Metal: Hellsinger im Test - Seite 2

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Metal: Hellsinger im Test - Seite 2
Quelle: PC Games

Der Ego-Shooter Metal: Hellsinger ist endlich da und gibt euch Metalriffs und Rhytmus-Shooter-Gameplay. Wie neu und gut das funktioniert, lest ihr im Test.

Natürlich metzelt ihr Gegner nicht mit eurer Liebe zur Musik nieder, sondern mit höllisch guten Argumenten aus Stahl. Eure Standardwaffe, das Schwert mit dem klingenden Namen Terminus, muss weder nachladen noch extra ausgewählt werden, genau wie euer Freund Paz. Vor jeder Runde müsst ihr euch nämlich für zwei der vier wählbaren Waffen entscheiden. Da wären die Höllenhunde, zwei Revolver für Distanzschaden. Vulkan, eine Armbrust mit Sprengbolzen und Höllenrabe, zwei aus der Seele eines Dämons geschmiedete Wurfsicheln.

Werkzeuge, die dem Teufel das Fürchten lehren

Und dann noch die Schrotflinte Persephone, die uns am längsten gedient hat. Schon das befriedigende Nachladegeräusch, das sie jeden zweiten Takt von sich gibt, treibt euch an. Über den Schaden beim markanten Schussgeräusch ganz zu schweigen. Diese vier Schusswaffen, haben nur einen Nachteil, sie müssen gelegentlich nachgeladen werden. Die Munition geht euch dabei nicht aus, aber es kostet Zeit. Seid ihr jedoch schnell und drückt im richtigen Moment die Nachladetaste, beschleunigt ihr den Vorgang. Das bringt einen weiteren Kniff mit in das Gameplay und belohnt euch für schnelle Reaktionen.

Jede Waffe verfügt außerdem über einen "Exorzismus". Das ist ein Angriff, der durch präzise Takttreffer aufgeladen wird und verheerenden Schaden verursacht. Ihr solltet also immer all eure Möglichkeiten ausschöpfen, da gerade in höheren Levels der Anspruch gewaltig anzieht. Wir haben in unserem Durchlauf auf Normal, oder besser gesagt "Ziegenbock" gespielt und hatten an einigen Stellen wirklich zu tun, den Schlägen und Geschossen der Gegner auszuweichen.
Das Waffenwahlmenü gibt euch die richtigen Werkzeuge an die Hand, die Horden der Hölle zu bekämpfen. Quelle: PC Games Das Waffenwahlmenü gibt euch die richtigen Werkzeuge an die Hand, die Horden der Hölle zu bekämpfen. Glücklicherweise gibt es den sehr effektiven Dash, eine Ausweichbewegung in alle Richtungen, der euch für eine kurze Zeit unverwundbar werden lässt. In Kombination mit dem Doppelsprung und "Unknowns" Flügeln könnt ihr euch in Sekunden über das Schlachtfeld bewegen und jedem eurer Widersacher ein Ständchen aus Blei widmen. Generell muss sich das Movement und Waffenverhalten nicht vor einem Doom verstecken und macht sehr viel Spaß. Die Geschwindigkeit, die ihr hierbei entwickelt, versetzt euch dank der Musik in einen Rauschzustand, der nicht enden will.

Die Horden der Hölle

Mit diesem Arsenal kämpft ihr dann gegen unterschiedliche Kreaturen der Hölle, die euch vor allem in der Kombination, mit ihren verschiedenen Nah- und Fernkampfangriffen zusetzen. Die Marionette ist hierbei das Kanonenfutter, das euren Multiplikator schnell in die Höhe treibt. In den späteren Höllenleveln kommt aber eigentlich jeder Gegnertyp häufiger vor. Der Behemoth beispielsweise setzt euch mit seinen mächtigen Schwerthieben zu, der Pirscher geht im Nahkampf mit schnellen Klingenhieben auf euch los und der Cambion schießt mit Feuerbällen wild um sich.

Die Gegner könnten etwas abwechslungsreicher gestaltet sein, deren Farbdesign verrät euch nämlich schnell, um wen es sich handelt. Leider gibt es dazu auch noch relativ wenig Varianten von Feinden, da ist noch Potenzial nach oben.
Der Bosskampf am Ende einer Hölle erfordert all euer Geschick. Quelle: PC Games Der Bosskampf am Ende einer Hölle erfordert all euer Geschick. Habt ihr Gegnern ausreichend Schaden zugefügt, sind sie betäubt und können mit einer Abschlachtung vernichtet werden. Die Finisher ähneln den aus Doom bekannten Glory Kills, sind aber nicht so aufwendig animiert. Das bringt euch Lebensenergie, die einzige Ressource neben eurem Taktgefühl auf die ihr achten müsst.

Auch grüne Kristalle, die in den Schlachthäusern verteilt sind, heilen euch einmalig, diese solltet ihr jedoch taktisch klug nutzen und für brenzlige Momente aufheben. Am Ende jedes Höllenabschnitts gibt es einen Bosskampf gegen eine Inkarnation der "Red Judge". Auch die unterscheiden sich optisch nur wenig voneinander. Die Kämpfe erinnern hierbei eher an Bullet-Hell-Shooter und fordern schnelle Reflexe von euch.

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