Evil Dead The Game: Gar nicht mal so groovy - Das Multiplayer-Gesplatter im Test
Test
Tanz der Teufel, Armee der Finsternis, Ash vs. Evil Dead - Die kultigen Filme und Serien mit Bruce Campbell in der Hauptrolle gelten als genialer Mix aus Horror und Klamauk. Allerdings gab es nie ein wirklich überzeugendes Videospiel zum Franchise von Regisseur Sam Raimi. Kann das asymmetrische Multiplayer-Spiel Evil Dead: The Game da Abhilfe schaffen? Wir beantworten diese Frage im Test.
Sam Raimis Tanz-der-Teufel-Filme, der in der Vergangenheit spielende Trilogie-Abschluss Armee der Finsternis und auch die leider viel zu früh abgesetzte, drei Staffeln umfassende Serie Ash vs. Evil Dead sind Kult. Fans aus aller Welt lieben die Mischung aus Horror und Klamauk und natürlich den genial von B-Movie-Ikone Bruce Campbell verkörperten Protagonisten Ash Williams. Wirklich gute Videospiel-Umsetzungen waren dem von sich selbst etwas zu sehr überzeugten S-Mart-Verkäufer mit der Kettensäge und dem Boomstick allerdings nicht vergönnt.
Das soll sich nun jedoch ändern, denn Saber Interactive, die Macher von World War Z, brachten jetzt ein asymmetrisches Multiplayer-Spiel zum Evil-Dead-Franchise heraus, das auf den Spuren von Dead by Daylight und Left 4 Dead wandelt und viel Fan-Service bieten soll. Wir haben uns natürlich auf das Spiel gestürzt wie Lothar Matthäus ein kandarischer Dämon auf ein College-Mädchen und verraten euch, warum Evil Dead: The Game zwar hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt, Fans der Tanz-der-Teufel-Vorlage aber zumindest kurzzeitig unterhalten wird.
Evil Dead: The Game im Test
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Spiel des Überlebens
In Evil Dead: The Game (jetzt kaufen 24,99 € ) spielt ihr entweder als einer von vier Überlebenden oder als Dämon. Bei den Überlebenden wählt ihr zwischen aus den Filmen und der Serie bekannten Charakteren, die in vier verschiedene Klassen aufgeteilt sind: Anführer, Krieger, Jäger und Unterstützung. Da die Entwickler sich wohl dachten, dass so ziemlich jeder gerne mit Ash Williams spielen würde, gibt es eine Version des Helden mit der großen Klappe in jeder Kategorie.
Quelle: PC Games
Vor jedem Match sucht ihr euch einen Charakter aus vier unterschiedlichen Klassen aus. Eine Version von Ash Williams ist in jeder Klasse vertreten. (PS5)
Die Unterschiede zwischen den Klassen sind relativ selbsterklärend. Anführer bekommen nicht so schnell Angst und können mit ihrer Spezialfähigkeit Team-Mitglieder stärken. Krieger sind Nahkämpfer, Jäger sind Fernkämpfer und Unterstützer heilen Gruppenmitglieder in der Nähe mit verschiedenen Aktionen und können ihnen auch die Angst nehmen.
Jeder Charakter kann zudem mit verschiedenen Skills verbessert werden. Das ist allerdings etwas blöd gelöst, denn ihr bekommt Fähigkeitspunkte nicht automatisch mit einem Stufenaufstieg, sondern müsst im Charaktermenü erst mit dem Level-Up verdiente Punkte für einen Skill-Punkt ausgeben. Ja, das ist genauso bescheuert, wie es sich anhört.
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