Die Release-Flaute im Sommer hält Einzug in der Spielewelt und wir finden, es ist Zeit für einen Rückblick auf die erste Hälfte des Jahres 2010: Nach den Highlights präsentieren wir euch dieses Mal die größten Enttäuschungen der ersten sechs Monate.
Mit Singularity hatte Entwickler Raven Software einen heißen Kandidaten zum Füllen des
Quelle: PC Games Hardware
altbekannten Sommerlochs parat. Leider entpuppte sich der Ego-Shooter trotz vorhandenem Hype als lascher 0815-Shooter. Die Zeitreisethematik ist sicherlich ganz nett und auch die aus anderen Spielen geliehenen Gameplay-Elemente sorgen für Unterhaltung. Mehr als durchschnittliche Standardkost bietet Singularity am Ende aber nicht.
Dreh- und Angelpunkt der Story ist natürlich die Zeitreise. Doch warum erhält man das Zeitmanipulationsgerät - also das Hauptfeature des Spiels - erst nach zwei bis drei Spielstunden? Und wieso hat Raven die Zeitmanipulation nicht noch weiter ausgebaut - ähnlich wie im genialen Braid? Interessante Ansätze, doch da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Und auch die typisch unnötigen Bugs, KI-Aussetzer sowie Grafik- und Texturfehler lassen Singularity hinter den Erwartungen zurück.
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