AGANDO agua 2666r5 rift: Äußeres, erster Eindruck und Lautstärke
Special
Mit dem AGANDO agua 2666r5 rift haben wir einen preislich attraktiven Komplett-PC getestet, der unter anderem Nvidias neueste Grafikkarte, die GeForce GTX 1660 nutzt. Als CPUs steht der Grafikkarte ein AMD Ryzen 5 2600 als Partner zur Seite. 16 Gigabyte DDR4-3000-RAM runden das Paket ab, für das AGANDO inklusive Windows 10 Professional aktuell knapp 700 Euro verlangt.
Verarbeitung und erster Eindruck
Das Aerocool-Gehäuse ist auf dem freien Markt unter 50 Euro zu haben, hinterlässt bei uns aber einen hochwertigeren Eindruck.
In diesem Artikel
Das komplette Seitenteil besteht aus durchsichtigem Plexiglas, so dass die ganze Hardware im inneren zur Geltung kommt - sofern genügend Licht vorhanden ist. Eine Beleuchtung im Inneren gibt es nämlich leider nicht. Die untere Ebene im Gehäuse hat eine Abdeckung, so dass viele Kabel unsichtbar verlegt werden konnten - nur die Netzteilseite ist von außen zu sehen.
Quelle: AGANDO
AGANDO agua 2555r6 rift mit gut sichtbarem oberen Panel
Manche Kabel muss man freilich trotzdem innerhalb des Sichtfeldes verlegen - dies hat AGANDO sauber und ordentlich arrangiert. Das Gehäuse hat eine LED-Beleuchtung, die als schmaler Streifen von oben nach unten an der Gehäusefront nach vorne durchscheint, wie man auch auf einigen der Produktbilder in unserem Test-Special erkennen kann. Die LED-Farben lassen sich per Taste ganz vorne am Gehäusedeckel umstellen. Dabei hat man die Wahl zwischen mehreren Farben wie Grün, Weiß oder Blau sowie auch zwischen mehreren Farbeffekten wie einem pulsierenden Rot oder einem wellenartigen Durchschalten des Farbspektrums. Wen die Beleuchtung stört, der kann sie natürlich deaktivieren. Auf dem Bild links erkennt man gut das Panel, das nicht an der Front, sondern im Deckel des Gehäuses eingebaut ist. Dort sind USB-Ports, Audioanschlüsse und ein Cardreader sowie der Power-Schalter vorhanden. Nachteilig kann die Lage des Panels werden, sofern man beim Standort des PCs wenig Platz über dem Gehäuse hat. Insgesamt ist das Gehäuse für seinen Preis gut verarbeitet und auch durchdacht aufgebaut.
Betrachtet man die Grafikkarte, so fällt auf, dass es sich um ein sehr kompaktes Modell mit nur einem einzigen Lüfter handelt. Grafikkarten mit zwei Lüftern können in der Regel leiser arbeiten, da die beiden Lüfter die gewünschte Luftmenge mit einer geringeren Drehzahl fortschaffen können.
Nach dem Start ist Windows dank der SSD sehr flott auf dem Bildschirm zu sehen, so dass man direkt loslegen kann. AGANDO hat zudem auch alles bereits eingerichtet, Windows und auch die Treiber unseres Test-PCs waren aktuell. Einen kleinen Kritikpunkt haben wir aber entdeckt: Das schnelle RAM war im BIOS nur auf den Standardwert der Sockel AM4-Ryzen, nämlich 2400 Megahertz eingestellt. Für unseren Test beließen wir es auch bei diesem Wert, da ein typischer Komplett-PC-Käufer in der Regel nicht nachschaut, mit welchem Takt das RAM läuft und oftmals nicht weiß, ob dieser überhaupt wichtig ist.
Lautstärke
Der AGANDO agua 2666r5 rift ist kein ausgewiesener Silent-PC. Wer seit einigen Jahren keinen neuen PC gekauft hat, wird aber sicher positiv überrascht sein. Denn laut wird das Komplett-System nicht. Wer einen besonders leisen PC verlangt, könnte sich aber trotzdem an der teilweise hochtönigen Mischung auch Rauschen und Surren stören, das der Computer bei längerer Last erzeugen kann.
Quelle: AMD
Im PC kühlt ein AMD Wraith Stealth-Kühler den Prozessor
Beim Prozessor-Kühler würde bereits ein wenig teureres alternatives Modell, das im Konfigurator für 6,90 bis 14,90 Euro Aufpreis kostet, für einen leiseren Betrieb sorgen. Die Grafikkarte kann deutlich hörbar sein, wenn man deren Lüfterkurve auf der Werkseinstellung belässt. Mit ein wenig Anpassung zum Beispiel über den MSI Afterburner steigt die Temperatur der Palit GTX GeForce 1660 StormX OC aber auch mit erstaunlich leiser Kühlung auf maximal 75 Grad - ein Wert, den auch die lautere Werkseinstellung erreicht. Der hintere Gehäuselüfter ist bei Last ebenfalls hörbar. Alles in allem vermischen sich die einzelnen Lüftergeräusche bei Last zu einem Rauschen, teilweise auch einem Surren, dass viele Nutzer nicht sonderlich stören dürfte, vor allem wenn der PC ohnehin unter dem Schreibtisch steht. Mit einem Headset über den Ohren bekommt man ohnehin nichts von den Geräuschen mit. Ohne Last ist der PC übrigens sehr leise, wir hörten kaum, dass er überhaupt eingeschaltet war, obwohl er beim Test keinen halben Meter von uns auf Ohrhöhe entfernt stand.
