Hollow Knight: Silksong im Test: Unsere große Hassliebe, die uns keine Ruhe lässt
Test
Endlich ist das Warten vorbei! Hollow Knight: Silksong ist da und wir haben uns voll reingestürzt. In unserem Test beantworten wir die Frage, ob das Spiel dem riesigen Hype gerecht werden kann.
Sechs Jahre lang haben wir auf Hollow Knight: Silksong gewartet und nun ist es endlich da. Gleichzeitig mit unzähligen anderen Spielern haben wir uns in Hornets Abenteuer gestürzt und Pharloom auf der Suche nach Antworten von ganz unten bis in die höchsten Höhen durchquert.
Dabei haben wir viele herausragende Momente erlebt, aber auch so einige Situationen, die uns beinahe in den Wahnsinn getrieben hätten - dagegen ist der Puls von 144, den wir bei einem der Early-Game-Bosskämpfe erreicht haben, noch völlig harmlos.
Silksong ist mittlerweile zu unserer größten Hassliebe aus dem Videospielbereich geworden, dagegen können selbst Elden Ring und Co. einpacken. Diese wilde Mischung aus Faszination, Frust und vielen anderen diffusen Gefühlen wollen wir daher in unserem Test entwirren.
In diesem Artikel
Unfreiwilliger Ausflug nach Pharloom
Wenn ihr Hollow Knight gespielt habt, ist Hornet keine Fremde für euch. Schließlich trefft ihr sie mehrmals während eurer Reise durch Heilandsnest und müsst sogar die Klingen mit ihr kreuzen, um eure Mission fortzusetzen.
Doch zu Beginn von Silksong kann Hornet nichts von ihrer Stärke zeigen, da sie gewaltsam verschleppt wurde. Es gelingt ihr schließlich, während des Transports aus ihrem Käfig zu entkommen, allerdings landet sie dabei ganz unten in den Tiefen von Pharloom.
Quelle: PC Games
Hornet wird unfreiwillig nach Pharloom verschleppt. Bei ihrem Weg zum Gipfel des Gebiets sucht sie nach den Gründen für ihre Entführung.
Nachdem unsere Heldin beinahe von ihrer eigenen Nähnadel aufgespießt wird, geht es auch schon direkt los. Durch die moosbewachsene Grotte, den klimpernden Soundtrack und die neuen, aber dennoch vertrauten Bewegungsabläufe von Hornet haben wir uns sofort wie zu Hause gefühlt.
Ihre Suche nach Antworten darauf, warum sie aus ihrer Heimat in dieses fremde Land verschleppt wurde, führt sie kreuz und quer durch das gesamte Königreich. Die Geschichte wird dabei ähnlich kryptisch erzählt, wie wir das schon aus Hollow Knight kennen.
Durch Dialoge, in Steine gemeißelte Nachrichten sowie als Wünsche bezeichnete Nebenaufgaben lernen wir immer mehr über Pharloom und die Charaktere, die das Gebiet bevölkern. Dabei ist das Spiel in mehrere Akte unterteilt worden, doch was Hornet während ihrer Reise so alles in Erfahrung bringt, findet ihr lieber selbst heraus.
Oder ihr holt es nach eurem Durchgang mit einem ausführlichen Lore-Video nach, denn auch mit offenen Augen durch das Spiel zu gehen, ist bei dieser Art von Storytelling keine Garantie dafür, alle relevanten Hinweise und Gespräche zu erwischen.
Apropos, in Silksong ergreift Hornet selbst das Wort! Also, nicht das der menschlichen Sprache, aber im Gegensatz zum Knight aus dem Vorgänger hat die neue Protagonistin eigene Textboxen spendiert bekommen. Das hilft nicht nur beim Verständnis der Handlung, sondern macht sie auch als Charakter greifbarer. Welche Herausforderungen sie bei der Erkundung von Pharloom erwarten, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.
