Halo: Reach - Making of Halo

Test Alexander Wenzel

Grunts, Eliten und Brutes zittern: Im Halo-Reach-Test haben wir zum geliebten Assault-Rifle gegriffen und mehr Alien-Matsch produziert als in den drei Vorgängern zusammen.

Halo: Reach - Making of Halo

Wem die vorgegebenen Mehrspielerkarten nicht reichen, der fuchst sich in die Schmiede hinein. Der Editor ist bereits seit Halo 3 Bestandteil der Serie und wurde für Reach noch einmal aufgebohrt: Natürlich gibt es nun viel mehr Objekte zur Level-Gestaltung, als auch die Möglichkeit ebenjene ineinander zu verschieben. Was – mit genügend Erfahrung und Geduld – in wirklich tollen Kartenkonstruktionen resultieren kann. Dennoch werden wir mit dem Teil nicht so recht warm: Warum stellt man einen dermaßen umfangreichen Konsolen-Editoren auf die Beine und vergisst im gleichen Atemzug aber komplett den ambitionierten Neueinsteiger? Dem ob der Editor-Komplexität sofort der Angstschweiß auf der Stirn perlt. Ein kleines Tutorial wäre hier angebracht gewesen.

Halo: Reach - Das Wetter wird schlecht - die Schädel fliegen tief! Quelle: Microsoft Halo: Reach - Das Wetter wird schlecht - die Schädel fliegen tief! Denn viele verwirrend übersetzte Texte erklären höchst suboptimal, was die jeweilige Einstellungsmöglichkeit bewirkt – „ausprobieren und wundern“ lautet in der deutschen Version die Devise. Auch nervt uns, dass wir große Objekte oft per Gutdünken in die Map pflanzen müssen, da wir nicht weit genug heraus zoomen können, um sie in ihrer vollen Größe zu erfassen. Versteht uns nicht falsch: Wir beschweren uns nicht über ein Feature, das den Langzeitspielspaß anhebt. Aber viele kleine Design-Krankheiten – und seien es vergessene Übersetzungen – vermiesen uns den Bastelspaß.

Cineasten werden den Kino-Modus feiern: hier guckt ihr eure Partien in Filmform an, bearbeitet Clips und teilt eure Bombast-Skills anschließend mit dem Rest der Onlinewelt. Doch auch hier wäre etwas mehr drin gewesen: In Filmen mit einer Laufzeit von mehr als 30 Minuten fehlt uns eine mehrstufige Spulfunktion, um auch schnell bis zum Ende des Films zu springen. Und neben einem flüssigen Rückspul-Feature missen wir immer noch schmerzlich eine schöne Funktion zum Schneiden unserer Videos.

  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Halo: Reach - Die Story in aller Kürze
  3. Seite 3 Halo: Reach - Vom Sprinten und Fliegen
  4. Seite 4 Halo: Reach - Ich nadel dich
  5. Seite 5 Halo: Reach - Fabulöser Mehrspieler-Modus
  6. Seite 6 Halo: Reach - Making of Halo
  7. Seite 7 Halo: Reach - Technischer Quäntchensprung
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