Sie haben es eben immer noch drauf: Der Pokémon-Hype der 1990er-Jahre erlebt mit Pokémon GO eine Renaissance - auf Smartphones in der ganzen Welt.
Pokémon Go: Was ist das und wie funktioniert es?
Solltet ihr tatsächlich noch nichts von der Nintendo-App gehört haben, lest ihr hier alles Wissenswerte zum Thema.
Quelle: Niantic
Augmented Reality:
Das Hintergrundbild durch die Kamera kann man auch ausschalten, um Akku zu sparen.
Pokémon Go ist eine App für iOS- und Android-Geräte. Der Download ist kostenlos, optional kauft ihr innerhalb des Programms für echtes Geld Pokémünzen. Die gebt ihr dann für Eier, Pokébälle und andere Gegenstände aus. Man kommt aber einwandfrei zurecht, ohne zu bezahlen.
Indem ihr das Spiel öffnet, registriert es euren Standort und zeigt euch auf dem Display nahe Pokéstops und Pokémon an. Pokéstops sind kleine oder große Sehenswürdigkeiten, die ihr durch Wischen über das Display aktiviert, sobald ihr ihnen nah genug gekommen seid. Dafür erhaltet ihr eine gewisse Anzahl Items, zum Beispiel Pokébälle. Die benötigt ihr, um wilde Pokémon einzufangen. Taucht eines in eurer Nähe auf, vibriert euer Gerät. Tippt ihr darauf, seht ihr das Monster per Augmented Reality durch die Kamera eures Smartphones. Mit einer Wischgeste werft ihr die Bälle. Mit etwas Glück bleibt das Objekt eurer Begierde im Ball und es gehört jetzt euch.
Wollt ihr ein bestimmtes Monster entwickeln, benötigt ihr eine gewisse Anzahl weiterer Exemplare der gleichen Gattung. Die schickt ihr per Button an Professor Willow, der euch im Gegenzug Bonbons schenkt. Habt ihr genug der entsprechenden Bonbon-Sorte, macht euer kleiner Racker die nächste Entwicklungsstufe durch.
Quelle: The Pokémon Company
Fukano:
Der kleine Feuerhund ist sehr beliebt, allerdings auch relativ selten. Er schlüpft aber aus Eiern!
Das Kämpfen ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Überall in der Umwelt sind Arenen verteilt. Die kann man für sein Team erobern und bei Erfolg eines seiner Team-Pokémon als Champion stationieren. Um eine Arena einzunehmen, muss man jedoch zunächst deren Prestige-Level senken. Dazu versucht man, die ansässigen Champion-Pokémon zu bezwingen. Statt Rundenkämpfen laufen die Auseinandersetzungen automatisch ab, durch Tippen kann man aber Spezialattacken nach dem Aufladen entfesseln. Die klassischen Typen-Wechselwirkungen der Rollenspiele gibt es auch in der App, mit einer Ausnahme beim Typ Geist, der in Pokémon Go auch von Normal-Pokémon attackiert werden kann.
Das Prestige einer Arena des eigenen Teams steigert man auf dieselbe Art und Weise: Besiegt die ansässigen Champion-Pokémon, dann steigt das Arena-Level und ihr könnt euer Pokémon vor Ort zurücklassen. Alle 21 Stunden, die euer Schützling in der Arena verweilt, bekommt ihr Boni wie zum Beispiel die Pokémünzen, mit denen ihr Items kaufen könnt. Mehr als zehn Arena-Boni bekommt ihr jedoch nicht.
Nicht nur für Anfänger: Tipps und Tricks
Damit euer Weg zum legendären Pokémon-Champion etwas leichter wird, verraten wir euch ein paar nützliche Kniffe.
Sternenstaub erhaltet ihr unter anderem, wenn ihr Pokémon fangt.
Ihr könnt ihn einsetzen, um Pokémon stärker zu machen - etwa wenn ihr eines davon für Arenakämpfe benutzen wollt. Der Level eures Schützlings wird ansteigen, für die Entwicklung benötigt ihr jedoch Pokémon-Bonbons. Verschwendet euren Sternenstaub nicht, sondern überlegt genau, welches der Taschenmonster am besten für Kämpfe geeignet ist!
Quelle: Niantic
Wasser schlägt Feuer:
Die Elemente funktionieren im Kampf nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip.
Welche Pokémon sind besonders empfehlenswert, wenn man Arenen erobern und halten möchte?
Generell zeigt die WP-Zahl (Wettkampfpunkte) des Pokémon, wie stark es ist. Je höher die Zahl, desto mächtiger ist das Monster und desto schwieriger ist auch das Einfangen. Die WP-Punkte hängen auch von eurem Trainer-Level ab, je höher, desto besser auch die Monster. Besonders gut geeignet als Arena-Verteidiger sind Pokémon mit hohen Verteidigungs-und KP-Werten, zum Beispiel Relaxo, Chaneira und Pixi. Achtet auch auf eine gute Typen-Mischung eures Teams. Die Evoli-Entwicklungen eignen sich hervorragend, um schnell an Elektro- und Wasser-Pokémon zu kommen.
Wie man Evoli entwickelt?
Benennt euer Evoli um und entwickelt es mithilfe von Bonbons weiter! Die Namen entstammen einer Folge der Anime-Serie, in der Trainer die drei (ersten) Entwicklungsformen von Evoli in den Kampf schicken. Wollt ihr ein Aquana, dann nennt euer Evoli Rainer. Für Blitza nennt ihr es Sparky und für ein Flamara gebt ihr dem Monster den Namen Pyro.
Statt Glumanda, Schiggy oder Bisasam könnt ihr Pikachu als Starter-Pokémon aussuchen - aber nur durch einen Trick.
Wenn zu Beginn des Spiels die drei regulären Starter-Pokémon auftauchen, müsst ihr euch abwenden und weggehen. Sie werden wieder auftauchen, auch dann müsst ihr weitergehen. Nach dem vierten Mal wird Pikachu neben den drei Startern auftauchen, ihr könnt es dann einfangen.
Wo haben die Arenaleiter in eurer Gegend diese ganzen seltenen Pokémon wie Sichlor, Lapras und Aerodactyl her?
Wahrscheinlich aus einem Ei, einem Zehn-Kilometer-Ei, um genau zu sein. Darin stecken fast nur begehrte Taschenmonster. Die kleineren Varianten mit fünf und zwei Kilometern liefern weniger seltene Exemplare. Ihr bekommt aber zum Beispiel alle drei Starter-Pokémon aus den Eiern! Brütet deshalb regelmäßig alle Eier aus, denn auch wenn ihr das jeweilige Pokémon schon besitzt, bekommt ihr für das Schlüpfen viele Bonbons, die ihr zum Entwickeln benutzen könnt.
