Suicide Squad: Kill the Justice League angespielt - Chaotische Action mit Superschurken

Special Matthias Dammes
Suicide Squad: Kill the Justice League
Quelle: Rocksteady Games

Wir hatten die Gelegenheit die Entwickler von Rocksteady Studios zu besuchen und mehrere Stunden Suicide Squad: Kill the Justice League anzuspielen.

Das genaue Gegenteil ist Harley Quinn. Die ehemalige Geliebte des Jokers ist nach Aussage des Teams der anspruchsvollste Charakter, aus dem mit entsprechenden spielerischen Fähigkeiten aber auch sehr viel herausgeholt werden kann.

Neben Handfeuerwaffen setzt Dr. Quinzel vor allem auf den Nahkampf, wo verschiedenste Prügel zum Einsatz kommen. Zur dynamischen Fortbewegung setzt sie einen Greifhaken ein, mit dem sie sich an Gebäuden hochzieht oder wie Spider-Man durch die Gegend schwingt.

King Shark und Captain Boomerang liegen von der spielerischen Herausforderung schließlich irgendwo zwischen den beiden anderen Charakteren. Der humanoide Hai lebt vor allem von seiner körperlichen Stärke. Diese setzt er zum einen ein, um mit weiten Sprüngen die Spielwelt zu durchqueren und zum anderen, um massive Waffen wie Miniguns mit sich zu führen. Auch im Nahkampf ist er nicht zu unterschätzen.

Captain Boomerangs Markenzeichen ist wenig verwunderlich sein Bumerang. Diesen setzt er vor allem zur Fortbewegung ein, indem er ihn wirft und sich anschließend an dessen Position teleportiert. Im Kampf setzt er aber auch normale Schusswaffen wie Gewehre und Schrotflinten ein.

Kampfszene mit King Shark als Spielercharakter, der eine Minigun abfeuert. Quelle: PC Games King Shark setzt auf seine körperliche Stärke und dicke Miniguns. Leider hatten wir bei weitem nicht genug Zeit, um uns ausführlich mit allen vier Charakteren beschäftigen zu können. Dem ersten Eindruck nach scheinen sie sich aber erfreulich unterschiedlich zu spielen, sodass jeder Spielertyp auf seine Kosten kommen kann.

Wie sehr sich das auch im fortgeschrittenen Spiel auswirkt und ob die Eigenheiten der vier Charaktere wirklich gut zur Geltung kommen, muss sich im Test noch zeigen.

Solo und doch nie allein

Mit Deadshot starten wir unser Abenteuer zu Beginn der Kampagne, kurz nachdem die vier Schurken in der Stadt Metropolis ausgesetzt wurden. Diesen Teil spielen wir zunächst im Einzelspieler-Modus. Anders als zum Beispiel in Gotham Knights ist man als Solo-Spieler aber mit seinem Charakter nicht allein unterwegs.

Die vier Antihelden sind stets als Gruppe zusammen unterwegs, da jeder von ihnen ein integraler Bestandteil der Handlung ist. Die anderen Figuren werden dann schlicht von der KI gesteuert. Wir können zudem jederzeit frei unseren gesteuerten Charakter wechseln.

Ein Ringmenü, das den Wechsel zwischen den spielbaren Charakteren erlaubt. Quelle: PC Games Im Einzelspieler-Modus können wir einfach per Menü zwischen den vier spielbaren Charakteren wechseln. In den ersten Spielminuten bekommen wir auch einen ersten Eindruck davon, wie zahlreiche bekannte DC-Figuren in der Handlung eine Rolle spielen. So treffen wir schon früh im Spiel auf Green Lantern und Flash.

Im weiteren Verlauf unserer Anspielzeit begegnen uns noch einige mehr, die mit ihren Auftritten teils überraschen und teils verwirren. So ist nicht immer ganz klar, wer auf welcher Seite steht. Für Fans der vielfältigen DC-Comics wird aber in jedem Fall jede Menge geboten.

Der Beste gibt die Richtung vor

Viel Zeit können wir auf eigene Faust aber nicht in Metropolis verbringen. Nachdem wir uns ein wenig warmgespielt haben, versetzen uns die Entwickler in einen Spielstand, der schon etwas weiter in der Kampagne fortgeschritten ist. Ab diesem Zeitpunkt spielen wir im Koop mit einer vollen Gruppe aus vier Spielern.

Das gibt uns die Gelegenheit, eine ganze Reihe der Spielmechaniken kennenzulernen. So absolvieren wir als Erstes eine der zahlreichen Nebenmissionen, die häufig mit bestimmten Gameplay-Modifizierungen für Abwechslung sorgen sollen.

Ein Scoreboard der vier Helden mit den von ihnen erzielten Punktzahlen in der letzten Mission. Quelle: PC Games Nach jeder Mission gibt es eine Auswertung und der beste Spieler wird zum Squadleader ernannt. Nach jeder Mission zeigt uns das Spiel eine Auswertung, inklusive Belohnungen und Scoreboard, in dem die Leistung jedes Spielers bewertet wird. Das dient nicht nur dazu, sich mit seinen Mitspielern zu vergleichen, sondern bestimmt auch, wer in der Gruppe das Sagen hat.

Wer eine Mission mit der höchsten Punktzahl abschließt, übernimmt die Rolle des Squadleaders. In dieser Position kann der Spieler entscheiden, was die Gruppe als Nächstes angeht. Ein interessantes Konzept, das möglicherweise alle Spieler dazu animiert, sich anzustrengen, um nach der nächsten Mission selbst die Führung übernehmen zu können.

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