AGANDO agua 2666r5 rift: Spieleleistung und Fazit

Special Antonio Funes
AGANDO agua 2666r5 rift: Spieleleistung und Fazit
Quelle: AGANDO

Mit dem AGANDO agua 2666r5 rift haben wir einen preislich attraktiven Komplett-PC getestet, der unter anderem Nvidias neueste Grafikkarte, die GeForce GTX 1660 nutzt. Als CPUs steht der Grafikkarte ein AMD Ryzen 5 2600 als Partner zur Seite. 16 Gigabyte DDR4-3000-RAM runden das Paket ab, für das AGANDO inklusive Windows 10 Professional aktuell knapp 700 Euro verlangt.

Spieleleistung

Wir kommen zum Kernpunkt unserer Betrachtung, nämlich der Spieleleistung. Getestet haben wir insgesamt 12 Spiele, wobei wir jeden Titel zunächst in WQHD (2560 mal 1440 Pixel) bei den maximal möglichen Einstellungen, die das Spiel jeweils bietet, testeten. WQHD kam zum Einsatz, da unser für den Test verwendeter 144-Hz-Monitor genau diese Auflösung bietet.

Bei zwei Titeln konnten wir auf einen weiteren Durchlauf in Full-HD (1920 mal 1080) Pixel verzichten, da schon die WQHD-Ergebnisse FPS-Werte (Bilder pro Sekunde) lieferten, mit denen die weitaus meisten Spieler mehr als zufrieden sein dürften.

Die beiden Games sind Devil May Cry 5 (im Durchschnitt gut 95 FPS) sowie Civilization VI (über 120 FPS in einer frühen Phase eines Spiels auf einer großen Map) - jeweils bei den maximal möglichen Detaileinstellungen. Bei den anderen 10 Spielen waren die Werte in WQHD und bei maximalen Details meistens ebenfalls gut, kamen aber teilweise nicht über die 40-FPS-Grenze. Für Full-HD gilt aber, dass die 50 FPS-Grenze stets geknackt wird - wohlgemerkt bei den maximal möglichen Details. Lediglich dem Ultra-Modus von Assassin's Creed: Odyssey kann der AGANDO-PC nur 45 FPS abringen - bei hohen Einstellungen, die im laufenden Spiel kaum schlechter aussehen, sind es über 60 FPS. In der folgenden Tabelle haben die 10 Games, die wir in Full HD sowie WQHD getestet haben, mit ihren FPS-Durchschnittswerten zusammengefasst. Einige Spiele haben wir sowohl mit maximalen als auch mit nur "hohen" Details getestet, um die Einflüsse der Grafikdetails besser bewerten zu können

Spieletitel Modus / Szene Detaileinstellung FPS Full-HD FPS WQHD
Apex Legends Mehrere Partien Ultra 89 67
Assassin's Creed: Odyssey Spielinterne Benchmark Ultra 45 34
Assassin's Creed: Odyssey Spielinterne Benchmark Hoch 62 48
Call of Duty: Black Ops 4 Multiplayer, gemischte Maps Ultra 95 68
F1 2018 Russland, 3 Runden (Regen) Ultra 105 95
Hitman 2 Gassen vom Mumbai Hoch 63 55
Jurassic World: Evolution Isla Muerta Maximal 69 52
Kingdom Come: Deliverance Burg Talmberg, freies Umhergehen Ultra (experimentell) 51 25
Kingdom Come: Deliverance Burg Talmberg, freies Umhergehen Hoch 66 49
Mittelerde: Schatten Mordors Spielinterne Benchmark Ultra 94 71
The Witcher 3 15 Minuten ingame Ultra 66 44
The Witcher 3 15 Minuten ingame Hoch 74 54
Tom Clancy's The Division 2 Spielinterne Benchmark Maximal 59 42
Tom Clancy's The Division 2 Spielinterne Benchmark Hoch 76 55

Hinweis: Der Ultra-Modus bei Kingdom Come: Deliverance gilt noch als experimentell.

Eine der wenigen ruhigeren Ecken in Mumbai bei Hitman 2 Quelle: Screenshot Eine der wenigen ruhigeren Ecken in Mumbai bei Hitman 2 Der AMD Ryzen 5 2600 kam übrigens bei unseren Test nie an seine Grenzen, obgleich er vor allem bei manchen Multiplayer-Titeln Auslastungspeaks zeigte - die Nvidia GeForce GTX 1660 erreichte erwartungsgemäß oftmals eine hohe Auslastung, schließlich ist sie ja keine Oberklasse- oder gar High-End-Grafikkarte, sondern richtet sich an Gamer, die nicht zu viel Geld in ihr Hobby investieren wollen oder können. Vor allem in WQHD lag in unseren Tests die Auslastung der Nvidia GeForce GTX 1660 häufig nahe 100 Prozent. Zum einen freilich, da sie hier mehr zu tun hat, aber auch aus dem Grund, dass ihre sechs Gigabyte Video-RAM in manchen Situationen offenbar ein kleines Hemmnis sind, was auch die Speicherauslastung zeigt, die wir beim Spielen erfasst haben. Bei den entsprechenden Spielen haben wir allerdings keine nennenswerten Ruckler erlebt.

Fazit: Faires Gesamtpaket, Gaming-Einstieg bis -Mittelklasse unter 1000 Euro

Für den aktuellen Angebotspreis von knapp 700 Euro ist der AGANDO agua 2666r5 rift ein Schnäppchen - auch sein späterer regulärer Preis von wohl knapp 800 Euro ist noch in einem fairen Rahmen selbst für diejenigen, die einen PC auch selbst zusammenbauen könnten. wollen. Für Nutzer, die nicht selbst Hand anlegen wollen und Wert darauf legen, einen kompletten den PC bei einem bereits seit vielen Jahren bekanntem inländischen Unternehmen zu kaufen, ist der PC von AGANDO somit auch für 800 Euro ebenfalls ein guter Kauf. Allerdings sagt die Tatsache, dass für die gewählten Komponenten ein fairer Preis fällig wird, ja noch nichts darüber aus, ob die Komponenten klug gewählt sind, also das Preis-Leistungs-Verhältnis des PCs stimmt. Doch unser Test hat ergeben, dass der PC aus unserer Sicht seinen Preis auch wert ist.

Agando agua 2666r5 rift mit aktivierter RGB-Beleuchtung Quelle: AGANDO Agando agua 2666r5 rift mit aktivierter RGB-Beleuchtung Sicherlich können Sparfüchse aber an manch einer Stelle eine noch günstigere Komponente wählen, ohne Abstriche bei der Gesamtleistung in Kauf nehmen zu müssen, zum Beispiel beim Gehäuse oder dem Mainboard. Aber der Weg von günstiger und trotzdem solider Hardware wie im Test-PC hin zu billigen Bauteilen wäre dann nicht mehr weit. Auch der Nvidia GeForce GXT 1660 wollen wir nach unseren Test-Erfahrungen ein gutes Zeugnis ausstellen. Die etwa gleichstarke AMD RX 590 ist teurer und benötigt mehr Strom, die AMD RX 580 mit 8GB RAM kostet 30 bis 40 Euro weniger, ist aber etwas langsamer und verbraucht ebenfalls mehr Strom als eine Nvidia GeForce GTX 1660 ist. Auf Basis unseres Test-PCs können wir ohnehin feststellen, dass die Nvidia GeForce GTX 1660 für einen PC mit einem Preis um etwa 700 bis 800 Euro gut geeignet ist. Zumindest wenn man sich bewusst ist, dass in manchen Spielen vor allem in der Zukunft ein flüssiges Spielen bei bestimmten Grafikoptionen wegen der nur sechs Gigabyte RAM schwierig wird, obwohl die GPU eigentlich stark genug wäre.

Wer sich für den AGANDO-PC interessiert und Wert auf einen besonders leisen Betrieb legt, der sollte unserer Meinung nach darüber nachdenken, einen etwas leiseren CPU-Kühler zu wählen. Zudem, sofern man regelmäßig neue Spiele kauft, könnte man auch auf mehr Speicherplatz upgraden. Durch unsere für den Test verwendeten 12 Spiele war die Festplatte nämlich bereits zu 60 Prozent belegt, wobei wir das ein oder andere Spiel auch auf der SSD hätten installieren können, auf der noch gute 170 Gigabyte Speicherplatz frei waren. Die SSD sollte man vor allem für die Spiele nutzen, bei denen man weiß, dass es Vorteile gibt. Dies kann bei Spielen mit langen Ladezeiten der Fall sein, aber auch bei einigen Open World-Titeln, die im laufenden Spiel Inhalte nachladen müssen.

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