Monitore: Display-Typen

Special Antonio Funes
Asus VG278HE
Quelle: Asus

Zu einem guten PC solltet ihr auch einen angemessenen Monitor wählen - doch welches Modell kommt in Frage? Was hat es mit den Display-Typen wie IP und TN auf sich? Dies und mehr erfahrt ihr in unserem Special, außerdem bieten wie eine Marktübersicht mit 70 Monitoren.

Display-Typen

Um das Bild darzustellen, wird bei den gängigen Monitoren prinzipiell die gleiche Technik verwendet. Es gibt mehrere Millionen Pixel (bei Full-HD zum Beispiel etwa 2,1 Millionen), die jeweils in einem von mehreren Millionen Farbtönen leuchten können. Dabei leuchten die Pixel aber nicht von alleine, sondern es gibt eine Art Ebene mit Pixeln, die durch eine Beleuchtung im hinteren Bereich des Monitors von hinten bestrahlt wird.

ViewSonic VG2401mh Quelle: Viewsonic ViewSonic VG2401mh Die Pixel wiederum bestehen aus Kristallen, die auf einem Raster angeordnet sind und mit Strom versorgt werden. Je nach dem, mit wie viel Spannung sie angesteuert werden, lassen sie dann mehr oder weniger des Lichts durch. Da die Kristalle wiederum entweder für den Farbton Rot, Grün oder Blau zuständig sind, man spricht auch von Subpixeln, ergeben sich unterschiedliche Farben, in denen die Pixel dann leuchten. Zum Beispiel wird ein Gelb dadurch erzeugt, dass die Subpixel für Rot und Grün leuchten, Blau aber dunkel bleibt.

Durch die einzelnen Farben der Pixel entsteht dann ein Gesamtbild auf dem Monitor. Es gibt allerdings bei den möglichen Anordnungen der Kristalle und den genauen technischen Details, wie sie angesteuert werden, minimale Unterschiede, die alle kleine Vor- und Nachteile haben. Diese Unterschiede ergeben mehrere Display-Typen, die man unterscheidet. Die wichtigsten Display-Arten haben wir nun zusammengefasst und erklären deren Eigenschaften in der Praxis - das heißt wir schildern die für euch wichtigen Dinge und nicht die technisch-wissenschaftlichen Feinheiten der Panels.

Philips 242G5DJEB Quelle: Philips Philips 242G5DJEB TN-Panel: Diese Panels sind in der Produktion sehr günstig und bieten gleichzeitig eine sehr schnelle Reaktionszeit. Sie sind daher für Gaming besonders gut geeignet und bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ein Nachteil ist die Blickwinkelstabilität - das heißt wenn ihr relativ seitlich neben dem Monitor sitzt oder oben auf den Monitor schaut, können die Farben sich relativ schnell verfälschen. Die Farbtreue lässt unter Umständen auch zu wünschen übrig, wobei es hier um hohe Ansprüche geht, die eher bei Profianwendungen für Foto und Druck eine Rolle spielen. Schließlich werden TN-Panels seit vielen Jahren von den weitaus meisten Usern benutzt, ohne dass sie sich bei Games, Filmen oder Fotos über die Farben beschweren.

iiyama ProLite GB2488HSU-B1 Quelle: Iiyama iiyama ProLite GB2488HSU-B1 IPS-Panel: Diese Displays werden immer beliebter. Denn im Gegensatz zu TN-Panels bieten sie - im Durchschnitt - das bessere Bild. Zudem sind sie inzwischen auch preislich attraktiv - denn vor nicht allzu langer Zeit waren IPS-Panels deutlich teurer als die beliebten TN-Panels. Auch die Reaktionszeiten wurden verbessert, was früher ein klarer Schwachpunkt von IPS-Displays war, wenn es um Gaming geht. Trotzdem sollte man sich vor dem Kauf genau informieren, ob speziell das ins Auge gefasste Modell auch wirklich für Spiele gut geeignet ist. Sehr anspruchsvollen Spielern könnte zudem selbst ein für IPS-Verhältnisse sehr schnelles Modell zu langsam sein. Generell sind sie immer noch ein wenig teurer als ähnlich gute TN-Monitore.

MVA-Panel: Diese Display-Art bietet ein gutes Bild und einen noch besseren Kontrast als IPS, hat aber in der Regel eine schlechte Reaktionszeit. MVA-Panel sind vor allem bei Profis beliebt, die für bildlastige Anwendungen ein besonders gutes und farbechtes Bild benötigen und keine schnellen Bildfolgen haben, für die eine schwache Reaktionszeit ein Nachteil wäre.

PLS- und PVA-Panel: Samsung hat die IPS und MVA Techniken weiterentwickelt - PLS ist die Weiterentwicklung von IPS, PVA die von MVA. Die Vor- und Nachteile solcher Displays sind daher mit denen von IPS beziehungsweise PVA jeweils vergleichbar.

  1. Seite 1 Monitore: Größe und Auflösung
  2. Seite 2 Monitore: Display-Typen
  3. Seite 3 Monitore: Bildwiederholfrequenz (Hertz)
  4. Seite 4 Monitore: Marktübersicht Teil 1
  5. Seite 5 Monitore: Marktübersicht Teil 2
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