Diablo 4: Ergebnisse der Umfrage - So bewertet ihr die Beta
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Knapp 2.500 Leute bewerten die Beta von Diablo 4: Was hat euch gefallen, was hat euch genervt? Welche Klasse habt ihr am liebsten gespielt? Wie wichtig ist euch PvP wirklich? Und wird Diablo 4 am Ende über seine wichtigsten Neuerungen stolpern? In unserer großen Umfrage zur Beta von Diablo 4 zieht ihr ein (strenges) Fazit.
Willkommen im dritten und letzten Teil unserer großen Umfrage zur Beta von Diablo 4. Weiter geht es mit Frage 15: Welche Aspekte von Diablo 4 machen dir - in Hinblick auf den Release im Juni - noch Sorgen? Hier gehen die Meinungen auseinander. Weit oben auf der Liste steht die Befürchtung, dass Diablo 4 auf Dauer einfach nicht genug zu bieten haben könnte: Mangelnde Langzeitmotivation und fades Endgame haben schon andere Spiele zu Fall gebracht. Und die Konkurrenz ist stark, das weiß auch Blizzard. Hier muss Diablo 4 richtig abliefern, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Auch die MMO-Elemente werden von 44 Prozent der Befragten noch kritisch gesehen. Ein Drittel der Teilnehmer sieht auch die offene Welt als mögliches Problem, denn die könnte auf Dauer einfach zu eintönig werden. Schon die Beta glänzt optisch nicht gerade mit Abwechslung, dazu trägt auch die reduzierte, eher realistische Farbpalette bei. Auch der Mangel an Innovation könnte Diablo 4 auf Dauer schaden, so das Urteil von knapp 20 Prozent der Befragten. Und etwa 15 Prozent befürchten, der Anspruch könnte auf der Strecke bleiben, was angesichts übermächtig wirkender Klassen wie dem Totenbeschwörer sicher nachvollziehbar ist. Allerdings sollte man hier bedenken, dass die Beta nur den Anfang bis Level 25 und die ersten zwei Schwierigkeitsstufen enthält. Erst b Level 50 ist man fit genug für den dritten Schwierigkeitsgrad und darf sich im Paragon-Baukasten austoben - es ist also gut möglich, dass Diablo 4 deutlich mehr Endgame zu bieten hat als seine Vorgänger.
Quelle: PC Games
Offene Welt, MMO-Elemente und Langzeitmotiviation: Die machen unseren Lesern derzeit noch etwas Sorgen.
Frage 16: Du hast einen (!) Wunsch frei - was muss Diablo 4 bis zum Release bekommen oder ändern?
In diesem Artikel
Nein, große Hoffnungen sollte man sich nicht machen: Diablo 4 dürfte zum aktuellen Zeitpunkt inhaltlich fertiggestellt sein, bis zum Release im Juni wird sich Blizzard vor allem mit Bugfixing und Optimierungen beschäftigen. Trotzdem wollten wir wissen, was ihr euch für die Zukunft von Diablo 4 wünscht. Da es hier nur eine Antwortmöglichkeit gab, sind die Ergebnisse etwas weiter gefächert. Am häufigsten wurden die Mikrotransaktionen genannt: Diablo 4 wird einen Ingame-Shop bieten, in dem ihr euch gegen echtes Geld kosmetische Upgrades kaufen könnt. Außerdem wird es einen kostenpflichtigen Premium-Battle-Pass geben, der euch aber auch nur weitere visuelle Gimmicks verschaffen soll. Spielerische Vorteile - also Booster Packs, Lootboxen und dergleichen - soll es in Diablo 4 ausdrücklich nicht geben.
Auf Platz 2 landet die fehlende Heilig-Klasse: Es gibt weder Paladin noch Kreuzritter in Diablo 4, also den typischen schwer gepanzerten Krieger mit Keule und Schild, der mächtige Auren und heilige Magie einsetzt. Wir rechnen aber spätestens im ersten Add-on damit, dass Blizzard eine ähnliche Klasse nachreicht. Auf Platz 3 eurer Wunschliste: Der Offline-Modus, von dem wir uns ziemlich sicher sind, dass es ihn niemals in Diablo 4 geben wird. Anders sieht es bei den Set-Gegenständen und dem Runensystem aus: Beides wurde vorerst aus Diablo 4 gestrichen, allerdings plant Blizzard, beide Features zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Spiel einzubauen - die Hoffnung stirbt also zuletzt.
Quelle: PC Games
Hier durftet ihre euch etwas wünschen. Ganz vorn dabei: Paladin, Offline-Modus und das Streichen des Ingame-Shops.
Frage 17: Mikrotransaktionen - Würdest du dir etwas im Shop kaufen?
Mit Diablo Immortal hat Blizzard eindrucksvoll gezeigt, wie man es nicht machen sollte: Das Free2Play-Spiel wimmelt nur so vor Ingame-Käufen, die teilweise leider nötig sind, um eine Klasse auf maximale Stärke zu bringen. Nun ist Diablo 4 ein komplett anderes Produkt, ein Vollpreisspiel ohne Free2Play-Sperenzchen. Trotzdem wird es aber, wie zuvor erwähnt, einen kostenpflichtigen Battle Pass und einen Ingame-Shop geben, in denen man aber nur kosmetische Upgrades erhalten kann - also beispielsweise ein neues Outfit oder ein alternatives Waffendesign. Würdest ihr sowas kaufen? 32 Prozent sagen ja - sofern es sich wirklich nur um Kosmetik handelt. Spielerische Vorteile will man sich ausdrücklich nicht kaufen. 26 Prozent würden auf Käufe verzichten, da es sich nur um Kosmetik handelt. Und satte 40 Prozent haben eine klare Meinung: Sie hassen Mikrotransaktionen aller Art und lehnen Ingame-Käufe kategorisch ab. Bleibt zu hoffen, dass der Shop im fertigen Spiel schön unaufällig bleibt uns uns nicht ständig mit neuen Angeboten nervt! Genau weiß man es nämlich nicht: In der Beta konnte man den Shop noch nicht ausprobieren.
Quelle: PC Games
Ingame-Käufe in Diablo 4? Ja, aber nur, wenn es wirklich bei Kosmetik bleibt!
Und damit sind wir am Ende unserer großen Umfrage angelangt. Für uns waren das spannende Informationen und wir hoffen, es sind auch für euch ein paar interessante Erkenntnisse dabei. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Wenn ihr die Ergebnisse gerne kommentieren wollt oder noch mehr zur Beta zu sagen habt, dann schreibt uns bitte unter dieser Meldung!
Natürlich haben auch wir die Beta von Diablo 4 rauf- und runtergespielt. In unserem großen Fazit-Artikel verraten vier Redakteure, was sie über Diablo 4 denken und wo sie noch Schwächen in der Monsterhatz sehen. Außerdem haben wir das Spiel auf mehreren Konsolen getestet und uns Gedanken über das MMO-Konzept von Diablo 4 gemacht. Und wem das alles noch nicht reicht, wird auf unserer großen Themenseite fündig, wo wir allein in den letzten Wochen Dutzende Artikel, News und Specials rund um Diablo 4 veröffentlicht haben.
