Monster Hunter Rise im Test: Ein Kunststück - wie uns Rise auf PS5 erneut begeistert

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Monster Hunter Rise im Test: Ein Kunststück - wie uns Rise auf PS5 erneut begeistert
Quelle: Capcom

Fast zwei Jahre nach seinem ursprünglichen Release auf der Nintendo Switch kommt Monster Hunter Rise nun auch endlich für die anderen Konsolen. Doch ist der Port das Geld wert - vor allem, wenn das Original schon bekannt ist? Der Erfahrungsbericht eines Expertenjägers.

Habt ihr schon mal Monster Hunter gespielt? Oder ist das für euch nur eine Serie, von der ihr gelegentlich hört und in die ihr nie den Einstieg gefunden habt? Falls die Ports vom neuen Monster Hunter Rise für die Playstation- und Xbox-Systeme euer erstes Monster Hunter werden sollte, dann wünsche ich schon mal viel Spaß! Gleichzeitig muss ich aber auch eine vorsichtige Warnung aussprechen, und die kommt von einem recht jungen, aber schon leicht ermüdeten Jäger. Was ich damit in Bezug auf den am 20. Januar erscheinenden Monster-Hunter-Rise -Port meine, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Die World von Monster Hunter

Zu meinem ersten Monster Hunter kam ich durch eine zufällige Fügung des Schicksals. Ein Freund hatte sich Generations für den 3DS zum Release-Termin bestellt und bekam eine weitere Kopie geschenkt. Eine verkaufte er netterweise günstig an mich. So stieg ich in die damals noch sehr umständliche Welt der japanischen Monsterjagd ein. Das Spiel war interessant, cool, aber auch kryptisch und ziemlich kompliziert. Generations landete dementsprechend schnell im Regal und Monster Hunter blieb für mich weiterhin ein Mysterium. Jedenfalls bis das Spiel kam, das für viele die Capcom-Marke auf neue Höhen katapultiert hat.

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Mit Monster Hunter World hatte ich, wieder durch einen Freund ermutigt, unfassbar viel Spaß! Es von einem erfahrenen Spieler beigebracht zu bekommen, half ungemein. World war schön, faszinierend und so komplex wie nur wenige andere Spiele, die ich bis dato kannte.

In Rise ist der gefährliche Magnamalo das Flaggschiff-Monster. Quelle: Capcom In Rise ist der gefährliche Magnamalo das Flaggschiff-Monster.

Diesmal blieb ich dran. Nach über 400 Stunden an mal misslungenen, aber meist erfolgreichen Jagden in World und Iceborne war ich heiß darauf, mir einen neuen Meisterjäger zu bauen.

Der Aufstieg in die Lüfte

Und dann kam Rise für die Nintendo Switch. Wie sicher viele war auch ich zunächst skeptisch und verunsichert, ob es das grandiose World toppen oder überhaupt daran heranreichen könnte. Mit der größten Neuerung, dem Seilkäfer, wurde das Gameplay von Grund auf verändert.

Plötzlich war ich nicht mehr an den Boden gefesselt. Ich schwang wie Spider-Man durch die Lüfte, um an hoch gelegene Punkte der stark vertikalen Areale zu kommen, oder um Monster aus der Luft anzugreifen.

Auch wenn Rise deutlich "hässlicher" als World aussieht, war das Gameplay eine Offenbarung für mich. Als ich zu World zurückkam, fielen mir die klobigen Bewegungen der Jäger sofort auf. Alles war so schwerfällig und langsam im Vergleich zu Rise.

Rise ist außerdem viel einsteigerfreundlicher. Klar, es gibt erneut massig Tutorialtexte, die versuchen komplexe Menüs zu erklären, bei Rise funktioniert das aber noch am besten.

Rise ist obendrein einfacher als World. Erst im Endgame werden die Monster wirklich stark und gefährlich. Da ich in Rise aber kein Neuling mehr war, lässt sich das zum Teil auch auf diesen Umstand zurückführen.

Ich liebte Rise und hatte in den ersten Wochen mit dem Spiel selten so viel Spaß wie mit einem anderen. Doch die Durststrecke setzte nach den DLCs viel schneller ein als noch bei World und Iceborne. Mit monatlichen kostenlosen Updates (die in der Port-Version übrigens schon alle dabei sind) wurde zwar nachgeholfen, aber trotzdem waren das nur kleine Appetithäppchen, bis der heiß erwartete Master Rank Einzug ins Spiel hielt.

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