Monster Hunter Wilds wird genial, aber eine Sache bereitet mir riesige Sorgen

Special Yannik Cunha
Monster Hunter Wilds wird genial, aber eine Sache bereitet mir riesige Sorgen
Quelle: Capcom/PC Games

Bei der Monsterjagd in Monster Hunter Wilds hat Redakteur Yannik alle Hände voll zu tun, doch eine Sache hätte für ihn den Spielspaß fast gekillt.

Nach dem ersten Network-Test zu Monster Hunter Wilds gab es viel Feedback von der Community. Neben den Performance-Problemen, die sich bis zum Release verbessern sollten, gab es einen gigantischen Kritikpunkt: das Treffer-Feedback.

Irgendwie haben sich die Schläge im neuen Spiel nicht mehr so befriedigend angefühlt, obwohl genau das seit mittlerweile über 20 Jahren ein Herausstellungsmerkmal der Monster-Hunter-Serie ist. Allen voran war auch das Großschwert von der Änderung betroffen, was bei einer Waffe mit so viel Wumms natürlich besonders schade ist.

Wieso Treffer-Feedback so wichtig ist, und wie Capcom es bei Monster Hunter World auf die Spitze getrieben hat, wollen wir euch in diesem Artikel erklären!

Aber es ist so langsam!

In Monster Hunter gibt es 16 verschiedene Waffen; die meisten für den Nahkampf, einige für den Fernkampf, schnelle, langsame, kleine und große. Neue Spieler entscheiden sich meistens erst einmal für das Langschwert oder die Doppelklingen.

Klar, denn mit denen können wir mehr oder minder wild Buttons mashen und haben großzügige Zeitfenster zwischen den Schlägen, um den Monstern mit unserer Mobilität auszuweichen. Obendrauf gibt's coole Kombo-Action, mit der wir uns fühlen können wie der Protagonist aus einem Anime. Easy to learn, hard to master.

Aber heute geht es um das genaue Gegenteil dieses Spielstils! Mit dem Großschwert verbringen wir die meiste Zeit damit, stationär unsere massiven Hiebe aufzuladen, während unsere Haupt-Kombo daraus besteht, genau das dreimal hintereinander zu machen.

Wollen wir uns bewegen, sollten wir das höchstens per Ausweichrolle tun oder schleunigst wieder unsere Waffe wegpacken, um uns wieder schneller bewegen zu können. Mit so einem Riesending in der Hand lässt es sich eben schlecht herumrennen.

Hört sich langweilig an? Das denken die meisten Spieler anfangs, jedoch steckt mehr hinter dem Großschwert, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Eine Waffe für jedermann!

Grundsätzlich geht es darum: einen riesigen Gassenhauer auf ein noch riesigeres Monster donnern. Hört sich erst einmal sehr einfach an, verlangt uns aber einen Skill ab, der in unserer Gesellschaft verloren gegangen ist: warten. Ja, warten.

Das Wichtigste, was wir tun, ist reines Beobachten und Warten, bis wir die perfekte Gelegenheit sehen, unsere Klinge im Gegner zu versenken. Die langsamen Schläge, die wir bis zu vier Sekunden lang aufladen, zwingen uns förmlich dazu, einen berechnenden Spielstil anzunehmen, während wir mit schnelleren Waffen "einfach draufholzen" können.

Das Verhalten der Monster zu kennen, ist mit dieser Waffe somit die höchste Priorität! Zum Glück punktet Monster Hunter seit jeher damit, dass wir die Angriffe der Monster früh genug voraussehen können. Alteingesessene Jäger, die sich schon auskennen, werden also am einfachsten mit dieser langsamen Waffe klarkommen.

Neulinge können durch sie aber ebenfalls das Spiel besser meistern, weil sie das Verhalten jedes Monsters damit sehr gut kennenlernen.

Bildergalerie

Schaffen wir es, die behäbigen Hiebe zwischen den Attacken unserer Feinde zu platzieren, werden unsere Synapsen immer wieder von unglaublich hohen Schadenszahlen gekitzelt, die sich im späteren Spielverlauf sogar gerne einmal im vierstelligen Bereich befinden. Das ist mit einem einzigen Schlag ansonsten nahezu unmöglich.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk