Hollow Knight: Silksong im Test - Erkundung der Spielwelt
Test
Erkundet Pharloom in Silksong: riesige Gebiete, neue Fähigkeiten, gefährliche Gegner und die Kartenhändlerin Shakra erwarten euch.
Die Erkundung als Herzstück eines Metroidvanias
Die meiste Zeit verbringt Hornet allerdings nicht mit Schnacken, sondern mit dem Durchqueren der neuen Gebiete. Damit ist sie auch viele Spielstunden beschäftigt, denn Pharloom ist riesig - sogar deutlich größer als Heilandsnest.
Und wie es sich für ein Metroidvania so gehört, könnt ihr am Anfang noch nicht alle Abschnitte des Königreichs besuchen. Stattdessen müsst ihr später mit neuen Fähigkeiten im Gepäck zurückkehren und könnt euren Pfad dort fortsetzen, wo ihr ihn zunächst unterbrechen musstet.
Dabei erwarten euch unterschiedlichste, wunderschön gestaltete Regionen wie zum Beispiel die Moosgrotte und die Weiten Felder, aber auch unheimliche Gegenden, von denen uns eine schon fast an die Werke von Lovecraft erinnert hat.
Quelle: PC Games
Einige Gebiete wirken sehr einladend, andere hingegen sind sehr düster. Graumoor könnte glatt aus einem Werk von H.P. Lovecraft stammen.
Lasst euch also genügend Zeit und markiert euch fleißig auf der Karte, welchen Stellen ihr später erneut einen Besuch abstatten wollt. Die entsprechenden Marker müsst ihr euch, genau wie die Karten der einzelnen Gebiete, aber zunächst kaufen.
Als Äquivalent zu Cornifer aus Hollow Knight bekommt ihr das alles bei einem Charakter namens Shakra. Die wartet an bestimmten Stellen auf euch und macht nicht nur durch goldene Ringe auf dem Boden, sondern auch durch ihren einprägsamen Gesang, auf sich aufmerksam.
Doch keine Sorge, selbst wenn ihr sie einmal verpasst habt, weil sie nicht dauerhaft an einem Fleck auf euch warten kann, ist das nicht weiter wild. In so einem Fall könnt ihr sie einfach im Dorf besuchen und die fehlenden Karten kaufen - das ist so ähnlich, wie wir das schon aus dem Vorgänger kennen.
Übrigens scheint auch Pharloom von der Inflation betroffen zu sein, denn alles, was ihr dort kaufen könnt, ist überraschend teuer. Und da nicht alle Gegner die begehrten Rosenkranzperlen fallen lassen, kann es schon mal passieren, dass ihr das nötige Kleingeld für die Karten erst einmal zusammenkratzen müsst.
Quelle: PC Games
Die Kartenhändlerin Shakra macht durch goldene Ringe und Gesang auf sich aufmerksam. Solltet ihr sie jedoch verpassen, könnt ihr sie im Dorf antreffen.
Das wäre halb so schlimm, wenn nicht an jeder Ecke tödliche Passagen oder Gegner auf euch lauern würden. Immerhin könnt ihr eure Perlen auch für Bänder ausgeben, wodurch sie sicher in eurem Inventar verstaut und bei Bedarf eingesetzt werden können. Doch für diese Sicherheit müsst ihr ein paar Perlen extra löhnen.
Außerdem waren die Entwickler etwas gnädiger mit eurem hinterlassenen Erbe, wenn ihr das Zeitliche gesegnet habt: Anstatt eurem Schatten nachzujagen, braucht ihr nur noch euren Seidenkokon ausfindig zu machen. Der verbleibt regungslos am Todesfleck und platzt nach einem einzigen Treffer auf.
Wenn ihr Glück habt, könnt ihr den zum Beispiel auch aus einer Boss-Arena holen und schnell wieder abhauen, bevor der Kampf beginnt. Doch wenn ihr richtig Pech habt, spawnt der Kokon auch mal ein paar Meter entfernt und das genau an einer Stelle, die ihr nur mit einer entsprechenden Fähigkeit erreichen könnt, die es erst später gibt. Wie ihr das Moveset und den Kampfstil von Hornet beeinflussen könnt, um selbst die kniffligsten Gebiete zu meistern, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.
