Zu einem guten PC solltet ihr auch einen angemessenen Monitor wählen - doch welches Modell kommt in Frage? Was hat es mit den Display-Typen wie IP und TN auf sich? Dies und mehr erfahrt ihr in unserem Special, außerdem bieten wie eine Marktübersicht mit 70 Monitoren.
Größe und Auflösung
Vor dem Kauf ist die erste Frage, die man sich stellt, in den meisten Fällen: wie groß soll der Monitor sein? Ein Tipp, falls ihr euch bei der Größe unsicher seid: steckt mit einem Faden und Stecknadeln einfach die Fläche an der Wand ab, die das Display später in etwa verdecken wird. Somit könnt ihr den Unterschied zwischen verschiedenen Display-Größen anschaulich machen.
In diesem Artikel
Wir empfehlen euch 24 Zoll mit einer Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Pixel, Bildformat 16 zu 9) - denn hier bekommt ihr ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine riesige Auswahl, und bei einem Sitzabstand an einem typischen Schreibtisch ist die Display-Größe auch sehr passend. Weniger als 24 Zoll solltet ihr nur bei extremen Platzproblemen nehmen. Umgekehrt sind auch 27 Zoll sind bei einem normalen Schreibtisch noch nicht zu groß - hier müsst ihr dann aber etwas mehr ausgeben, um die gleiche Qualität wie bei einem 24-Zoll-Modell zu bekommen.
Quelle: LG
LG Electronics 24GM77-B
Anspruchsvolle Nutzer verlangen ab dieser Display-Größe dann auch häufig mehr als eine Full-HD-Auflösung und greifen zu WQHD (2560 mal 1440 Pixel, auch als 1440p bezeichnet). Eine dazwischen liegende Auflösung ist 2560 mal 1080 Pixel - dabei bekommt ihr dann allerdings das Bildformat 16 zu 10, welches für Spiele und Filme nicht der Standard ist. Beide Auflösungen erfordern aber auch mehr Rechenleistung im Vergleich zu Full-HD, da deutlich mehr Pixel berechnet werden müssen. Das heißt: das eventuelle feinere Bild in Spielen läuft dann nicht mehr so flüssig. Im Grenzfall müsst ihr bei den Grafikoptionen vielleicht sogar statt hohen Details nur mittlere Details einstellen, so dass der Vorteil des feineren Bildes bei der WQHD-Auflösung zunichte gemacht wird. Noch extremer wird dieses Problem, wenn ihr zu einem 4k-Display greift, also einem Monitor mit der vierfachen Auflösung eines Full-HD-Monitors. Ein Special mit dem Schwerpunkt 4k hatten wir übrigens im Dezember bereits hier veröffentlicht - dort könnt ihr euch über die Vor- und Nachteile von 4k informieren und findet auch einige 4k-Monitore in einer Übersicht.
Quelle: Asus
Asus VG248QE
An der Kernaussage des Specials vom Dezember, dass es derzeit für so gut wie alle typischen Gamer noch zu früh für 4k ist, hat sich seitdem auch nichts verändert.
Reaktionszeit
Vor vielen Jahren war die Reaktionszeit noch das wichtigste Kriterium bei der Frage, ob ein Monitor für Spiele geeignet ist. Dabei handelt es sich um die Zeit, die ein Pixel benötigt, um seine Farbe zu wechseln. Bei schnellen Bewegungen müssen die Pixel ihre Farben sehr schnell ändern können, denn mit einer trägen Reaktionszeit kommt es zu einer Art Schmier-Effekt. Inzwischen sind auch günstige Monitore aber so gut wie immer schnell genug bei ihrer Reaktionszeit. Nur wer ein besonders empfindliches Auge hat, sollte sich nach Modellen mit herausragender Reaktionszeit umschauen. Güsntig, weit verbreitet und schnell sind Monitore mit TN-Panel. Zu diesem Display-Typ und weiteren auf dem Markt erhältlichen Display-Arten kommen wir auf der nächsten Seite.
