Paper Mario Die Legende vom Äonentor im Test: Ein beinahe legendäres Remake

Test Annika Menzel
Paper Mario Die Legende vom Äonentor im Test: Ein beinahe legendäres Remake
Quelle: PC Games

Origami ist Schnee von gestern! Deshalb blicken wir noch weiter in die Vergangenheit, genauer gesagt auf Paper Mario: Die Legende vom Äonentor. Wir verraten euch in unserem Test, ob die Neuauflage des Rollenspiels dem Original gerecht wird.

Es gibt Grund zur Freude für all diejenigen unter euch, die in den 2000ern einen GameCube ihr Eigen nennen durften. Bomba Luigi ist endlich zurück! Und falls euch das nichts sagt: Keine Sorge, ihr habt schon richtig geklickt und seid bei unserem Test zu Paper Mario: Die Legende vom Äonentor für Nintendo Switch gelandet.

Stolze 20 Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung ist das Rollenspiel nun in aufgemotzter Form auf der aktuellen Konsole angekommen. Mario ist also noch längst nicht platt, sondern kehrt in alter Frische auf die Videospielbühne zurück - mit viel Unterhaltung im Gepäck.

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Entführung, Rettung der Welt ... man kennt's

Das Remake hält sich ziemlich streng an die Vorlage und pfuscht deshalb auch nicht in der Geschichte herum. Solltet ihr damals auf dem GameCube bereits zu Marios Papierabenteuer aufgebrochen sein, wisst ihr schon, was euch erwartet. Für alle anderen: Es geht auf Schatzsuche!

Prinzessin Peach hält sich zu Beginn des Spiels in einer kleinen Stadt namens Rohlingen auf, in der sich das legendäre Äonentor sowie die dazugehörigen Sternjuwelen befinden sollen. Doch als Mario dazustößt, um sie bei ihren Nachforschungen zu unterstützen, fehlt von der Prinzessin jede Spur.

Wie sich herausstellt, wurde sie von dem Schurken Crucius und seinen Schergen entführt. Die Bande ist ebenfalls hinter dem Schatz her und will mit seiner Hilfe die Welt unterjochen. In der Hoffnung, Peach so wiederzufinden, macht Mario sich gemeinsam mit der Studentin Gumbrina auf die Suche nach den Sternjuwelen.

Dabei lernt er allerhand neue Gefährten kennen und muss sein vielfältiges Können unter Beweis stellen. Als Bowser Wind von der Entführung bekommt, macht er sich ebenfalls auf den Weg zum neuen Touristenmagneten Rohlingen. Schließlich darf niemand außer ihm ungefragt die Herrscherin des Pilzkönigreichs entführen!

Mario und Gumbrina beginnen einen Kampf mit einem Gumba Quelle: Nintendo Die Geschichte von Paper Mario: Die Legende vom Äonentor (jetzt kaufen 39,99 € ) ist für Nintendo-Verhältnisse recht düster. Damit meinen wir keinen Grad an Brutalität wie bei The Last of Us: Part 2 oder schwierige Themen, wie Persona 3 Reload sie behandelt. Trotzdem traute sich Nintendo hier mal, einen etwas ernsteren Ton anzuschlagen.

Das wird nicht nur im Zuge der Handlung deutlich, sondern auch an kleinen Details in der Spielwelt. Mitten auf dem Marktplatz in Rohlingen steht beispielsweise ein Galgen - so etwas würden wir in einem Mario-Spiel normalerweise nicht erwarten.

Trotzdem kommt auch der Humor nicht zu kurz. Der Titel bietet viele witzige Momente, die uns oft zum Schmunzeln brachten. Die liebevolle Gestaltung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel und weiß das Publikum immer wieder zu begeistern.

Es ist Showtime!

Moment mal ... das Publikum? Ja, damit meinen wir tatsächlich nicht uns, sondern die Zuschauer im Spiel selbst. Die Schatzsuche und die Rettung der Welt sind für Mario und seine Kameraden natürlich ihre Realität, zwischendurch machen sie aber immer wieder kleine Ausflüge auf die Theaterbühne - Prinzessin Peach lässt grüßen!

Bildergalerie

Die rundenbasierten Kämpfe des Rollenspiels finden vor einem hoffentlich begeisterten Publikum statt, das euch in den Auseinandersetzungen unterstützt. Mario stehen verschiedene Sprung- und Hammerangriffe zur Verfügung, seine Begleiter verfügen dagegen alle über ihre eigenen besonderen Fähigkeiten.

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