Grunts, Eliten und Brutes zittern: Im Halo-Reach-Test haben wir zum geliebten Assault-Rifle gegriffen und mehr Alien-Matsch produziert als in den drei Vorgängern zusammen.
Halo: Reach - Die Story in aller Kürze
Halo: Reach - Zippo? Lachhaft!
Es soll Leute geben, die sich nicht auf jeden Story-Fetzen der Halo-Geschichte stürzen und ihn sofort verinnerlichen. Daher sind wir so frei und reißen für euch das grobe Handlungsgeflecht im Schnelldurchlauf runter: Zeitlich ist der vierte Halo-Ableger kurz vor dem ersten Teil angesiedelt.
Der titelgebende Planet Reach stellt die größte Militär-Bastion der Menschheit dar und ist zugleich Trainingsstätte der legendären Spartan-Supersoldaten - also sämtlicher Kollegen des Master Chief. Diesen verkörpert ihr - nach Halo: ODST - abermals nicht, sondern schlüpft stattdessen in die Panzerung von Six, dem Neuling im waffenstarrenden Noble-Team.
Was folgt, ist bereits seit dem ersten Teil bekannt: Die übermächtige außerirdische Allianz taucht plötzlich vor Reach auf, überrollt die menschlichen Streitkräfte und hinterlässt nichts außer verglaster Erde. Selbstredend nicht, ohne glühende Backpfeifen durch das Noble-Squad zu kassieren. Halo-Fans bekommen einiges geboten. Abgesehen davon, dass Bungie die Story noch eine Ecke erwachsener gestaltet (Stichwort "Heldentod"), gibt es auch ein Widersehen mit einigen alten Bekannten. Wir werfen mal die Namen Captain Keyes, Cortana und - Hardcoranhänger bitte ganz ruhig bleiben - Dr. Halsey in den Raum.
Zwar ist die Handlung nicht die anspruchsvollste der Spielserie. Dafür ist sie zu vorhersehbar. Dennoch merkt man an vielen Stellen, dass sich Bungie mit Anspielungen auf ältere Teile und beliebten Running Gags schlichtweg bei den Fans bedanken möchte - was unserer Meinung nach gelungen ist.
