Die Release-Flaute im Sommer hält Einzug in der Spielewelt und wir finden, es ist Zeit für einen Rückblick auf die erste Hälfte des Jahres 2010: Nach den Highlights präsentieren wir euch dieses Mal die größten Enttäuschungen der ersten sechs Monate.
Dass der Hund definitiv nicht der beste Freund des Menschen ist, beweist Dead to Rights: Retribution. In der Rolle des Cops Jack Slate seid ihr mit eurem Hund Shadow unterwegs und sorgt in der Unterwelt für Recht und Ordnung - auf eine ziemlich brachiale Art und Weise. Der hohe Gewaltgrad könnte auch eine Ursache dafür sein, dass Dead to Rights: Retribution hierzulande nicht den erwarteten Bekanntheitsgrad erlangt hat. So ist der Brutalitäts-Grad irgendwo zwischen "sehr hoch" und "OMG! WTF?!" angesiedelt.
Dennoch bietet Dead to Rights: Retribution eine gelungene Mischung aus Shooter und Prügelspiel, die durch Shadow noch das gewisse Extra erhält. Leider nutzt sich der Hund-Herrchen-Aspekt in der zweiten Hälfte zu sehr ab. Auch der Brutalitäts-Effekt geht während des Spielverlaufs verloren und es fehlt deutlich an Höhepunkten. So bietet Dead to Rights: Retribution nur erwachsene Standard-Action-Kost.
Auf der nächsten Seite geht's weiter mit All Points Bulletin!
