Cyberpunk 2077: Raytracing Benchmarks

Special Antonio Funes
Cyberpunk 2077: Raytracing Benchmarks
Quelle: Screenshot Antonio Funes

Cyberpunk 2077 zeigt sich auf PCs mit einer tollen Optik. Wer zudem noch eine RTX-Grafikkarte von Nvidia hat, kann Raytracing für mehr und bessere Grafikdetails sowie DLSS zur Entlastung des PCs nutzen. Wir haben Vergleichsbilder und Benchmarks erstellt, um zu zeigen, inwiefern sich die beiden Techniken von Nvidia lohnen.

Raytracing - Benchmarks

Wir haben einen PC mit einem Ryzen 5 2600X (sechs Kerne, 12 Threads), 16GB DDR4-3200-RAM und eine Nvidia GeForce RTX 2060 Super verwendet, um die Auswirkung von aktiviertem Raytracing auf die Performance zu messen. Werte mit einem stärkeren PC, der eine GeForce RTX 3090 nutzt, reichen wir wie schon erwähnt nach. Unser Ausgangswert entstand dabei mit der Grafik-Voreinstellung Ultra ohne Raytracing, danach stellten wir auf die Modi Raytracing Mittel und Raytracing Ultra um.

Da bei den beiden Raytracing-Modi DLSS automatisch mit aktiviert wird, haben wir es jeweils deaktiviert, damit wir nur den Einfluss von Raytracing auf die Leistung messen konnten. Unseren Testdurchlauf machten wir in einem belebten Viertel, als es im Spiel Nacht war. Denn hier sind besonders viele potenziell reflektierende Gegenstände sowie Lichtquellen und Schatten vorhanden - genau die Dinge, die bei Cyberpunk 2077 per Raytracing begünstigt werden und grafisch zur Atmosphäre beitragen können. Getestet haben wir in den Auflösungen Full-HD (1920x1080 Pixel) und WQHD (2560x1440 Pixel). Für 4K reicht die Power der GeForce RXT 2060 Super nicht aus, hier sind es selbst ohne Raytracing bei nur hohen statt Ultra-Details weniger als 30 FPS. So sehen die Ergebnisse grafisch dargestellt aus:
Leistungsvergleich Raytracing Cyberpunk 2077 Quelle: Antonio Funes Leistungsvergleich Raytracing Cyberpunk 2077 In Full-HD lässt die GeForce RTX 2060 Super bei der mittlere Raytracing-Option noch über 30 FPS zu, beim Ultra-Raytracing sinken die Werte auf gut 25 FPS. Somit frisst Ultra-Raytracing mehr als 50 Prozent der FPS im Vergleich zum Ultra-Modus ohne Raytracing. Bei WQHD sinken die Werte sogar um 60 Prozent ab, und schon bei mittlerem Raytracing-Level sind es nur noch 21,5 FPS. Doch die FPS-Werte sind nicht ganz so wichtig - entscheidender ist hier, dass Raytracing etwa 35 bis hin zu 60 Prozent der FPS kosten kann. Wir betonen: kann. Denn es gibt nicht in jedem Moment des Spiels Dinge, bei denen Raytrcing eine Rolle spielt - unsere Testszene ist nicht unbedingt repräsentativ für das ganze Spiel. Der Leistungsabfall dürfte bei stärkeren RTX-Grafikkarten, die mehr Raytracing-Kerne oder auch - wie die neue 3000er-Reihe - modernere Raytracing-Techniken bieten, geringer ausfallen. Wir sind daher auf die noch folgenden Testwerte mit der GeForce RTX 3090 gespannt. Doch neben Raytracing gibt auch noch DLSS - dies ist unser nächster Themenblock, und ohne zu viel verraten zu wollen: Dank DLSS wird Cyberpunk 2077 auch mit einer GeForce RTX 2060 Super mit Raytracing-Optik recht flüssig spielbar.

  1. Seite 1 Cyberpunk 2077: Raytracing kurz erklärt
  2. Seite 2 Cyberpunk 2077: Raytracing Grafikvergleich
  3. Seite 3 Cyberpunk 2077: Raytracing Benchmarks
  4. Seite 4 Cyberpunk 2077: DLSS - der Leistungsbringer
  5. Seite 5 Cyberpunk 2077: Nachgereichte Werte zur GeForce RTX 3090
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