Suicide Squad: Kill the Justice League angespielt - Chaotische Action mit Superschurken
Special
Wir hatten die Gelegenheit die Entwickler von Rocksteady Studios zu besuchen und mehrere Stunden Suicide Squad: Kill the Justice League anzuspielen.
Es hat einige Zeit gedauert, bis Fans wieder Superhelden-Action von Rocksteady erleben können. Die Macher der beliebten Arkham-Reihe haben nun aber mit Suicide Squad: Kill the Justice League ihr nächstes Werk in den Startlöchern, das schon in wenigen Wochen erscheinen soll.
Endlich könnte man sagen, denn ursprünglich war mal ein Release im Jahre 2022 angepeilt. Auch das später gesetzte Release-Datum vom 26. Mai 2023 konnte nicht gehalten werden.
Die eher durchwachsenen Reaktionen der Spieler auf erstmals präsentiertes Gameplay-Material im Februar vergangenen Jahres spielten bei der erneuten Verschiebung vermutlich auch eine gewisse Rolle.
Doch hat die zusätzliche Zeit gereicht? Kurz vor den Feiertagen hatten wir die Gelegenheit, das Studio in London zu besuchen und uns selbst ein Bild davon zu machen.
Mehrere Stunden durften wir mit dem mittlerweile fast fertigen Spiel verbringen. Wir erlebten dabei die Einführung der vier spielbaren Charaktere sowie einen kleinen Teil der Kampagne im Einzelspielermodus und absolvierten eine Reihe von Missionen im fortgeschrittenen Spiel mit Kollegen und Entwicklern im 4-Spieler-Koop.
Vier Schurken retten die Welt
Kurz zur Einordnung des Szenarios: Suicide Squad ist Teil des von Rocksteady geschaffenen sogenannten Arkhamverse. Die Ereignisse der Arkham-Spiele finden daher auch hier Beachtung. So wird es keinen Joker geben und die Identität von Batman als Bruce Wayne ist öffentlich bekannt.
Statt in Gotham City spielt sich das Geschehen diesmal jedoch in Metropolis ab, das Superhelden-Fans vermutlich am ehesten im Zusammenhang mit Superman kennen.
Fünf Jahre nach den Ereignissen von Arkham Knight hat der hyperintelligente Superschurke Brainiac die Kontrolle über die Stadt übernommen. Mit seinen mentalen Kräften kann er andere korrumpieren und kontrollieren. Das nutzt er, um sich auch die Superhelden der Welt untertan zu machen.
Um dieser Bedrohung entgegenzutreten, gründet die hochrangige Regierungsbeamtin Amanda Waller die sogenannte Task Force X. Da keine Helden mehr zur Verfügung stehen, rekrutiert sie für dieses Team einige Bösewichte direkt aus den Zellen der Anstalt von Arkham.
Quelle: PC Games
Amanda Waller (Mitte) schart ehemalige Superschurken um sich, um die Welt vor Brainiac zu retten.
Von der Story, die sich daraus entwickelt, haben wir zwar bisher nur Ansätze gesehen, diese waren aber überraschend vielversprechend. Vor allem, weil sich das Spiel deutlich von der Ernsthaftigkeit der bisherigen Arkham-Spiele abgrenzt.
Stattdessen wird das Abenteuer dieser chaotischen Gruppe um Figuren wie die durchgeknallte Harley Quinn mit einer guten Portion Humor gewürzt, der uns an vielen Stellen sehr positiv überrascht hat. Im fertigen Spiel wird sich natürlich zeigen müssen, ob sich das nicht im Verlauf der Handlung abnutzt und ob es den Entwicklern trotz aller Gags gelingt, eine packende Geschichte zu erzählen.
Unterschiedliche Charaktere
Neben Harley besteht das Suicide Squad in diesem Spiel auch noch aus Deadshot, Captain Boomerang und King Shark. Alle vier Antihelden verfügen über einzigartiges Gameplay und sollen jeweils auf ihre Weise im Grunde eine "Super Villain Power Fantasy" verkörpern.
Direkt zu Beginn unserer Anspielsession konnten wir uns im Tutorial, das uns jeden Charakter für eine gewisse Zeit spielen lässt, mit den Eigenheiten der Helden vertraut machen. Deadshot ist noch der bodenständigste des Quartetts - sowohl von seinem Charakter als auch seinem Gameplay.
Bildergalerie
Der Auftragsmörder setzt vor allem auf sein treues Scharfschützengewehr und alternativ ein Sturmgewehr. Zusätzlich kann er Granaten werfen und ist durch sein Jetpack in alle Richtungen sehr mobil. Er gilt laut den Entwicklern von der Handhabung seiner Fähigkeiten als der am einfachsten zu spielende Charakter und ist daher gut für Einsteiger geeignet.
