Wir verlinken 26 Beispiel-Modelle und schildern euch bei unserer Monitor-Kaufberatung Basiswissen zu Themen wie Display-Größe, Auflösung und Panel-Arten.
In unserem heutigen Special wollen wir euch eine Kaufberatung rund um Gaming-Monitore inklusive Links zu 26 Beispielmodellen ab gut 130 Euro geben. Denn Monitore sind aktuell für Gamer durchaus ein Produkt, das manch einer Gamer mit seinem angesparten Geld derzeit eher im Blick hat als eine Aufrüstung seines PCs.
Durch die aktuelle Speicherkrise sind PCs respektive deren Aufrüstung nämlich sehr teuer geworden, sofern Speicherchips im Spiel sind - der Preis für 32GB DDR5-RAM stieg seit letztem August von 90 auf über 400 Euro. Zur Verdeutlichung: Die günstigsten 27 Zoll-Monitore mit 165 Hertz oder mehr sowie WQHD als Auflösung sind derzeit günstiger als 16GB DDR5-RAM! In unserem Special wird es daher - neben 30 Links zu konkreten Modellen - um Basiswissen zu Monitoren gehen.
Passende Monitor-Größe
Wer vom Sofa aus spielen will und zwei Meter oder weiter vom Bildschirm entfernt sitzt, kann direkt zu einem OLED-Fernseher ab 50 Zoll Diagonale greifen. Doch welche Monitor-Größe sollte man nehmen, wenn man an einem Schreibtisch zocken will? Das Standard-Seitenverhältnis, das auch Fernseher nutzen, beträgt 16:9, sodass sich die meisten Spieleentwickler auf dieses Format konzentrieren. Denn Spiele erscheinen ja fast vollständig auch oder sogar primär für Spielekonsolen, die traditionell an einem TV-Gerät betrieben werden. Außerdem muss man wissen, dass sich die Größe in Zoll auf die diagonalen Abstände der Bildschirmecken bezieht. Bei 16:9 sind typische Monitor-Diagonalen 24, 27 und 31,5 beziehungsweise 32 Zoll.
Wir raten für eine Sitzposition an einem Schreibtisch zu einem Monitor mit 27 Zoll Diagonale. Auch mit 31,5 oder 32 Zoll kommen viele Nutzer noch gut klar, manchen ist so ein Monitor bei einem Sitzabstand von 50 bis 100 Zentimetern aber zu groß, vor allem wenn man zu der Sorte Spieler gehört, die eher über als vor der Tastatur kauern. Bei Preisvergleich-Webseiten findet ihr die genauen Maße der Monitore - als Anhaltspunkt: 27 Zoll-Modelle haben meist eine Fläche von etwa 62 mal 46 Zentimetern, bei 31,5 Zoll sind es etwa 71 mal 51 Zentimeter. Bei 16:9 gibt es vor allem die Auflösungen Full-HD, WQHD und 4K (UHD), wobei die zugehörigen Pixelanzahlen (horizontal mal vertikal) 1920x1080 Pixel, 2560x1440 Pixel und 3840x2160 Pixel lauten. Die Auflösungen bestimmen aber nicht die Diagonale, denn Full-HD gibt es zum Beispiel von unter 20 Zoll bis hin zu 32 Zoll.
Quelle: Gigabyte
Der ultrabreite Gigabyte AORUS CO49DQ hat ein 49-Zoll-OLED-Display mit 5120x1440 Pixeln und ist fast 1,20 Meter breit - damit ist er doppelt so breit wie ein WQHD 27-Zöller und hat auch doppelt so viele Pixel.
Breitbild-Formate
Neben den 16:9-Formaten gibt es auch extrabreite Bildschirme, die euch bei vielen Spielegenres ein größeres Sichtfeld geben. Bei Shootern, Flugsimulationen oder Rennspielen ist unter anderem das Blickfeld seitlich ausgeweitet, bei einem Strategiespiel wiederum habt ihr einen größeren Kartenausschnitt zu Verfügung. Durchgesetzt hat sich bei den Breitbildformaten vor allem 21:9, bei dem es mit weit über 200 Modellen besonders viel Auswahl gibt. Achtet aber auf den Platz für eure Lautsprecher, wenn ihr einen breiten Monitor anschaffen wollt: Bei ansonsten identischer Höhe ist ein 21:9-Modell nämlich etwa 20 Zentimeter breiter als ein 16:9-Monitor. Auch wer es ultrabreit haben will, wird fündig, nämlich beim Format 32:9, zu dem es immerhin knapp 50 Monitore im Handel gibt. Die extrabreiten Modelle gibt es mit verschiedenen Auflösungen, die - wie bei 16:9 - bei der vertikalen Anzahl ebenfalls 1080, 1440 oder 2160 Pixel haben. Die Anzahl bei den horizontalen Pixeln ist aber deutlich höher als bei 16:9, sodass entsprechend mehr Leistung vom PC gefordert wird. Wir haben auf der nächsten Seite eine Tabelle für euch parat, die für mehrere Auflösungen zeigt, wie viel Leistungsverlust ihr durch das Plus an Pixeln in etwa in Kauf nehmen müsst.
