Medal of Honor: Warfighter im Test - Das hat uns nicht gefallen

Test Marc C. Hatke

Medal of Honor: Warfighter im Test - der brandneue EA-Shooter befindet sich bei uns in der Redaktion momentan auf dem Prüfstand. Danger Close verspricht packende Action und eine tolle Einzelspielerkampagne. Wir haben uns den Shooter von Danger Close vorgeknöpft und verraten euch im Test alle Einzelheiten zur Kampagne und dem Gameplay.

Das hat uns an Medal of Honor: Warfighter nicht gefallen

Medal of Honor: Warfighter im Test - Geschütze statt Geschichte

Grafisch befindet sich Warfighter auf höchstem Niveau. Quelle: PC Games Grafisch befindet sich Warfighter auf höchstem Niveau. Medal of Honor: Warfighter scheint sich erst gar keine Mühe zu geben, uns eine stringente und nachvollziehbare Story zu servieren. Zwar sind wir es gewohnt, dass in Shootern das Gameplay und nicht die Handlung von oberster Priorität ist, dennoch hätten wir uns etwas mehr Sorgfalt bei der Präsentation der Story gewünscht. In Call of Duty-Manier springt auch Medal of Honor: Warfighter von Mission zu Mission zwischen verschiedenen Schauplätzen umher, sodass ihr spätestens nach dem dritten Einsatz nicht mehr wisst, wo euch der Kopf steht. Zusätzlich verkompliziert wird das Ganze durch die Erzählung der Handlung auf verschiedenen Zeitebenen. Auch wenn es ganz nett sein kann, das Story-Elemente im Spielverlauf unklar bleiben und erst gegen Ende aufgelöst werden, Medal of Honor: Warfighter schießt hierbei übers Ziel hinaus und macht es uns damit unmöglich, uns auch nur ansatzweise für die Figuren auf dem Bildschirm zu interessieren, sei es Freund oder Feind. Auch nach der elften Mission ist es uns immer noch unklar, wer hier eigentlich mit wem unter einer Decke steckt und in wessen Händen der gefährliche PETN-Sprengstoff momentan ist.

Medal of Honor: Warfighter im Test - Ermüdungserscheinungen und schwache KI

Wir können nicht abstreiten, dass die einzelnen Missionen für sich genommen einen gewissen Unterhaltungswert haben, dennoch stellen sich bei Medal of Honor: Warfighter Abnutzungserscheinungen ein. Aus technischer Sicht lässt sich über Medal of Honor: Warfighter nicht meckern, aber es fehlt definitiv ein Alleinstellungsmerkmal, wodurch sich Warfighter aus der breiten Masse der Militär-Shooter abheben kann. An einer Stelle erleben wir den obligatorischen Helikopterflug, bei dem wir das Geschütz bedienen, an anderer Stelle darf dann auch die Scharfschützenmission nicht fehlen – Das alles ist nett, wurde von uns jedoch schon gefühlte hundert Mal gespielt. Wir hätten uns mehr Mut zu Neuerungen gewünscht, denn letzten Endes bleibt Medal of Honor: Warfighter somit mehr vom Gleichen und ist nur denjenigen zu empfehlen, die sich am Thema Kriegs-Shooter noch nicht sattgespielt haben. Ein letztes Manko bleibt uns noch zu erwähnen das wir bereits in der Einleitung angesprochen haben: Die KI der NPCs hat stellenweise unschöne Aussetzer. So schaffen es unsere Kollegen mitunter nicht, uns anständig Deckung zu bieten, und auch Gegner sind schnell überfordert, wenn wir dem vorgegebenen Skript-Event etwas zuvorkommen. Schade!

Meinung

Bildergalerie

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