The Saboteur

Special Tom Sauer

Die Release-Flaute im Sommer hält Einzug in der Spielewelt und wir finden, es ist Zeit für einen Rückblick auf die erste Hälfte des Jahres 2010: Nach den Highlights präsentieren wir euch dieses Mal die größten Enttäuschungen der ersten sechs Monate.

The Saboteur: In guter alter GTA-Manier im Paris der 40er-Jahre den bösen Nazis ordentlich einheizen. Klingt gut? Ist es auch. Im Prinzip. So bietet das Werk von Entwickler Pandemic eine wirklich gute Story mit interessanten Charakteren und einer stilvollen Spielwelt. Besonders gut gelungen ist der Farb-Aspekt, den Pandemic in The Saboteur untergebracht hat: Während von Nazis besetzte Gegenden in einem tristen Grauton erscheinen, erstrahlen zurückeroberte Gebiete in ihrer vollen Farbenpracht.

Allerdings hat The Saboteur auch mit zahlreichen Schwächen zu kämpfen. Dazu gehören unter Anderem eine schwammige Steuerung, eine fehlende Schnellreise- und weitere Komfortfunktionen. Auch das Missionsdesign wirkt auf Dauer ziemlich öde und nicht durchdacht: Wieso sonst enden die Schleich-Missionen trotz sorgfältiger Planung stets in einem Desaster? Ein halbes Jahr mehr Entwicklungszeit und weniger Hick-Hack bei den Entwicklern und aus The Saboteur hätte ein echter Hit werden können.

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Dark Void
  3. Seite 3 Silent Hunter 5
  4. Seite 4 Pure Football
  5. Seite 5 Lost Planet 2
  6. Seite 6 Dead to Rights: Retribution
  7. Seite 7 All Points Bulletin
  8. Seite 8 Alan Wake
  9. Seite 9 The Saboteur
  10. Seite 10 MAG
  11. Seite 11 Singularity
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