Hollow Knight: Silksong im Test - Werkzeuge & Schwierigkeitsgrad
Test
Silksong fordert euch mit harten Bosskämpfen, seltenen Bänken und doppeltem Schaden. Werkzeuge, Splitter und Wappen helfen beim Überleben.
Die Werkzeuge könnt ihr genau wie die Wappen austauschen, wenn ihr euch auf einer Bank ausruht, die es übrigens nur recht sporadisch gibt. Stellt euch also auf teils lange und ziemlich fiese Laufwege zu Bossen oder anderen herausfordernden Stellen ein.
Spätestens bei den Arenen mit Gegnerwellen, die euch überraschend häufig im Spiel begegnen werden, können euch die richtigen Tools das Leben retten und zudem für mehr Abwechslung im ansonsten schlichten Kampfsystem sorgen. Allerdings haben sie auch ihren Preis, denn um die Werkzeuge überhaupt benutzen zu können, braucht ihr eine zweite Währung: Splitter.
Die bekommt ihr von diversen kleinen Gegnern und manchmal auch aus Schatztruhen, haltet also immer die Augen danach offen. Für den Notfall könnt ihr euch mit Rosenkranzperlen auch Vorräte kaufen, die genau wie die Bänder dann aus dem Inventar gefischt werden können.
Quelle: PC Games
Bei Händlern könnt ihr verschiedene Werkzeuge kaufen, die euch das Überleben erleichtern. Die nötigen Rosenkranzperlen müsst ihr euch aber erstmal verdienen.
Ihr könnt maximal 400 Splitter bei euch tragen, was sich im ersten Moment nach einer ganzen Menge anhört. Allerdings braucht es nur ein paar gescheiterte Versuche hintereinander, um euren Splittervorrat ganz schnell zum Schmelzen zu bringen. Viele Bosse sind allerdings so interessant designt, dass wir das gerne in Kauf nehmen - von ein paar Ausnahmen mal abgesehen.
Der Endgegner namens Double Damage
Eine mysteriöse Geschichte, herausfordernde, aber äußerst unterhaltsame Plattformpassagen und etliche Fähigkeiten sowie Werkzeuge, um das Maximum aus Hornets Kampfstil herauszuholen: Silksong macht unfassbar viel Spaß. Meistens zumindest.
Normalerweise testen wir neue Spiele schon vor dem offiziellen Release und sind auf uns allein gestellt. Manchmal beheben Day-One-Patches dann schon Hürden, die wir kritisiert haben, sodass die Spieler bereits kurz nach der Veröffentlichung eine andere Version zu Gesicht bekommen als wir.
Daher war es sehr erfrischend für uns, zwischendurch immer mal bei Reddit vorbeizuschauen, was eigentlich die anderen Spieler nach ihren bisherigen Erfahrungen zu berichten haben. Besonders ein Thema wurde heiß diskutiert: der Schwierigkeitsgrad.
Quelle: PC Games
Die Bosskämpfe lassen den Puls ordentlich in die Höhe schießen. Wir haben das einmal selbst bei uns gecheckt und die stolze Zahl 144 auf unserer Smartwatch entdeckt.
Neben kollektiven Beschwerden über die Jägermark und einzelne, besonders taffe Bossgegner, stand dabei vor allem das Schadensmodell im Vordergrund. Es machen nämlich nicht nur die starken Gegner doppelten Schaden und ziehen euch so pro Treffer gleich zwei Masken ab, sondern auch viele reguläre und sogar unscheinbare Feinde.
Gepaart mit den langen und kniffligen Laufwegen, die ihr nach dem Ableben auf euch nehmen müsst, schraubt das den Schwierigkeitsgrad ordentlich in die Höhe. Und nicht nur das, dadurch fühlt sich der Unterschied zwischen Standardgegnern und Bossen auch irgendwie nicht so groß an, wie er sein sollte.
Team Cherry arbeitet bereits fleißig an Änderungen und hat sogar schon einen ersten Patch vorbereitet. Behaltet die Situation also einfach im Blick, wenn ihr darauf wartet, ob bestimmte Stellen noch einmal überarbeitet werden.
Wir waren trotz viel Souls-Erfahrung stellenweise richtig frustriert darüber, wie oft wir in manche Arenen hüpfen mussten, nur um dann noch mehr Phasen oder Gegnerwellen vorzufinden, während Hornet schon längst am Keuchen war. Was euch zwischendurch zur Abwechslung ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte und wie unser Fazit zu Silksong ausfällt, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.
