Wir haben uns schon für einige Stunden in Hollow Knight: Silksong gestürzt. Da unser Test derzeit noch in Arbeit ist, möchten wir unsere ersten Eindrücke mit euch teilen.
Na, spielt ihr auch schon fleißig Silksong? Wir haben uns schon gedacht, dass der große Ansturm die Stores vielleicht für ein paar Minuten außer Gefecht setzen würde. Doch dass das heiß ersehnte Metroidvania gleich alle Plattformen komplett in die Knie zwingt, haben wir jedenfalls nicht erwartet.
Eine halbe Million Spieler haben sich am ersten Abend gleichzeitig über Steam in die Welt von Pharloom gestürzt und direkt selbst ausgecheckt, was sich nun wirklich hinter dem riesigen Hype verbirgt. Wir haben uns nur für einen kurzen Moment aus Hornets Abenteuer herausgewagt, um euch von unseren ersten Eindrücken nach ungefähr fünf Stunden zu berichten - keine Sorge, ein großer Test folgt nächste Woche!
In diesem Artikel
Die ersten Schritte in Pharloom
Wir hatten Glück und mussten gerade mal zehn Minuten lang die Refresh-Taste spammen, um uns ein virtuelles Exemplar von Silksong zu sichern. Also konnten wir schon ordentlich loslegen, während ein paar unserer Kollegen noch verzweifelt vor dem Bildschirm saßen. Sorry dafür!
Und was sollen wir sagen, wir haben uns vom ersten Moment an direkt wohlgefühlt. Hornet kennen wir schließlich auch schon aus Hollow Knight und nach dem Intro ging es dann vorsichtig mit den ersten Schritten in dem moosbedeckten Gebiet los.
Die neue Protagonistin ist spürbar wendiger unterwegs als der Knight, allerdings ist die Steuerung und auch das generelle Moveset - zumindest am Anfang - recht ähnlich zum Vorgänger. Genau wie die Atmosphäre und der schöne Soundtrack, dem wir schon im ersten Gebiet gebannt gelauscht haben.
So konnten wir selbst den ersten Boss, der uns doch recht plötzlich entgegengesprungen ist, mit Bravour meistern. So richtig los ging es aber schließlich erst, als wir nach ein wenig Hüpferei das Dorf erreicht haben, das uns von nun an als Ausgangspunkt für unser Abenteuer dienen wird.
Das sieht natürlich anders aus als Mistmund und wird auch von anderen Kreaturen bevölkert, jedoch weist es denselben Charme auf wie der Ort aus dem Vorgänger. Und genau dieses Konzept scheint sich auch durch das gesamte Spiel zu ziehen: Die Systeme sind sich sehr ähnlich, haben aber alle ihren eigenen Touch bekommen - so wie es bei einer Fortsetzung schließlich auch sein sollte.
Quelle: PC Games
Schon bei den ersten Schritten fühlt sich Silksong irgendwie vertraut an. Vieles erinnert an den Vorgänger, allerdings gibt es auch einige Neuerungen.
Die Karten für die einzelnen Gebiete müsst ihr euch weiterhin unterwegs kaufen, auch wenn es diesmal nicht Cornifer ist, der euch mit der nötigen Orientierung versorgt. Trotzdem macht die neue Karten-Dealerin wieder mit einer Form von Gesang auf sich aufmerksam, damit ihr nicht ganz planlos in ihrer Nähe umherirrt.
Wenn ihr möchtet, dass euer Entdeckungsfortschritt auf euren brandneuen Karten vermerkt wird, braucht ihr allerdings noch eine Feder. Und wenn ihr dann noch so verrückte Ansprüche habt, wie sehen zu können, wo ihr euch eigentlich gerade befindet, müsst ihr ebenfalls den Kompass ausrüsten - dass wir für beides blechen müssen, kennen wir aber ja schon.
Hornet hat ihren eigenen Stil
Ein großer Unterschied wird allerdings sehr schnell deutlich, denn Hornet setzt im Gegensatz zum Knight nicht auf Talismane, sondern Werkzeuge. Dabei handelt es sich um einen bunten Mix aus Kampffähigkeiten, nützlichen Skills wie zum Beispiel der Kompass und schützenden Gegenständen, die auf eure Lebensanzeige aufpassen.
Wie bei den Talismanen aus Hollow Knight gibt es nur begrenzte Slots, allerdings gibt es einzelne für jeden spezifischen Werkzeugtyp. Ihr seid also nicht durch die Kombinationsmöglichkeiten eingeschränkt, sondern müsst euch immer für ein Tool pro Typ entscheiden.
Eine Schnellreisefunktion gibt es auch dieses Mal wieder. Ihr braucht die entsprechenden Stationen aber nur einmal im Tausch gegen Währung zu aktivieren, danach dürft ihr kostenlos reisen - zumindest, wenn ihr euer Gefährt zuvor davon überzeugen konntet, euch durch die Gegend zu tragen ...
