Diablo 4: Von PvP bis Endgame - Diese Inhalte könnt ihr in der Beta noch nicht testen
Special
Die Beta von Diablo 4 bietet richtig viel Spielzeit für ein Wochenende. Aber es gibt auch eine ganze Menge Inhalte, die ihr in der Schnupper-Fassung nicht ausprobieren könnt. Hier fassen wir zusammen, worauf ihr in der Beta noch verzichten müsst.
Schluss, aus, vorbei! Das erste Beta-Wochenende von Diablo 4 ist gelaufen. Und es hat jede Menge Erkenntnisse gebracht. Die wohl Wichtigste haben wir alle beim Einloggen am Freitag Abend bemerkt: Die Diablo-Fans haben offenfsichtlich Bock auf das Spiel. Denn obwohl es sich nur um eine Vorbesteller-Beta handelte, für die man extra einen Key aktivieren musste, brachen Blizzards Server unter dem Ansturm zusammen, als wäre eine Horde Barbaren darauf losgegangen. (Wobei... irgendwie stimmt das ja auch.) Aber so nervig die Warteschlangen anfangs auch waren, so schnell war das Problem auch schon wieder aus der Welt: Spätestens ab Samstag früh konnten wir uns ohne Däumchendrehen einloggen und die meiste Zeit problemlos spielen. Auch der Umfang der Beta ist sehr ordentlich bemessen - anders als damals bei der Beta von Diablo 3 kann man hier wirklich stundenlang spielen. Aber: Es gibt auch noch eine ganze Menge Inhalte und Features, die ihr in dieser Beta noch nicht ausprobieren könnt. Hier geben wir euch eine kleine Übersicht, was in der Beta fehlt und worauf ihr euch im fertigen Spiel (hoffentlich) freuen könnt.
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Kein Reittier in der Beta
Quelle: buffed
Pferde kann man sich zwar schon im Stall anschauen, doch selbst losreiten dürft ihr noch nicht.
Fangen wir mit etwas Einfachem an: eurem Pferd. Die Spielwelt von Diablo 4 (jetzt kaufen ) ist offen und sehr weitläufig, da fallen zwangsläufig längere Laufwege an. Die kann man eigentlich abkürzen, indem man sich einfach sein Pferd schnappt und damit flott ans Ziel reitet. Allerdings sind die Pferde in der Beta noch nicht freigeschaltet, nur ein paar NPCs dürfen sich schon in den Sattel schwingen. Auf das Feature müssen wir also bis zum Release warten.
Nur eine von fünf Zonen
Diablo 4 besteht aus fünf Zonen mit jeweils eigenem Look, passenden Gegnern und sogar unterschiedlichen Rüstungsdesigns für eure Beute. In der Beta könnt ihr aber nur den Prolog und den ersten Akt durchspielen, dabei seid ihr auf die eisige Bergregion "Zersplitterte Gipfel" beschränkt. Die Beta gibt damit zwar schon einen guten Einblick ins MMO-lastige Gameplay, aber es bleibt trotzdem spannend, wie sich das fertige Spiel mit allen fünf Zonen anfühlt. Schließlich kann man schon früh vom Pfad abkommen und selbst entscheiden, wohin man gehen will. Wie sich das dann auf das Balancing und den Spannungsbogen auswirkt, lässt sich noch nicht einschätzen - aber immerhin macht die Beta schon mal Lust auf mehr.
Quelle: PC Games
Die Beta lässt euch die erste von fünf großen Zonen erkunden. Wer über die Grenzen marschiert, wird zurück teleportiert.
Kein PvP
Auch Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe sind in der Beta-Version noch nicht enthalten. Im fertigen Spiel wird es spezielle Zonen geben, die sogenannten Felder des Hasses - das sind die einzigen Gebiete, in denen ihr andere Spieler angreifen dürft. Im PvP kann man sich kosmetische Belohnungen verdienen, spielerische Vorteile haben die aber nicht. Arenen wie in Diablo Immortal sind bislang übrigens nicht geplant und überhaupt scheint PvP eine vergleichsweise kleine Rolle zu spielen. Was auch der Grund dafür sein dürfte, weshalb wir in der Beta noch nix davon spielen konnten.
Nur zwei Schwierigkeitsstufen
Diablo 4 wird vier Schwierigkeitsgrade bieten, sogenannte Weltstufen, von denn ihr in der Beta aber nur die ersten beiden ausprobieren könnt. Die erste ist für Anfänger gedacht, wer sich mit Hack & Slays also schon ein bisschen auskennt, stellt besser gleich die zweite Stufe ein, dafür gibt's dann auch mehr Gold und mehr XP. Richtig interessant wird es aber eigentlich erst ab der dritten Stufe "Albtraum", die für Charakterlevel 50 bis 70 gedacht ist. Denn erst ab hier dürft ihr heilige und einzigartige Gegenstände erbeuten. Auch Albtraumsiegel können nun erstmals droppen, mit denen ihr hochstufige Endgame-Dungeons aktiviert. Champions erhalten Auren für verschiedensten Schadenswiderstand und es gibt Höllenfluten als zusätzliche Endgame-Events.
Quelle: PC Games
Zwei Schwierigkeitsgrade könnt ihr in der Beta testen. Die Stufen 3 und 4 sind jedoch nicht verfügbar - sie sind erst fürs Endgame gedacht.
Eine ganze Ecke härter wird's dann nochmal auf der vierten Stufe "Qual", hier kommen noch mehr besondere Gegenstände hinzu, mit denen ihr eure Helden weiter spezialisieren und verbessern könnt. Übrigens werden keine Set-Items darunter sein, die hat Blizzard nämlich vorerst für Diablo 4 gestrichen. Das Gleiche gilt auch für das Runensystem, das ein bisschen an Diablo 2 angelehnt sein soll - auch das braucht noch mehr Entwicklungszeit und wird zum Launch (und in der Beta) nicht enthalten sein.
Vielfältiges Paragonsystem
An den beiden Schnupper-Wochenenden dürft ihr eure Helden nur bis Level 25 spielen, was schon ganz ordentlich ist. Da es auch ein sehr unkompliziertes Respec-System gibt, könnt ihr trotz der Levelgrenze schon jede Menge Talente und Upgrades ausprobieren. Auch Legendäre Items mit speziellen Modifikatoren droppen reichlich (die Beutechance hat Blizzard offenbar für die Beta angehoben), dadurch kann man schon ein paar einfache Builds austesten. Was aber noch komplett fehlt, ist das brandneue Paragonsystem, das euch nach Stufe 50 erwartet. Damit können eure Helden nochmal weitere 50 Level aufsteigen - was bedeutet, dass das Paragonsystem im Gegensatz zu Diablo 3 eine vergleichsweise niedrige Obergrenze hat. Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, warum euch das System trotzdem für lange Zeit beschäftigen soll.
