Die Novellierung des Jugendschutzes ist derzeit in aller Munde. Wir haben mit dem "USK-Boss" Dr. Klaus Spieler gesprochen.
USK-Geschäftsführer Dr. Klaus Spieler
Die Novellierung des Jugendschutzgesetzes ist derzeit in aller Munde. Stets im Fokus: Die Arbeit der USK, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle. Unscheinbar und leicht versteckt im Berliner Stadtteil Friedrichshain sitzt die Einrichtung, die wir Spieler hauptsächlich durch die rechteckigen Kennzeichnungen auf den Schachteln der Spiele kennen: ab 6, ab 12, ab 16 oder keine Jugendfreigabe, also ab 18 Jahren freigegeben.
Aber wie genau arbeitet die Behörde, wofür ist sie eigentlich zuständing, wie stehen die Mitarbeiter eigentlich zu gewalthaltigen Spielen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir einen gefragt*, der es wissen muss: Dr. Klaus Spieler ist Geschäftsführer und leitet die USK. Außerdem ist er erklärter Fan von Videospielen! Auf der nächsten Seite startet das Interview!
Anmerkung: Das Interview mit Herrn Dr. Spieler wurde bereits im April 2007 geführt, die Aussagen haben allerdings gerade im Rahmen der soeben beschlossenen Novellierung des Jugendschutzgesetzes nichts von ihrer Brisanz verloren.
