Evil Dead The Game: Das Multiplayer-Gesplatter im Test - Seite 5
Test
In unserem Test zu Evil Dead: The Game erfahrt ihr, warum Splatter und Fan-Service nicht reichen, um längere Zeit zu begeistern.
Als Solo-Spieler freut man sich mehr über fünf Einzelspieler-Missionen, die Szenen aus Filmen und Serie nachempfunden sind. So müssen wir als Ash beispielsweise Lindas Kopf ausgraben und Henrietta bekämpfen. Wie im ganzen Spiel werden hier Atmosphäre, Look und Humor der Vorlagen gut eingefangen, sodass dieser kleine Bonus Fans auf jeden Fall kurz glücklich macht - gerade auch, da man hier weitere spielbare Figuren freischalten kann. Allerdings ist die Präsentation über Standbilder, ohne Zwischensequenzen, recht dürftig und spielerisch erwartet einen auch nicht viel mehr als das Zurückschlagen von Gegnerwellen. Nett, aber für Einzelspieler rechtfertigt das trotzdem keinen Kauf.
Trotzdem kein Flop
Wir haben hier die vielen Baustellen von Evil Dead: The Game genannt, dennoch ist der Titel kein schlechtes Spiel. Es fehlt an Inhalt, an Abwechslung und an Feinschliff, doch wir hatten während des Tests auch viel Spaß mit dem Spiel. Unsere Redaktion lieferte sich teilweise wunderbar verzweifelte Schlachten gegen die dämonische Übermacht und als Splatter-Fan erfreut man sich an der vollkommen überdrehten Gewalt.
Evil Dead: The Game im Test
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Wer die Vorlage kennt, wird zudem immer wieder mit schönen Anspielungen überrascht. Nach ein paar Matches war aber eben auch immer die Luft raus.
Die Finisher wiederholten sich, auch die neuen Fähigkeiten brachten keine Abwechslung und der immer gleiche Spielablauf sorgte für Langeweile. Hier sollte sich Saber Interactive etwas einfallen lassen.
Quelle: PC Games
In den kurzen Solo-Missionen gibt es allerhand Fan-Service, Präsentation und Spieldesign sind aber eher zweckmäßig. Da wäre mehr drin gewesen.
Denn der Titel bietet momentan allgemein zu wenig, um sich damit länger zu beschäftigen. Evil Dead: The Game bleibt Stand jetzt hinter seinen Möglichkeiten.
Für ein, zwei oder drei Matches zwischendurch taugt die blutige Mehrspielerhatz aber allemal, denn egal, wie genervt wir vom Spiel nach einer gewissen Zeit waren, am nächsten Tag machten die ersten paar Runden wieder Spaß.
Meinung
Bildergalerie
Was ist eure Meinung zu Evil Dead: The Game? Habt ihr euch bereits ein paar Deadites den Kopf abgeschlagen oder hättet ihr euch lieber ein Singleplayer-Abenteuer mit Ash Williams als einzigem Protagonisten zum Tanz-der-Teufel-Franchise gewünscht? Schreibt eure Meinung doch gerne in die Kommentare.
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