Die Überraschung ist gelungen: Dawn of War 4 wurde aus heiterem Himmel angekündigt - und wir haben es schon gespielt! In unserer großen Vorschau mit Video klären wir, wie Dawn of War endlich wieder zurück zu seinen Wurzeln will.
Bei den Fraktionen gibt man sich aber erst mal bodenständig: Natürlich sind wieder die Space Marines und die guten alten Orks mit von der Partie, die gehören einfach dazu! Auch die finsteren Necrons, bekannt aus dem ersten Dawn of War, feiern ihre Rückkehr. Als vierte Partei dürft ihr außerdem die Adeptus Mechanicus spielen, die hier zum ersten Mal als vollwertige, eigenständige Fraktion auftreten. Alle Seiten sollen eigene Truppen, Spielmechaniken, Gebäude und Helden bieten und sich sehr unterschiedlich spielen.
Und das gilt nicht nur für den Multiplayer! Jede Fraktion in Dawn of War 4 bekommt eine eigene Story-Kampagne spendiert. Die dürft ihr zwar grundsätzlich in beliebiger Reihenfolge spielen, allerdings bilden sie gemeinsam eine große, zusammenhängende Handlung, im Grunde so wie im ersten Starcraft.
Wenn ihr die Story also chronologisch erleben wollt, beginnt ihr mit den Orks, gefolgt von Adeptus Mechanicus und Necrons und zum Schluss spielt ihr dann die Space Marines. Hinzu kommt außerdem noch ein kleines Tutorial, in dem ihr die Soldaten der Astra Militarum kommandiert.
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Zurück nach Kronus
Die Geschichte stammt von King Art und dem erfahrenen Autor John French - ein Name, der Warhammer-Fans hellhörig werden lässt. Der Plot setzt 200 Jahre nach dem Add-on Dawn of War: Dark Crusade ein und bringt euch auf den Planeten Kronus zurück. Dort sollen wir hautnah miterleben, wie es mit dem Orden der Blood Ravens weitergeht und dabei werden auch ein paar vertraute Gesichter wieder auftauchen: Die Rückkehr bekannter Charaktere wie Cyrus, Jonah Orion oder Warboss Gorgutz wurde schon bestätigt.
Quelle: Deep Silver
Mehr als 40 Minuten an Cutscenes sollen die Story in wichtigen Momenten vorantreiben.
Die Story wird aber nicht nur in Missionsbriefings und Dialogen erzählt, die Entwickler versprechen auch mehr als 40 Minuten an Zwischensequenzen, um wichtige Ereignisse zu inszenieren. Dazu zählen auch vier aufwendig vorgerenderte Videos, die vor jeder Kampagne als Intro dienen. CGI-Videos in einem Strategiespiel? Heutzutage eine Seltenheit!
Eine strategische Planetenkarte wie in Dark Crusade ist nicht geplant, obwohl King Art durchaus Gefallen daran findet. Doch zum Launch will man sich nicht zu viel vornehmen, das Spiel ist laut den Entwicklern schon jetzt groß genug. Dafür wird es aber einige Entscheidungsmomente geben. Da müsst ihr euch dann zum Beispiel einem von zwei verfeindeten Ork-Warbossen anschließen. Oder ihr sollt entscheiden, ob ihr lieber eine Hive-Stadt oder ein Manufaktorum gegen einen Angriff verteidigt. Die Folgen dieser Wahl sollt ihr dann in den nächsten Missionen deutlich spüren, was auch den Wiederspielwert erhöhen dürfte.
Das Spielgefühl: Back to the roots
Beim Gameplay geht es zurück zu den Wurzeln, man will die Stärken des ersten Teils einfangen und das Konzept sinnvoll modernisieren. Schließlich gilt Dawn of War 1 bis heute als der beliebteste Teil der Reihe. Beim ersten Anspielen können wir bestätigen, dass King Art auf dem richtigen Weg ist: Das Spielgefühl ist schön modern und direkt, auch das Interface wirkt viel intuitiver und man genießt deutlich mehr Übersicht. Aber es fühlt sich trotzdem unverkennbar wie Dawn of War an!
Quelle: Deep Silver
Das Baumenü der Orks verrät es: In Dawn of War 4 gibt es endlich wieder klassischen Basisbau!
Unsere Demo-Mission umfasst etwa 30 bis 40 Minuten Spielzeit. Wir kontrollieren die Space Marines, die sich auf einer asymmetrischen Map gegen eine Übermacht von Orks behaupten und bis zum feindlichen Stützpunkt vorarbeiten müssen. Anfangs haben wir nur eine Handvoll Einheiten und ein Hauptgebäude. Während wir in Windeseile unseren Stützpunkt aufbauen, rücken wir schon mit unseren Einheiten aus: Genau wir im ersten Dawn of War müssen wir wieder zügig Kontrollpunkte auf der Map einnehmen und mit Türmen verstärken, um so langsam Anforderungspunkte zu erhalten.
Bei Energie, also der zweiten Ressource, läuft es diesmal etwas anders ab als im ersten Dawn of War. Ihr müsst nämlich erst besondere Energieknoten auf der Map besetzen. Erst dann dürft ihr darauf bis zu drei Kraftwerke bauen und so Energiepunkte verdienen.
Während wir so unsere Basis hochzimmern, Abwehrtürme errichten und erste Truppen ausbilden, poppen neue Missionsziele auf. Da sollen wir einen Ork-Vorposten einnehmen, um den Grünhäuten eine wichtige Ressourcenquelle wegzunehmen. Kurz darauf startet ein Counter, wir haben dann nur begrenzte Zeit, um drei weitere Ork-Standorte plattzumachen, bevor sie uns schwere Einheiten entgegenschicken.
Quelle: Deep Silver
Die finsteren Necrons sind eine der vier spielbaren Fraktionen in Dawn of War 4.
Und dann teleportieren sich plötzlich auch noch die Necrons aufs Schlachtfeld und beginnen, unsere Außenposten nach Strich und Faden zusammenzuschießen - diesen Angriff sollte man schleunigst abwehren, sonst sieht man sich schnell zwei Feinden gleichzeitig gegenüber.
Volle Kontrolle
Auch das Truppenmanagement spielt dabei wieder eine wichtige Rolle. So könnt ihr eure Squads zum Beispiel genau wie früher direkt auf dem Schlachtfeld nachfüllen und so Verluste ausgleichen. Außerdem gibt's für die meisten Einheiten unterschiedliche Bewaffnungsmöglichkeiten, im Fall der Space Marines sind das zum Beispiel Maschinengewehre, Flammenwerfer, Energieschwerter oder Plasmakanonen.
