Grunts, Eliten und Brutes zittern: Im Halo-Reach-Test haben wir zum geliebten Assault-Rifle gegriffen und mehr Alien-Matsch produziert als in den drei Vorgängern zusammen.
Halo: Reach - Fabulöser Mehrspieler-Modus
Ein altes Problem, das man partout nicht in den Griff bekommen will, ist die miserable Fahrer-KI aufseiten der Verbündeten. So auch in Halo: Reach: Wollt ihr lieber mal das MG des Warthogs benutzen, werdet ihr schnell feststellen, dass die KI-Marines zielsicher an beinahe jedem Baum hängen bleiben oder sich - wahrscheinlich der Abwechslung halber - auch mal weigern, das Steuer überhaupt anzufassen. Unverständlich, wenn wir gleichzeitig aber merken, dass uns Allianzler äußerst geschickt aus der Reserve locken - zu Fuß oder eben auch am Steuer. Denn die gegnerische KI ist halotypisch wieder einmal erste Sahne und fordert Anfänger wie Profis.
Quelle: Microsoft
Halo: Reach - immer direkt ins Hirn pulvern!
Der Mehrspieler-Modus setzt dem ganzen aber definitiv die Krone auf: Die beliebten, bereits bestehenden Modi wurden unzähligen Detailverbesserungen unterzogen und begeistern uns mit aberwitzig vielen Einstellungsmöglichkeiten. Nehmen wir etwa den Firefight-Modus: Hier dürfen wir entweder sofort loslegen oder vor Beginn einstellen, welche Gegner uns in was für Zeitabständen angreifen, wann Nachschub geliefert wird oder wie die diversen Siegbedingungen aussehen.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das sind nur Beispiele. Im Spiel selbst wird man regelrecht mit Einstellungsmöglichkeiten überschüttet - fantastisch! Auch genial: Endlich dürfen wir vor dem erneuten Spawnen aufs Schlachtfeld uns für eine Spielerklasse entscheiden. Zum Beispiel einen Aufklärer mit Jetpack-Feature und Sniper-Ausrüstung. Natürlich darf man auch hier eigene Einstellungen vornehmen. Haben wir schon die Waffenkammer erwähnt, in der ihr euch eine eigene Rüstung basteln könnt? Nee? Dann wisst ihr jetzt bescheid.
