Doom: 10 Gaming Facts, die sogar den Doomslayer aus den Socken hauen!

Special Paula Sprödefeld
Doom: 10 Gaming Facts, die sogar den Doomslayer aus den Socken hauen!
Quelle: PC Games

Ihr meint, ihr kennt euch gut mit dem Doom-Franchise aus? Na dann sind wir aber mal gespannt! Wir haben für euch zehn Fakten zusammengepackt, von denen wir denken, dass ihr sie noch nicht kennt. Schreibt uns gern in die Kommentare, was es noch so für spannende Gaming Trivia zu Doom gibt!

Doom ist ein Franchise, das viele Leute schon lange begleitet, sei es als pixeliges Videospiel, mittelmäßige Verfilmung oder moderne Games, die so schnell sind, das man gar nicht mehr hinterherkommt. Heute wollen wir euch ein paar Dinge über die Spiele aus der Feder von id Software erzählen, die ihr vielleicht noch gar nicht wusstet!

Evil Dead

Entwickler John Carmack sagte in einem Interview, dass Doom als eine Mischung aus Aliens und Tanz der Teufel 2 konzipiert wurde. Das Design Team implementierte sogar Kettensägen und Shotguns im Spiel - die Lieblingswaffen von Ash, der Hauptfigur von Tanz der Teufel.

Doom Metal

Die Musik im originalen Doom basiert auf Songs der Bands Metallica, Alice in Chains, AC/DC, Pantera und Slayer.

Diesseits der Hölle

Einige Metal- und Rockbands wie Hexen, Warbringer und The Smashing Pumpkins bedankten sich dafür, indem sie Ehrungen für Doom in ihre Songs einbauten. 1995 schickte Manny Charlton, der Gitarrist von Nazareth, sogar eine Kassette an John Romero. Darauf war ein titelloser Song für eine Art Test-Verbreitung und eine Notiz war dabei: "Für all die Männer und Frauen bei id, die das coolste Spiel diesseits der Hölle entwickelt haben, treten zu diesem Song in ein paar Dämonenhintern!"

Bill "Doom" Gates

In 1995 war Doom auf schätzungsweise mehr Computern installiert als Microsofts Windows 95. Daraufhin dachte Bill Gates kurzzeitig darüber nach, id Software zu kaufen, um sich die Doom-Rechte zu sichern. Ist so aber nie passiert! Dafür wurde ein Doom-Port für Windows 95 entwickelt, um das Betriebssystem als Spieleplattform zu bewerben.

Muahahahaha!

Der Archvile-Dämon versteht nicht, warum ihn seine Artgenossen nicht leiden können. Mimimi. Quelle: PC Games Der Archvile-Dämon versteht nicht, warum ihn seine Artgenossen nicht leiden können. Mimimi. Laut Bobby Prince ist der Archvile-Dämon in Doom 2: Hell on Earth ein böser Heiler, der sich zwar durch Monster durchmäht, diese dann aber alle reanimiert. Prince hatte die Idee, diesem zweischneidigen Charakter ein fieses Bösewicht-Lachen zu verpassen. Die Aufnahme selbst kam von einem kleinen Mädchen, das einfach nur "Why" (dt. Warum) sagt. Die Tonlage wurde tiefer gedreht und mit anderen Geräuschen vermischt. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Archvile nicht versteht, warum jeder ihn umbringen will, er versucht doch nur Gutes für seine Dämonen-Kumpel zu tun!

Vielen Dank für die Blumen

Vor dem Endkampf mit dem Cyberdämon in Doom 3 könnt ihr einen Umweg machen und einen Ziegel mit dem id Software-Logo darauf finden. Wenn ihr den aktiviert findet ihr einen Raum, wo ein PDA (sowas wie ein Tablet) liegt. Darin findet ihr Dankesworte vom id Software-Team und Glückwünsche darüber, wie weit ihr als Spieler gekommen seid.

Eine Legende wird geboren

Sehr viel ist im Jahr 1995 passiert - zumindest was Doom betrifft. Bis dato hatte der "Doom Guy" noch keinen Namen, da das Spiel so immersiver für den Spieler wurde. Mit dem ersten Doom-Roman - Knee-deep in the Dead - änderte sich das aber und Doom Guy wurde zu Flynn "Fly" Taggart.

Dawn of the Ego-Shooter

B.J. tritt einen Nazi Quelle: Apogee Doom ist auf dem Layout und Gameplay von Wolfenstein 3D aufgebaut. Viele schreiben Doom den Titel des ersten richtigen First-Person-Shooters zu. Oder zumindest einem der einflussreichsten, denn Doom ist auf den Gameplay und Layout von id Softwares Wolfenstein 3D aufgebaut, das vor Doom erschien. Viele Spiele, die nach Doom kamen, wurden einfach nur Doom-Klone genannt, weil sie viele Elemente des Spiels kopierten, bis Duke Nukem 3D, Halo, Half Life und Goldeneye 007 in den späten 90ern das Genre erweiterten.

Harte Klänge

Komponist Mick Gordon nutzte für seinen Doom-Soundtrack von 2016 eine echte Kettensäge und jagte ihren Sound durch einen Synthesizer aus der Sowjetzeit genannt Polivoks. Das gepaart mit einem Haufen alter, analoger Ausrüstung, gebrauchten Gitarrenpedalen und einer Reihe an seltsamen anderen Musiker-Dingern, hat Gordon einen schweren, fiesen und dreckigen Soundtrack kreiert, der perfekt zum Spiel passt.

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Das Tor zur Hölle

Bei einer Partie Dungeons & Dragons kam dem Team von id Software die Idee für Doom. Quelle: creativecommons.org Bei einer Partie Dungeons & Dragons kam dem Team von id Software die Idee für Doom. Wie ist Doom eigentlich überhaupt entstanden? Naja, das Team von id Software hat gern zusammen Dungeons & Dragons gespielt. Eine ihrer Kampagnen endete damit, dass sich ein Tor zur Hölle öffnet und eine Horde Dämonen sie angreift. Das inspirierte das Team und von da an wurde die kleine Idee immer weiter entwickelt, bis irgendwann Doom dabei rauskam.

Kanntet ihr all diese Fakten schon?! Wenn ja, Respekt! Schreibt uns doch in die Kommentare, was ihr noch so zu den Doom-Spielen wisst, vielleicht machen wir dann irgendwann einen zweiten Teil. Zu welchem Spiel würdet ihr gern als Nächstes etwas lesen?

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