CES 2018: Acer, Asus, ASRock, Gigabyte und HTC

Special Antonio Funes
CES 2018: Acer, Asus, ASRock, Gigabyte und HTC
Quelle: Asus

Am 12. Januar schloss die seit 1998 jedes Jahr in Las Vegas stattfindende Messe CES ihre Pforten. Auf der CES, der Consumer Electronics Show, gibt es zahlreiche Produkte rund um Heimelektronik und PCs zu sehen. Wir haben die Highlights aus dem Hardwarebereich für euch herausgepickt, natürlich mit einem Fokus auf Gamingprodukte.

Acer: Monitore und Notebooks

Acer ist im Gamingbereich vor allem für seine Monitore bekannt, aber auch bei Notebooks wird der spielefreudige Nutzer fündig. So zeigte Acer unseren Kollegen der PC Games Hardware (siehe auch die betreffende News inklusive Video) auf der CES neue Modellvarianten der Acer Aspire Nitro 5-Reihe (15,6 Zoll Displaydiagonale), die auf AMD setzen.

Etwa 20 Versionen mit einer Kombination aus Intel-CPU und Nvidia-GPU gibt ja es bereits. Die neuen AMD-Varianten des Aspire Nitro 5 bieten je nach genauer Konfiguration einen Ryzen 5- oder Ryzen 7-Prozessor und eine AMD RX 560 als Grafikeinheit und werden gegen Ende März erwartet.

Acer Orion 9000er-Serie Quelle: Acer Acer Orion 9000er-Serie Auch den im PC Games Hardware-Video ebenfalls erwähnten Predator X34P (IPS, Curved-Widescreen mit 3.440 mal 1.440 Pixel) konnte man auf der CES bewundern. Das mit einer Preisempfehlung von 1.099 Euro gelistete Display soll schon in den nächsten ein bis zwei Wochen in Deutschland verfügbar sein. Was die Innovations-Awards der CES angeht, konnte auch Acer Trophäen mit nach Hause nehmen: unter anderem der Monitor Acer Predator X27 und auch die High-End-Gaming-PCs der Orion 9000-Serie (ab 2.199 Euro, mit Intel Core i7-8700K, i7-7800X oder i9-7900X sowie Nvidia GTX 1070, GTX 1080 oder GTX 1080 Ti) erhielten je einen Award in der CES-Kategorie Computer-Hardware.

Asus: BFGD und mehr

Auch Asus brachte einiges an interessanter Gamer-Hardware mit nach Las Vegas. Eines der Produkte hat mit einem von uns bereits besprochenen Thema zu tun: BFDGs, also Big Format Gaming Displays. Denn Asus ist einer der Hersteller, der einen derartigen Monitor auf den Markt bringen wird und hierzu einen informativen Onlineartikel bereitgestellt hat.

Asus ROG Strix GL 12 Gaming PC Serie Quelle: Asus Asus ROG Strix GL 12 Gaming PC Serie Zur Erinnerung: 4K als Auflösung, bis zu 120 Hertz Bildwiederholfrequenz sowie vor allem satte 65 Zoll als Diagonale kennzeichnen ein solches BFGD, das zudem auch Nvidias Shield-Mediaplayer integriert hat. Das erste Modell von Asus wird der ROG Swift PG65 sein, der auch auf der CES bereits mit im Gepäck war - wie man sich denken kann, war dies allerdings kein Handgepäck. Ein Bild des Monitors findet ihr auch auf der ersten Seite unsere Specials neben dem Abschnitt zum Thema BFGDs.

Ein genaues Releasedatum gibt es noch nicht, er soll aber noch im Jahr 2018 erscheinen. Ebenfalls noch ohne genaues Releasedatum hat Asus eine neue Gaming-PC-Serie auf der CES gezeigt, die ROG Strix GL12-PCs. Die Modellvariante Asus ROG Strix GL12CM wird einen Intel Core i7-8700K bieten, der ab Werk auf 4,8 Gigahertz übertaktet ist. Als Partner steht eine Nvidia GTX 1080 bereit. Auch für Gamer, die keine vierstelligen Beträge ausgeben können oder wollen, hatte Asus eine Neuheit vorführbereit: die Asus ROG Strix Flare-Tastatur setzt auf mechanische Tasten von Cherry, wobei ihr zwischen mehreren Cherry MX-Tastenarten wählen könnt.

Vor allem für Freunde von LED-Beleuchtung bietet sie zudem umfangreiche Funktionen und Farbeffekte. In den USA wird die Tastatur im Februar zu haben sein, die Preisempfehlung beträgt knapp 180 Dollar.

ASRock, Gigabyte und Razer

Der auf Mainboards spezialisierte Hersteller ASRock hatte in Las Vegas zwei neue Mainboards zu bieten, die für die Enthusiastensockel AMD TR4 beziehungsweise Intel 2066 geeignet sind. Das Besondere: es handelt sich um µATX-Modelle, und zwar auf Seiten des Sockel AMD TR4 sogar um das erste auf dem Markt in dieser Baugröße.

ASRock X399M Taichi - derzeit das einzige Threadripper-Mainboard mit µATX-Format Quelle: ASRock ASRock X399M Taichi - derzeit das einzige Threadripper-Mainboard mit µATX-Format Für Intels Sockel 2066 gibt es immerhin schon drei weitere µATX-Mainboards (eines von EVGA sowie zwei von MSI). Der Hersteller Gigabyte hatte ein Mainboard mit dabei, zu dem unsere Kollegen von Anandtech einige Bilder online gestellt haben. Warum dies interessant ist? Nun, es handelt sich bei der Gigabyte-Hauptplatine und um ein erstes Modell für die im April anstehenden AMD Ryzen 2-CPUs, welches zudem mit dem neuen AMD Chipsatz X470 arbeiten wird. Dieser soll unter anderem eine bessere Speicherunterstützung sowie Energieeffizienz liefern. Auch unsere Kollegen der PC Games Hardware berichteten über das Gigabyte-Mainboard.

Razer Project Linda: eine Art Dockingstation, die aus dem Razer-Phone ein Android-Notebook machen soll Quelle: Razer Razer Project Linda: eine Art Dockingstation, die aus dem Razer-Phone ein Android-Notebook machen soll Das über 3500 Euro teure Aorus X9-Notebook der Gaming-Sparte von Gigabyte, welches einen SLI-Verbund aus zwei Nvidia GTX 1070 bietet, hat übrigens ebenfalls einen CES-Innovations-Award erhalten. Peripherie-Spezialist Razer mischt seit einer Weile auch auf dem Markt mobiler Geräte mit - auf der CES zeigte Razer unter anderem das Notebook Poject Linda, welches als Schaltzentrale ein in das Gehäuse eingelegtes Razer Phone nutzt. Somit handelt es sich eher um eine Art Dockingstation mit Display für das Smartphone, welches als Touchpad oder auch zweiter Screen genutzt werden kann.

HTC Vive Pro

Nachdem HTC offenbar einige finanzielle Probleme hatte - Ende September verkaufte der taiwanesische große Teile seiner Mobilfunksparte an Google - scheint sich der Hersteller nun vor allem auf VR (Vitual Reality) zu konzentrieren.

HTC Vive Pro Quelle: HTC HTC Vive Pro Mit der HTC Vive hatte HTC ja in Zusammenarbeit den damals noch einzigen Konkurrenten zu Oculus Rift auf den Markt gebracht. Nun hat HTC auf der CES eine überarbeitete Version vorgestellt, die HTC Vive Pro. Zum einen wurde die Headsethalterung überarbeitet, die sich besser an den Nutzer anpassen lassen soll. Zum anderen bieten die beiden eingebauten Displays eine höhere Auflösung als vorher, nämlich 1.440 mal 1.600 Pixel. Zuvor waren es 1.280 mal 1.080 Pixel. Ebenso wird es einen Wireless-Adapter geben, so dass die teilweise störenden Kabel, mit denen das VR-Headset mit dem PC verbunden werden muss, wegfallen. In einer News hatten wir auch schon über die HTC Vive Pro berichtet.

  1. Seite 1 CES 2018: Nvidia mit BFGDs und Treibernews
  2. Seite 2 CES 2018: AMD und Intel, Hardware von MSI
  3. Seite 3 CES 2018: Acer, Asus, ASRock, Gigabyte und HTC
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk