Hat ein Rennspiel Obama zum US-Präsidenten gemacht? Spionieren uns Spieleserver aus? Die ganze Wahrheit über In-Game-Advertising!
Werbung in Spielen: Pepsi verleiht Flügel
Kaufspiele, Mobile Browser Games, Spiele in sozialen Netzwerken, eigens produzierte Promotionspiele – der Fantasie der Werbebranche sind keine multimedialen Grenzen gesetzt.
Doch auch wenn In-Game-Advertising als ernst zu nehmendes Millionenspiel ein relativ junges Phänomen ist: Das erste, wenn auch eher augenzwinkernde Auftauchen einer Marke in einem Spiel führt weit zurück in die Anfangstage der Spielebranche. 1973 beliebten die Programmierer von Lunar Lander zu scherzen und verbargen ein sogenanntes „Easter Egg“ in dem Spiel: Landete man zufällig auf der versteckten Stelle, kehrte der Astronaut überraschenderweise bei der einzigen McDonalds-Filiale auf dem Mond ein ...
Seitdem sind mehr oder weniger ersichtliche Werbedeals keine Seltenheit: Es gibt Red-Bull-Dosen in Worms 3D, Jeeps als Dienstwagen für Lara Croft in Tomb Raider, Alpha-Industries-Klamotten von Vin Diesel in The Wheelman, Ben-Sherman-Outfits in Test Drive Unlimited, Playboy-Heftchen in Mafia 2 und natürlich Sportartikel in unzähligen Fußball- und Basketballsimulationen. Ganz zu schweigen von Spielen, die schon im Titel als Werbeträger eines Produkts auftreten, wie das Spiel zur Casting-Show Germany’s Next Topmodel.
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