Die Release-Flaute im Sommer hält Einzug in der Spielewelt und wir finden, es ist Zeit für einen Rückblick auf die erste Hälfte des Jahres 2010: Nach den Highlights präsentieren wir euch dieses Mal die größten Enttäuschungen der ersten sechs Monate.
Quelle: Capcom
Auf den ersten Blick scheint Dark Void wirklich Potenzial zu besitzen: Capcom liefert abwechslungsreiche Jet-Pack-Action gegen ziemlich fiese Aliens in einem echt abgedrehten Paralleluniversum. Auch die Story - obwohl kein dramaturgisches Meisterstück - weiß zu unterhalten: Hauptcharakter Will muss in den 30er-Jahren eine streng geheime Lieferung transportieren, stürzt über dem Bermudadreieck ab und landet in der bereits erwähnten Paralleldimension.
Im Prinzip ist Dark Void also ein recht unterhaltsames Actionspiel, bleibt jedoch hinter seinen Erwartungen zurück. Wieso? Weil Capcom durch verschiedene Design-Mängel jede Menge Potenzial verschenkt. Klar, die Luftkämpfe machen dank Jet-Pack wirklich Spaß. Aber müssen die Aliens mit ihren UFOs wirklich gegen Wände fliegen? Und wieso sorgt die Kameraführung für mehr Verwirrung als Übersicht? Auch aus der Unreal 3-Engine hätte sich sicherlich noch mehr herauskitzeln lassen.
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