Metal: Hellsinger im Test - reiße, zerfetze und headbange, bis es vollbracht ist!
Test 26,99 €
Die Ego-Shooter Offenbarung Metal: Hellsinger ist endlich da. Der Shooter will mit einer Kombination aus Rhythmus- und Shooter-Gameplay, begleitet von Metalriffs, frischen Wind ins Genre zu bringen. Wie neu und vor allem laut das Spiel wirklich ist, erfahrt ihr in unserem Test.
"The Red Judge", die Fürstin der Hölle, hat euch die Stimme gestohlen! Eingesperrt in einem endlosen Gefängnis, wartet ihr auf eure Rache. Nachdem ihr es doch geschafft habt, das Tor in die Freiheit zu durchbrechen, startet ihr einen blutigen Streifzug durch die verschiedenen Bereiche der Hölle. Der Zorn, angefacht durch das ewige Umherstreifen, treibt euch an. Auf den ersten Schritten eures Krieges findet ihr einen sprechenden Schädel namens Paz der euch bei der Schlacht gegen die Horden der Hölle hilft. Ihr macht euch einen Namen in der Unterwelt, oder besser gesagt keinen, denn man nennt euch einfach nur "The Unknown", und lehrt dem Teufel das Fürchten. "The Judge" wirft euch immer neue Gegner und Flüche entgegen, doch nichts kann euch stoppen. Der finale Kampf ist unausweichlich und der Puls des Universums treibt euch an, es ein für alle Mal zu beenden.
Doch es geht in dem Spiel auch nicht darum, lange Reden zu schwingen oder sich Cutscenes anzusehen, sondern, mit brachialen Waffen und einem treibenden Metalbeat im Blut, die Horden der Hölle aufzumischen.
In diesem Artikel
Von wegen Kakophonie!
Die Musik ist definitiv das Aushängeschild von Metal: Hellsinger (jetzt kaufen 26,99 € ), wie der Name ja bereits vermuten lässt. Das schwedische Komponistenduo Two Feathers, bestehend aus Elvira Björkman und Nicklas Hjertberg, hat für das Spiel eigens 15 Lieder geschrieben.
Quelle: PC Games
Die "Red Judge" ist die Fürstin der Hölle und hat eure Stimme gestohlen.
Diese werden von einigen der bekanntesten Sänger und Sängerinnen der Metalbranche begleitet. Mit dabei sind Serj Tankian von System of a Down, Randy Blythe von Lamb of God und Björn Strid von Soilwork, Björn Strid von Soilwork, Alissa White-Gluz von Arch Enemy, Dennis Lyxén von Refused, Mikael Stanne von Dark Tranquillity, Matt Heafy von Trivium, James Dorton von Black Crown Initiate und Tatiana Shmayluk von Jinjer.
Damit ist Metal: Hellsinger nicht nur ein Anwärter auf das beste Spiel des Jahres, sondern liefert euch auch noch das vielleicht beste Metal-Album des Jahres. Jede Spielwelt hat einen eigenen Höllengesang spendiert bekommen und die Musik fetzt dermaßen, dass selbst Mick Gordon ein Freudentränchen beim Hören vergießen könnte. Auf einem Gamescom-Konzert 2022, konnte man sich auch live davon überzeugen.
Doch kommen wir dazu, worin sich das Spiel um die Höllensängerin, "The Unknown", und ihren Kumpanen Paz, gegenüber Doom oder Prodeus gravierend unterscheidet.
Die Konkurrenz des Höllenschlächters
Doom, Prodeus und Metal: Hellsinger haben ein schnelles arcadiges Oldschool-Gameplay und einen Soundtrack, der mit harten Riffs und einem schnellen Beat den Puls in die Höhe treibt. Doch wirkliches Taktgefühl braucht man nur als "Hellsinger", denn hier müsst ihr eben im Takt feuern, um überhaupt Schaden zu verursachen.
Quelle: PC Games
Mit dem Schädel Paz kann man die Taktserie am Laufen halten.
Euer Fadenkreuz dient dabei als optisches Metronom. Von rechts und links kommen in einer bestimmten Taktgeschwindigkeit Pfeile darauf zu. Ihr solltet nur schießen, wenn die Pfeile mit eurem Fadenkreuz übereinstimmen, um möglichst viel Schaden zu machen, und euren Zorn in die Höhe zu treiben.
Je höher der Zornmultiplikator ist, desto härter fällt auch die Musik aus und eure Angriffskraft steigt. Den Multiplikator müsst ihr halten, denn solange ihr weder schießt noch mit Paz Feuerbälle verteilt, sinkt der wieder ab. Das heißt, wenn keine Gegner da sind, solltet ihr immer auf den pulsfühligen Schädel zurückgreifen, um nicht aus dem Takt zu kommen. Seid ihr gut, so kommt ihr nie aus dem Flow und klickt eigentlich permanent den Rhythmus auf eurer Maus oder dem Controller mit. Ist euer Zorn auf 16, macht ihr den größten Schaden und bekommt somit auch die meisten Punkte, was für euren Platz auf der globalen Rangliste entscheidend ist.
