Bei der Monsterjagd in Monster Hunter Wilds hat Redakteur Yannik alle Hände voll zu tun, doch eine Sache hätte für ihn den Spielspaß fast gekillt.
Genau hier werden erneut Freeze Frames benutzt, dieses Mal, um den Schein zu erwecken, dass wir mit unserer Klinge in dem Gegner feststecken. Hierfür werden wir sogar bis hin zu ca. 50 Frames angehalten. Bei einer Bildrate von 60 FPS entspricht das sogar fast schon einer gesamten Sekunde, in der wir mit unserem Klopper im Feind stecken, ohne uns zu bewegen.
Die Zeit nutzen wir, um zu schauen, was wir an unserem Feind angerichtet haben, seine Reaktion gehört nämlich auch zum Gesamtbild des Hit-Feedbacks. Durch die Menge an Schaden, die wir beim Feind anrichten, geschieht es nicht zu selten, dass er umfällt oder zurückschreckt und in beiden Fällen auch seine Attacken deswegen abbricht.
Zusätzlich können Monster-Hunter-typische Verletzungen entstehen oder sogar Körperteile abgetrennt werden. Das passiert zwar nicht bei jedem der Schläge, aber wir können fast schon damit rechnen, dass wir mindestens eine der möglichen Reaktionen bekommen.
Quelle: PC Games
Obendrauf sehen wir noch den Schaden, den wir angerichtet haben. Und zwar in Form einer Zahl, über die wir auch noch erkennen können, ob wir einen kritischen Treffer gelandet, die elementare Schwäche des jeweiligen Gegners ausgenutzt oder eine Schwachstelle erwischt haben.
Erst nachdem die Freeze Frames ablassen, wird unser Schlag zu Ende geführt und wir können uns nach kurzer Zeit darauf vorbereiten, die nächste Kombo anzusetzen. Das Zusammenspiel von alledem, von Aufladung bis Schlag inklusive der Animationen, führt dazu, dass die Schläge mit dem Großschwert sich so unglaublich wuchtig und befriedigend anfühlen.
Greatsword Players, Greatsword Players never change.
Genau deswegen waren wir, und war auch die Community, ziemlich enttäuscht, als wir das Großschwert in dem Network-Test von Monster Hunter Wilds (jetzt kaufen 79,99 € / 62,99 € ) getestet haben. Es fühlte sich ein wenig so an, als würden wir bei den massiven Monstern mit unserem manngroßen Schwert durch Papier schneiden. Weniger Dynamik, verringerte Effekte und auch weniger Freeze Frames.
Quelle: Capcom
Klar, der neue Richtungswechsel per Fokumodus hat uns das Treffen mit dem Großschwert um einiges erleichtert und auch Spaß bereitet. Aber wir Großschwertspieler sind simpel: Wir wollen die größtmögliche Erschütterung mit den höchstmöglichen Zahlen.
Nicht mehr und nicht weniger. Übrigens waren alle Waffen von diesen fraglichen Änderungen betroffen, bei dem Großschwert fällt es nur besonders ins Gewicht.
Glücklicherweise hat Capcom den Aufschrei der Community ernst genommen und schon angekündigt, dass das Hit-Feedback in der finalen Version verbessert wird. Ob Monster Hunter Wilds also doch noch an das befriedigende Hit-Feedback von World anschließen kann, erfahren wir spätestens beim Release am 28. Februar 2025. Bis dahin laden wir mental schon mal unseren ersten True Charge Slash auf und freuen uns, ihn auf das erste große Monster zu fetzen!
