Marvel's Midnight Suns im Test

Test Matthias Dammes 53,99 €
Marvel's Midnight Suns im Test
Quelle: PC Games

Im Test von Marvel's Midnight Sun gehen wir der Frage nach, ob die Entwickler von Firaxis Games neben der Taktik auch Rollenspiele können.

Wir nutzen unsere Freizeit in der Abtei aber nicht nur, um mit unseren Lieblingshelden abzuhängen. Rund um das Gebäude gibt es ein Umland, das mit allerhand Geheimnissen gespickt ist. Beim Erkunden entdecken wir unter anderem Tagebucheinträge, die uns einen Einblick in vergangene Ereignisse geben und so ein noch besseres Bild unserer Vergangenheit zeichnen. Um in die einzelnen Gebiete der Spielwelt vorzudringen, gilt es, Puzzles zu lösen und Geheimnisse aufzudecken. Dadurch schalten wir spezielle Götterfähigkeiten frei, die uns wiederum Zugang zu versperrten Wegen ermöglichen.

Stetiger Fortschritt

Auf unseren Streifzügen sammeln wir zudem diverse Rohstoffe. Die Zeit zwischen den Missionen will auch für die Aus- und Aufrüstung genutzt werden, damit wir für den nächsten Einsatz gewappnet sind. Dafür stehen uns unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Mit den Rohstoffen stellen wir an einem Hexenkessel Kampfgegenstände wie Heilsalben und Stärkungstoniken her. Ebenfalls hilfreich ist ein täglicher Besuch in der Schmiede. Hier wird Beute aus der letzten Mission analysiert, wodurch wir neue Karten mit Heldenfähigkeiten freischalten. Hier können wir auch bereits entdeckte Karten erneut herstellen, wenn wir mehrere davon haben wollen - ausreichend Ressourcen vorausgesetzt. Marvel's Midnight Suns im Test. (3) Quelle: 2K Games Marvel's Midnight Suns im Test. (3)

Weiterhin wird in der Schmiede Forschung betrieben. Dadurch werden neue Erweiterungen für verschiedene Bereiche der Abtei freigeschaltet. So können wir etwa einen Regenerationspool errichten, in dem verwundete Helden ihre Blessuren auskurieren. Im Hof der Abtei halten wir einmal am Tag ein Training mit einem Helden unserer Wahl ab.

Dadurch steigern wir nicht nur die Freundschaft mit dem entsprechenden Gefährten, sondern verschaffen ihm auch einen Bonus, wenn wir ihn das nächste Mal auf eine Mission mitnehmen. Hier lassen sich außerdem Fähigkeiten aufwerten oder mit Mods ausstatten.

Der dritte wichtige Anlaufpunkt ist der Supercomputer C.E.N.T.R.A.L. Dort entschlüsseln wir Geheiminformationen des Gegners, was wiederum Heldenmissionen freischaltet. Auf diese schicken wir jeweils einen Helden selbstständig, womit er dann einen Tag lang beschäftigt ist.

Bei der Rückkehr erhalten wir in der Regel neue Fähigkeitenkarten für den Helden. All diese Elemente harmonieren gut und eröffnen uns ständig verschiedene Wege, die Möglichkeiten im Kampf sowie die Ausstattung unserer Helden zu erweitern.

Taktisch vielfältig

Kommen wir zu den Kampfeinsätzen, auf die wir uns nun lang und breit vorbereitet haben. Bei der ersten Ankündigung von Marvel's Midnight Suns stieß die Verwendung eines auf Skillkarten basierenden Kampfsystems auf Skepsis - auch bei uns. Es stellt sich jedoch heraus, dass sich die Entwickler wirklich Gedanken gemacht haben, wie so ein ansprechendes Taktik-Gameplay umgesetzt werden kann.

Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir es hier mit Superhelden zu tun haben, die von Natur aus ziemlich mächtig sind. Der geneigte Marvel-Fan will natürlich auch sehen, wie Captain Marvel kosmische Strahlen aus ihren Händen schießt, wie Spider-Man Gegner mit gekonnten Schwungangriffen ausschaltet und wie Wolverine mit den Klauen durch die Feinde pflügt. Um zu verhindern, dass der Spieler von Anfang an übermächtig ist, eignet sich das Kartensystem ausgezeichnet!

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