Diablo 4: Erfüllt es die hohen Erwartungen? Das sagen unsere Tester zur Beta

Special Felix Schütz
Diablo 4: Erfüllt es die hohen Erwartungen? Das sagen unsere Tester zur Beta
Quelle: PC Games

Trotz Online-Sorgen der Klopper von morgen? Unser Team hat sich Tag und Nacht durch die Beta von Diablo 4 gekämpft und alles rausgeholt, was es bislang zu spielen gab. Hier ziehen wir ein erstes Fazit: Was hat uns gefallen, wo hat uns Diablo 4 überrascht? Wo sehen wir noch Probleme? Und was muss Blizzard bis zum Release in den Griff bekommen?

Mausklicks hallen durch die Gänge. Augenlider, die schwer bis zu den Schultern hängen. Eine Kaffeemaschine im Dauerbetrieb. Ja, mit Diablo kann man unsere Redaktion auch im Jahr 2023 noch ganz zuverlässig lahmlegen. Bis in die Morgenstunden haben wir uns durch das erste offene Beta-Wochenende von Diablo 4 geschnetzelt, haben massig Beute und Erfahrung gesammelt, die offene Welt erkundet, einen riesigen Weltenboss gelegt ... und ein paar wirklich unschöne Begegnung mit dem Butcher erlebt. Damit waren wir natürlich nicht allein: Als am Freitagabend die Tore zur Beta geöffnet wurden, strichen Blizzards Login-Server erwartungsgemäß die Segel. Die Folge waren nervige Warteschlangen, die aber schon am nächsten Morgen weitestgehend behoben waren. Und so konnten wir von Samstag früh bis Montagabend ohne größere Probleme spielen und jede Menge Eindrücke gewinnen.

Los ging es mit dem stimmungsvollen, aber ungewöhnlich ruhigen Prolog: Blizzard setzt diesmal auf Zwischensequenzen in Spielgrafik und gescriptete Dialogszenen, die etwas länger und unaufgeregter ausfallen als in den Vorgängern. Man merkt: Die Story wird auch in Diablo 4 (jetzt kaufen ) großgeschrieben, diesmal geht es um die Dämonin Lilith und ihren ehemaligen Geliebten, den Erzengel Inarius, mit dem sie gemeinsam die Welt Sanktuario erschaffen hat. Guter Stoff, der fest in der Lore verankert ist und der sich bestens dazu eignet, um ein neues Kapitel in der Welt von Diablo aufzuschlagen.

Habt ihr die Beta schon gespielt? Macht mit bei unserer großen Umfrage!

Wir haben die Beta von Diablo 4 mit mehreren Leuten getestet. Quelle: Blizzard / Bildmontage: PC Games Unsere kurzsichtigen Beta-Tester für Diablo 4. Von links nach rechts: Felix, Chris und Matthias. Nicht im Bild: Domi. Der trägt nämlich keine Brille und durfte deshalb nicht mit aufs Motiv.


Meinung


Nach dem Prolog geht es hinaus in die offene Spielwelt. Die Beta umfasst eine von fünf weitläufigen Zonen, in denen man sich völlig frei bewegen darf. Ihr könnt ihr erkunden, jede Menge (optionale) Dungeons betreten, viele Nebenquests erledigen, aufleveln, looten und zufällige Ereignisse spielen, die euch für ein paar Minuten beschäftigen und in aller Regel gute Belohnungen droppen. Wer die Grenze des Beta-Gebietes überschreitet, bekommt eine Warnung und wird kurz darauf automatisch zurück teleportiert - ihr könnt also wirklich nicht mehr erkunden als den ersten Akt. Der dürfte euch aber locker über das Wochenende beschäftigen.

Diablo 4: Cutscene aus der Beta (PC) Quelle: PC Games Lilith hat schon in der Beta ihren ersten großen Auftritt. Dabei werdet ihr auch zwangsläufig vielen anderen Spielern begegnen: Diablo 4 ist ein reines Online-Spiel, in dem ihr euch die Welt mit anderen Spielern teilt. Allerdings hat Blizzard darauf geachtet, dass es nicht ausartet: In den Städten und bei Händlern sieht man zwar immer eine Handvoll Spieler, doch sobald man die Ortschaft verlässt, wird es deutlich weniger. Andere Spieler trifft man dann vorwiegend bei Open-World-Events, während man in Dungeons und Story-Abschnitten grundsätzlich allein oder mit einer festen Gruppe unterwegs ist.


Meinung


Das verschneite Gebiet "Zersplitterte Gipfel" ist sehr stimmungsvoll gestaltet, zusammen mit den Tag- und Nachtwechseln und der bedrückenden Musikuntermalung kommt da ordentlich Atmosphäre auf. Allerdings fehlt es der Zone auch noch an besonderen Orten und Locations, die einem im Gedächtnis bleiben.

Keine Angst, etwas zu verpassen: Blizzard will, dass ihr euch die Spielzeit gut einteilen könnt. Quelle: PC Games Vor allem in den Dörfern begegnen euch auch andere Spieler. Wirklich gestört haben die uns aber nie.

Die einprägsamste Ortschaft ist Kyovashad, die einzige größere Siedlung in der ersten Zone. Sie ist eure wichtigste Anlaufstelle in der Beta, denn hier findet ihr alle wichtigen Händler und Handwerker, außerdem könnt ihr dort eure Beutekiste und euren Kleiderschrank (für Transmog) aufsuchen. Ein Stallmeister steht hier ebenfalls bereit, allerdings könnt ihr euch in der Beta noch kein Pferd zulegen. Wer sich darauf gefreut hat, schon jetzt durch die Spielwelt zu reiten, muss also noch etwas warten - das Feature wird erst zum Release freigeschaltet.

Dafür könnt ihr in der Stadt aber schon eine ganze Menge ausprobieren. Wie gewohnt zerlegt euch der Schmied eure überschüssige Ausrüstung in Materialien, obendrein könnt ihr eure Items nun in mehreren Rängen aufwerten, dadurch bleiben sie euch länger erhalten. Der Juwelier verbessert eure Edelsteine und fügt Gegenständen neue Sockelfassungen hinzu, während sich der Alchemist darum kümmert, eure Heiltränke zu verbessern und andere Potions herzustellen, die euch vorübergehend einen nützlichen Buff verpassen.

Auf der nächsten Seite geht's weiter mit Meinungen und Eindrücken aus der Beta!

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk