Hogwarts Legacy aus Muggelsicht: Macht das Spiel auch ohne Fan-Brille Spaß?
Special 53,99 €
Hogwarts Legacy verzückt weltweit die Fans von Harry Potter, schließlich war es für viele schon immer ein Traum, selbst in die berühmte Zauberschule zu kommen und dort Abenteuer zu erleben. Doch macht das Spiel auch Spaß, wenn man überhaupt keine Ahnung von Harry Potter hat? Unser Redakteur Chris hat das getestet und schreibt hier von seinen Muggel-Eindrücken zum Open-World-Action-RPG.
Hogwarts Legacy ist sicherlich eines der meisterwarteten Spiele der letzten Zeit, schließlich ist das Harry-Potter-Franchise unfassbar groß. Es umfasst die Romane von J.K. Rowling, aber auch Musicals, Theaterstücke und die Verfilmungen von Warner Bros. Auf der ganzen Welt lieben gefühlt alle Menschen Harry Potter. Alle Menschen? Nein! Ein teigiger Redakteur der PC Games widersetzte sich seit Ewigkeiten diesem seltsamen Zauberstreber mit Gandhi-Brille. Bis jetzt. Denn als meine Redaktionskollegen sämtliche Teams-Gruppen-Chats dafür nutzten, über ihre Zugehörigkeit zu irgendwelchen Häusern (ich dachte immer, Hogwarts ist eine Schule in einer alten Burg oder so) zu diskutieren und ich dabei in etwa so viel verstand, wie wenn Ex-Kollege Matti (liebe Grüße!) lautstark mit seiner Familie in Finnland telefonierte, fasste ich den Entschluss, mir Hogwarts Legacy mal anzusehen.
Ein Test gewissermaßen, ob dieses Spiel, das so sehr auf Fan-Service setzt, auch funktioniert, wenn man von dem ganzen Wizardingsbums keine Ahnung hat. Reicht es, wenn man lediglich Lust auf ein Fantasy-Action-RPG hat oder springt der Funke nur über, wenn man aus den Schriften Rowlings zitieren kann wie einer dieser verrückten amerikanischen Fernsehprediger aus der Bibel? Ich bin der Sache auf den Grund gegangen und habe Hogwarts Legacy (jetzt kaufen 39,95 € / 53,99 € ) gespielt, um euch diesen persönlichen Erfahrungsbericht zu liefern. Hier kommt also jetzt die Passion Chrissi.
Der Start
Ich weiß so gut wie nichts über Harry Potter. Als das erste Buch erschien, war ich anscheinend einen Ticken zu alt, um mich vom Hype ergreifen zu lassen. Wenn ich etwas über einen bebrillten Sonderling erfahren wollte, musste ich nur in den Spiegel schauen. Als dann der erste Kinofilm erschien, hatte ich als pseudo-cooler 13-jähriger Möchtegern-Skater keine Lust, mir einen "Kinderfilm" anzusehen. Das blieb auch so. Lediglich an der Uni musste ich mich mit Harry Potter auseinandersetzen, als wir in einem Seminar über Fantasy-Literatur Auszüge lesen mussten, die ich allesamt ziemlich furchtbar fand. Mein Wissen begrenzt sich auf folgende Punkte:
Quelle: Warner Bros. Games
Hogwarts Legacy aus Muggelsicht: Macht das Spiel auch ohne Fan-Brille Spaß? (2)
- Es gibt mehrere Harry-Potter-Romane, die allesamt von J.K. Rowling geschrieben wurden
- Alle Romane wurden verfilmt und Daniel Radcliffe spielte die Hauptrolle
- Harry Potter hängt immer mit zwei Freunden rum (Emma Watson und dieser Rothaarige)
- Hogwarts ist der Name der Zauberschule
- Es gibt einen Sport namens Quidditch
- Es gibt einen großen, haarigen Typen, dessen Name so ähnlich klingt wie Haggis
- Es gibt einen Bösewicht, der keine Nase hat.
