Der Wahnsinn rund um Silksong: Wieso hat dieses Spiel so viele verrückt gemacht?
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Hollow Knight hat es vom Kickstarter-Projekt zum Kassenschlager geschafft. Die Fortsetzung Silksong sorgt seit Jahren für einen riesigen Hype im Internet und ist sogar zum meistgewünschten Spiel bei Steam geworden - und das aus gutem Grund.
Es ist das Spiel auf Platz eins der Steam-Wishlist, der Nachfolger eines Indie-Spiels, das sich satte 15 Millionen Mal verkauft hat, und es ist endlich zum Greifen nahe. Die Rede ist natürlich von keinem geringeren Spiel als Hollow Knight: Silksong.
Während wir schon mit den Hufen scharren, um uns in dem neuen Königreich namens Pharloom auszutoben und nach und nach zum Gipfel vorzuarbeiten, geht uns eine Frage allerdings nicht aus dem Kopf: Wie ist es eigentlich dazu gekommen?
Also, nicht zu Silksong, denn da ist die Antwort ziemlich einfach: Die Entwickler von Team Cherry haben jede Menge Leidenschaft in ihr neues Werk gesteckt. Nein, wir fragen uns, warum eigentlich ausgerechnet Hollow Knight, anstatt eines der anderen unzähligen Indie-Spiele, für einen so großen Hype gesorgt hat, dass man der Fortsetzung in der Gaming-Welt einfach nicht entkommen kann.
In diesem Artikel
Ambitionierte Pläne mit unabsehbaren Konsequenzen
Die Entwicklungsgeschichte hinter dem außergewöhnlichen Metroidvania gleicht einer Aschenputtel-Story, denn die australischen Entwickler hatten nicht immer so viele Ressourcen zur Verfügung wie heute. Hollow Knight musste damals erstmal über Kickstarter finanziert werden.
Doch bereits da wurde das Interesse der Gaming-Community an dem ambitionierten Projekt deutlich. Der erhoffte Zielbetrag von 35.000 AU$ wurde nicht nur erreicht, sondern mit insgesamt gut 57.000 AU$ sogar deutlich übertroffen.
Aus heutiger Sicht eine Fügung des Schicksals, denn Team Cherry hatte sich neben dem benötigten Betrag, um die Entwicklung überhaupt vorantreiben zu können, bereits weitere finanzielle Ziele gesetzt.
Eines davon war ein zweiter spielbarer Charakter mit eigenen Fähigkeiten und Aufgaben, die es zu bewältigen gilt, und das wurde ganz knapp noch erreicht. Ihr ahnt es vielleicht schon - dieser Meilenstein war der Beginn von Hollow Knight: Silksong (jetzt kaufen 19,99 € ).
Ursprünglich war das Spiel als DLC für den ersten Teil geplant, doch die Erweiterung wuchs immer weiter an, bis sich die Entwickler schließlich dazu entschieden, stattdessen ein eigenes Spiel daraus zu machen.
Quelle: PC Games
Hornet kennen wir bereits aus Hollow Knight. Eigentlich sollte Silksong auch nur ein DLC für das Spiel werden, wurde dann aber schnell zu umfangreich.
Am 14. Februar 2019 kündigte Team Cherry schließlich die Fortsetzung des Metroidvanias an. Den 2158 Fans, die Hollow Knight bei Kickstarter unterstützt hatten, versprach das Entwicklerteam trotz der Planänderung einen Key für das neue Spiel - schließlich wäre es ohne ihre Spenden gar nicht erst so weit gekommen.
Was dann folgte war jedoch eine Beinahe-Funkstille für gut sechs Jahre, in der das Warten auf Silksong nicht nur zu einem Meme, sondern auch zu einem kollektiven Leidensweg der Gaming-Community wurde. Auch wenn gerne darüber gescherzt wurde, ob Silksong überhaupt existiert, war das Vertrauen in das kleine Team dennoch groß. Und das zurecht!
Kein Shadow-Drop, aber eine große Überraschung
Nach diversen Hollow-Knight-losen Showcases verschiedenster Publisher, bei denen im Vorfeld jedes Mal - ungeachtet der realistischen Chance - die Frage nach Silksong aufkam, nahmen die Entwickler die Zügel selbst in die Hand.
Quelle: Team Cherry
Überraschung! Gerade mal zwei Wochen vor Release kündigte Team Cherry das offizielle Veröffentlichungsdatum von Silksong an.
Am 21. August 2025 wurde nach einem bereits öffentlichen Countdown für ein Special Announcement endlich der heiß ersehnte Release-Termin bekannt gegeben: Nur zwei Wochen später, am 04. September, würde es dann endlich so weit sein.
In den aktuellen Zeiten, in denen neue Spiele gut und gerne mal 80 Euro kosten können und die Lebenshaltungskosten ohnehin gestiegen sind, überraschte Team Cherry außerdem mit einer weiteren Sache. Denn Silksong kostet euch gerade mal 20 Euro - und das bei einem Spiel, das sogar noch umfangreicher ausfallen soll als Hollow Knight.
Dank der 15 Millionen Einheiten, die vom Vorgänger verkauft wurden, dürfte das kleine Studio ohnehin absolut keine Geldsorgen haben. Trotzdem finden wir es beachtlich, dass sie sich für einen so günstigen Preis entschieden haben, um - wie schon Hollow Knight ihrer eigenen Aussage nach - das Spiel für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.
