Dawn of War 4 angespielt: Brutale Kämpfe voller Details

Special Felix Schütz
Dawn of War 4 angespielt: Brutale Kämpfe voller Details
Quelle: Deep Silver

Die Überraschung ist gelungen: Dawn of War 4 wurde aus heiterem Himmel angekündigt - und wir haben es schon gespielt! In unserer großen Vorschau mit Video klären wir, wie Dawn of War endlich wieder zurück zu seinen Wurzeln will.

Laut den Entwicklern werden diesmal nämlich alle Nahkampfanimationen dynamisch aufeinander abgestimmt, ganz egal ob Fußsoldat oder Mech. Im Grunde bestehen alle Animationen aus abertausenden kleinen Schnipseln, die durch ein neues System clever zusammengesetzt werden, abhängig von den Einheiten.

Aus der normalen Spielansicht fällt das häufig kaum auf, schließlich will man möglichst viel Überblick auf das Kampfgeschehen, wie auch Jan bemerkt: "Das tut einem dann immer so ein bisschen im Herzen weh, weil so viel Arbeit in dem System steckt. Aber wer will, kann jederzeit reinzoomen. Dann erkennt man, wie die Figuren richtig miteinander kämpfen und interagieren. Und da sind echt coole Sachen dabei!"

Es stimmt, wer ans Geschehen ranzoomt, entdeckt immer wieder stimmungsvolle Details: Klingen werden gekreuzt, Köpfe abgeschlagen, Körper durchbohrt. Gruftspinnen der Necrons klettern auf Killa Kans hinauf und bringen sie zu Fall. Orks springen auf den Rücken eines imperialen Dreadnoughts, der sich so lange windet, bis er einen der Gegner zu fassen kriegt - dann zerquetscht er die lästige Grünhaut brutal in seiner Faust, bevor er ihn mit Schmackes auf den Boden klatscht.

Dazu gibt's jede Menge Zerstörungs- und Partikeleffekte, bunte Geschosse, Kampfgeschrei - da kann kein anderes Dawn of War mithalten. Für die grafische Umsetzung vertraut King Art übrigens einmal mehr auf die Unity Engine - die kam schon bei Iron Harvest zum Einsatz und hat sich dort bewährt.

Für die schicke Grafik kommt wie schon bei Iron Harvest die Unity Engine zum Einsatz. Quelle: Deep Silver Für die schicke Grafik kommt wie schon bei Iron Harvest die Unity Engine zum Einsatz.

Multiplayer für jeden Geschmack

Auch wenn die Entwickler besonderen Wert auf die Einzelspielerkampagnen legen, soll der Multiplayer nicht zu kurz kommen. Neben der Möglichkeit, die gesamte Story im Koop zu erleben, wird es auch klassische PvP-Schlachten und einen Skirmish-Modus gegen KI-Gegner geben. Mehr als 30 Mehrspielerkarten sind für den Release geplant. Aus Dawn of War 2 hat sich King Art außerdem den beliebten Survival-Modus The Last Stand geborgt - auch der soll in Dawn of War 4 gleich zum Launch enthalten sein.

Ebenfalls bestätigt: Auch der Army Painter feiert seine Rückkehr. Damit könnt ihr eure Spielfiguren wieder umfärben und umgestalten. Nach Release wollen die Entwickler außerdem noch passende Tools veröffentlichen, mit denen sich die Fans eigene Maps und Missionen erstellen können.

Von Alpha zu Beta: Der Weg zum Release

King Art hat sich also verdammt viel vorgenommen, das braucht seine Zeit. Der Release ist darum erst für 2026 angesetzt. Laut den Entwicklern steht das Projekt aber schon kurz vor dem nächsten großen Meilenstein, nämlich einer ersten Alpha-Version, in der alle Spielelemente zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden. Bis zur Veröffentlichung soll es außerdem noch wenigstens eine Beta-Phase geben, in der man die Community ins Boot holen will, um das Spiel vernünftig zu testen und Feedback einzuholen.

"Damit haben wir bei Iron Harvest schon sehr gute Erfahrungen gemacht.", erklärt Jan. Er zeigt sich zuversichtlich: "Wir glauben, dass Dawn of War 4 die Fortsetzung ist, auf die Warhammer-Fans gewartet haben. Eine Rückkehr zu den Wurzeln von Dawn of War und jede Menge Content zum Launch."

Meinung

Auch wenn unsere Demo-Mission nur einen ersten Einblick geben kann, deutet tatsächlich alles darauf hin, dass King Art auf dem richtigen Weg ist. Schließlich haben sich viele Warhammer-Fans genau das gewünscht: Eine moderne Neuinterpretation des ersten Dawn of War, mit großem Singleplayer, jeder Menge Content, taktischer Tiefe und der richtigen Dosis Gewalt und Wahnsinn, die in Warhammer 40K einfach dazugehören.

Wenn die Chaosgötter also jetzt nicht mehr großartig dazwischenfunken, sollten Echtzeit-Strategie-Fans schon mal Bolter und Kettenschwert vorheizen - denn mit Dawn of War 4 zeichnet sich fürs nächste Jahr ein echtes Highlight ab. Dawn of War 4 soll 2026 für PC erscheinen, Umsetzungen für Konsolen sind bislang nicht vorgesehen . Auf der Steam-Seite könnt ihr euch das Spiel bereits vormerken und auf eure Wunschliste setzen.

  1. Seite 1 Dawn of War 4 angespielt: Warhammer made in Germany
  2. Seite 2 Dawn of War 4 angespielt: Es geht zurück zu den Wurzeln
  3. Seite 3 Dawn of War 4 angespielt: Abwechslung und Tiefgang
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