Evil Dead The Game: Das Multiplayer-Gesplatter im Test - Seite 4

Test Christian Dörre
Evil Dead The Game: Das Multiplayer-Gesplatter im Test - Seite 4
Quelle: PC Games

In unserem Test zu Evil Dead: The Game erfahrt ihr, warum Splatter und Fan-Service nicht reichen, um längere Zeit zu begeistern.

Zudem kann man Menschen Angst einjagen, indem man körperlos durch sie hindurchspringt. Je mehr Angst ihr den Überlebenden einjagt und je mehr Schaden sie durch eure Fallen und Beschwörungen erleiden, desto schneller steigt eure Bedrohungsstufe, wodurch ihr Skill-Punkte erhaltet, um beispielsweise mehr Dämonen, kürzere Abklingzeiten der Fähigkeiten oder die Beschwörung eines Bossgegners freizuschalten, den man dann auch selbst spielt.

Der Clou ist jedoch, dass man anfangs nicht weiß, wo die Überlebenden auf der Karte sind. Man muss sie suchen und hoffen, dass sie sich durch Geräusche verraten. Der Modus als kandarischer Dämon ist durchaus spaßig und bietet auch etwas mehr Abwechslung als das immer gleiche Gemetzel auf der Überlebenden-Seite, allerdings nerven auch hier einige Dinge. So ist das andauernde Sammeln von Höllenenergie etwas mühselig und man ist im Handeln zu sehr eingeschränkt. Man darf Fallen nicht frei platzieren, sondern immer nur an vorgegebenen Punkten. Wer mal als Dämon unterwegs war und dann die andere Seite spielt, weiß also, wo überall Gegner kommen könnten.

Der größte Kritikpunkt ist aber eben das Balancing. Kämpft man gegen eine Gruppe Einzelkämpfer, macht man die mit Leichtigkeit platt. Gegen ein eingespieltes Team sieht es aber genau anders aus. Hier bringt selbst das Spawnen eines Bosses kaum etwas.
Habt ihr als Dämon eine bestimmte Bedrohungsstufe erreicht, dürft ihr Bossgegner beschwören und in deren faulige Haut schlüpfen. Quelle: PC Games Habt ihr als Dämon eine bestimmte Bedrohungsstufe erreicht, dürft ihr Bossgegner beschwören und in deren faulige Haut schlüpfen.

Bonus für Solisten

Evil Dead: The Game könnt ihr im Vierer-Team gegen einen KI-Dämon oder gegen einen echten Spieler in der Rolle spielen. Zudem dürft ihr natürlich selbst als Dämon gegen vier Spieler losziehen oder im individuellen Modus auch kleinere Überlebenden-Teams gegen einen Dämon antreten lassen. Freunde sind schnell eingeladen und Crossplay funktioniert reibungslos. Zudem ist es auch möglich, alleine mit drei KI-Überlebenden gegen einen KI-Dämon zu spielen. Davon raten wir allerdings ab, denn die KI-Kollegen sind reichlich dämlich.

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