Über fünf Jahrzehnte der elektronischen Unterhaltung liegen bereits hinter uns. In unserer Serie zeigen wir euch im ersten Teil die Ursprünge der Videospiele und verraten, mit welchen einfachen Mitteln damals Pixel auf die Bildschirme gezaubert wurden.
Die Entwicklungsumgebung für angehende Spieleprogrammierer
Quelle: Microsoft
Remake: So hat das Spielgeschehen von Spacewar! 1961 natürlich nicht ausgesehen.
Microsoft veröffentlichte bereits vor fast eineinhalb Jahren die Entwicklungsumgebung XNA, mit der sich Spiele für Windows XP sowie die Xbox 360 erstellen lassen. Basierend auf Microsofts Visual C# lassen sich mit dem Tool verhältnismäßig komplexe Ideen umsetzen, die dank C# in einer einigermaßen zugänglichen Programmiersprache gehalten sind. Wer Zeit und Lust hat, sich ein wenig in die komplexen Welten der Spielerstellung einführen zu lassen, sollte sich das kostenlos verfügbare Programmpaket auf seinem Rechner installieren.
Sogar ein erstes Spiel ist zum Lernen, Ausprobieren und Anpassen enthalten: Spacewar!. In einer nachprogrammierten Fassung dürft ihr nicht nur die klassische Zweifarb-Variante von 1961 nacherleben, sondern auch eine zeitgemäße HD-Version des Spiels zocken - aber ganz wie beim Original nur mit einem menschlichen zweiten Spieler. Vielleicht seht ihr eure erste Herausforderung darin, dem Spiel einen ordentlichen Solo-Modus zu verpassen ...? Wir wünschen euch auf jeden Fall schon einmal viel Spaß!
In diesem Artikel
- Seite 1 Einleitung + Die frühen Jahre
- Seite 2 Das erste Videospiel
- Seite 3 Das erste Computerspiel
- Seite 4 Bewegte Bilder
- Seite 5 Der Weg zum kommerziellen Erfolg
- Seite 6 Konzepte vor Tennis for Two
- Seite 7 Exkurs: XNA Games Studio
- Seite 8 Der fast vergessene Vater der Videospiele
- Seite 9 Bildergalerie
