Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 5: The Elder Scrolls 5: Skyrim und The Witcher 3: Wild Hunt
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Es kommt nicht oft vor, dass Spiele ganze Genres begründen, ein Gameplay-Feature neu erfinden, zum Popkultur-Phänomen werden oder einfach als Vorbild dienen - die zehn Titel, die wir nach langer Diskussion in der Redaktion ausgesucht haben und die wir euch in diesem Special vorstellen, haben es aber ohne jede Frage geschafft. Neu: Jetzt könnt ihr euch unser Special auch als Video ansehen!
In diesem Artikel
- Seite 1 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 1: Broken Age und Dark Souls
- Seite 2 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 2: Fortnite und Gone Home
- Seite 3 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 3: Grand Theft Auto 5 und Heavy Rain
- Seite 4 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 4: Minecraft und Pokémon Go
- Seite 5 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 5: The Elder Scrolls 5: Skyrim und The Witcher 3: Wild Hunt
- Seite 6 Bildergalerie
The Elder Scrolls 5: Skyrim
Der kleine Dovakhiin möchte aus dem Kinderparadies abgeholt werden" - The Elder Scrolls 5: Skyrim beeinflusste nicht nur die Spielelandschaft.
Genre: Rollenspiel
Entwickler: Bethesda
Hersteller: Bethesda
Termin: 11. November 2011
Plattformen: PC, PS4, Switch u. v. m.
Quelle: Bethesda
Drachen zu erschlagen ist euer Job – die Echsen sind Highlight und Markenzeichen des Spiels.
Das Rezept von Skyrim ist nicht besonders innovativ, zugegeben - bereits die beiden Vorgänger Oblivion und Morrowind bedienten sich größtenteils der gleichen Mechaniken, auch in nachfolgenden Werken blieb Bethesda der Erfolgsformel treu. Aber genau diese Mischung erreichte und begeisterte 2011 so viele Spieler wie nie zuvor. Himmelsrand ist groß, Himmelsrand ist gefährlich, und Himmelsrand ist euer Spielplatz. Was ihr darin anstellt, bleibt weitestgehend euch überlassen. Räumt Hügelgräber leer, lest alle Bücher, erschlagt Drachen, richtet euer Haus ein, tötet NPCs, werdet Chef aller Gilden, spielt einen muskelbepackten Nord oder einen listigen Argonier und taucht ein in eine raue Fantasy-Welt, die man so zuvor noch nicht gesehen hatte. Während Skyrim spielerisch keine Wagnisse einging, sogar Features der Vorgänger kürzte, erfreute es sich immenser Beliebtheit, die sich in glänzenden Verkaufszahlen (30 Millionen Kopien, systemübergreifend bis heute), jeder Menge Auszeichnungen und vielen Portierungen niederschlug.
Wenige Spiele nehmen zudem einen so großen Stellenwert in der Pop- und Internetkultur ein: Wir verdanken Skyrim unter anderem eine Menge "Pfeil im Knie"-Witze, mindestens zwei Kinder mit dem Namen Dovakhiin sowie unzählige Fus-Ro-Dah-Youtube-Videos. Immer noch sehr aktiv ist die Mod-Szene rund um Bethesdas Rollenspiel, die teilweise skurrile Blüten treibt - etwa in der Form einer Modifizierung, die alle Drachen durch Thomas the Tank Engine ersetzt. - Katharina Pache
Meinungen
The Witcher 3: Wild Hunt
Detailverliebte Open World trifft Wahnsinnsstory: Im Jahr 2015 schockte der Witcher die Konkurrenz. Damit bleibt das Rollenspiel bis heute unerreicht.
Genre: Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt
Hersteller: CD Projekt
Termin: 19. Mai 2015
Plattformen: PC, PS4, Xbox One, Switch
Quelle: CD Projekt Red
Von der Story über die Grafik bis hin zu den Quests: Die Qualität glänzte aus jeder Programmzeile.
Spätestens als man mit Plötze im Abendrot durch Velens Wälder ritt, als man Ciri das erste Mal in die Arme schloss, als man Könige stürzte und Zauberinnen verführte, da gab es keine Zweifel mehr: The Witcher 3 war die neue Referenz. Mit seinem irre ambitionierten Fantasy-Abenteuer gelang CD Projekt auf Anhieb der Sprung in die Open World - und ließ zahllose Skeptiker verstummen. Viele dachten, man könne keine offene Welt à la Skyrim mit derart intensivem Storytelling kombinieren, wie man es von CD Projekt gewohnt war. Doch The Witcher 3 zeigte: Das geht. Und wie! 50 Stunden intensive Hauptquest mit zig denkwürdigen Momenten, stark geschriebene Charaktere (man denke nur an den blutigen Baron!), knifflige Entscheidungen mit spürbaren Auswirkungen und ein mordscooler Held allein hätten bereits ein tolles Spiel ergeben.
Doch zusätzlich gab es auch riesige Landmassen zu erkunden, die nochmals mehr als 50 Stunden an Nebenaufgaben, Dungeons, Schatzsuchen und vielem mehr bereit hielten. Allein in der prächtigen Stadt Novigrad konnte man problemlos ein paar Tage zubringen. Nicht alles war perfekt, es gab viel nutzlose Beute, der Schwierigkeitsgrad fiel oft zu leicht aus. Doch all das verblasste angesichts des umwerfenden Gesamtpakets, das später dank zweier riesiger DLCs nochmal gute 30 Stunden größer wurde. Auch heute noch sieht das Spiel fantastisch aus. Und führt ungehindert zahllose Bestenlisten an. Doch wie lange noch? Im April veröffentlicht CD Projekt sein neues Spiel Cyberpunk 2077 - und viele rechnen schon jetzt mit einem Meisterwerk. - Felix Schütz
Meinungen
Welche Spiele haben euch in den letzten zehn Jahren ganz besonders mitgerissen beziehungsweise welche findet ihr einflussreicher als alle anderen? Verratet es uns in den Kommentaren!
Bildergalerie
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