CES 2018: Die Gaming-Hardware-Highlights der Elektronik-Messe

Special Antonio Funes
CES 2018: Die Gaming-Hardware-Highlights der Elektronik-Messe
Quelle: Asus

Am 12. Januar schloss die seit 1998 jedes Jahr in Las Vegas stattfindende Messe CES ihre Pforten. Auf der CES, der Consumer Electronics Show, gibt es zahlreiche Produkte rund um Heimelektronik und PCs zu sehen. Wir haben die Highlights aus dem Hardwarebereich für euch herausgepickt, natürlich mit einem Fokus auf Gamingprodukte.

Am Dienstag ,dem 9. Januar startete die CES in Las Vegas, auf der etliche Firmen vier Tage lang zahlreichen Besuchern ihre Produkte oder auch Pläne und Ideen präsentierten. Die CES (Consumer Electronics Show) findet schon seit den späten 60er Jahren statt, seit 1998 ist Las Vegas der feste Standort für die Messe, auf der es sich vor allem um Unterhaltungselektronik und PC-Produkte für den Privatanwender dreht.

Wir haben für euch die Informationen zu den wichtigsten auf der Messe gezeigten Produkten aus dem Gamingsektor zusammengefasst. Mit dabei sind Acer, AMD, ASRock, Asus, Gigabyte, HTC, Intel, Nvidia, MSI und Razer

Nvidia: Monitore und Treiber

Auch wenn nicht Nvidia selbst als Hersteller von Monitoren in Erscheinung tritt, forcieren die Kalifornier einiges rund um die Entwicklung von Displaytechnologien. So hat Nvidia - wir berichteten darüber bereits - auf der CES auch bekannt gegeben, dass noch in diesem Jahr neue Monitore auf den Markt kommen sollen, die besonders groß sind.

Nvidia forciert die 65 Zoll großen so genannten BFGDs: Big Format Gaming Displays Quelle: Nvidia Nvidia forciert die 65 Zoll großen so genannten BFGDs: Big Format Gaming Displays Die Rede ist von BFGDs - die Abkürzung steht für Big Format Gaming Display. Bei einer Diagonale von satten 65 Zoll ist die Bezeichnung "Big" auch mehr als passend. Selbst als LCD-TVs wären die Displays für viele Durchschnittsbürger zu groß: ein LCD-TV mit einer solchen Diagonale misst in der Breite etwa 145 Zentimeter. Da ein BFDG über keinen TV-Tuner verfügt, ist die Bezeichnung als LCD-TV übrigens unzutreffend. BFGDs sollen vor allem für Gamer gedacht sein, die gerne ein besonders großes Display nutzen wollen, aber bei großen LCD-TVs besondere Gaming-Features vermissen, die es wiederum bei aktuellen Monitoren in den beliebten Größen 24, 27 und 32 Zoll en Masse gibt.

Denn ein BFGD soll 120 Hertz Bildwiederholfrequenz sowie auch G-Sync bieten. Der Inputlag soll minimal sein, was bei vielen LCD-TVs nicht der Fall ist. 4K als Auflösung, also 3.840 mal 2.560 Pixel, ist bei diesem großen Format ohnehin selbstverständlich, denn auch bei den derzeit über 150 LCD-TVs mit einer Diagonale von 65 Zoll gibt nur noch zwei Modelle auf dem Markt, die mit weniger als einer 4K-Auflösung arbeiten. Über den Preis eines BFDGs ist noch nichts bekannt, aber man kann sich denken, dass der Spaß einen größeren Geldbeutel erfordert. Ein LCD-TV mit 65 Zoll Diagonale kostet beispielsweise derzeit ab etwa 900 Euro. Bei Monitoren mit G-Sync gibt es derzeit noch kein Modell, das 4K sowie 120 Hertz gleichzeitig bietet, da dies derzeit technisch bislang nicht umgesetzt wurde.

Eines der ersten BFGDs, die im Laufe des Jahres 2018 kommen sollen: Asus ROG Swift BG65 Quelle: Asus Eines der ersten BFGDs, die im Laufe des Jahres 2018 kommen sollen: Asus ROG Swift BG65 Bei 34, maximal 35 Zoll ist derzeit ohnehin Schluss, was Monitore angeht, die entweder mindestens 120 Hertz Bildwiederholfrequenz oder G-Sync bieten. Eine Hand voll G-Sync-Displays mit 120 Hertz, 34 Zoll und WQHD (2.560 mal 1.440 Pixel) ist ab etwa 780 Euro zu haben. Einen G-Sync-Monitor mit 60 Hertz, 32 Zoll und 4K - den Acer Predator XB321HK - gibt es ab knapp 1000 Euro. Ein Interview unserer Kollegen der PC Games Hardware mit Sean Cleveland von Nvidia zum Thema BFGD haben wir unten auf der Seite eingebettet. Eine weitere Neuheit hat Nvidia ebenfalls verkündet, und zwar die Nvidia-Treiber betreffend.

Wie wir bereits berichteten, hatte Nvidia nämlich im Rahmen der CES auch einen aktuellen Grafikkarten-Treiber vorgestellt, der in das Tool Nvidia Geforce Experience ein neues Feature implementiert. Mit Nvidia Freestyle könnt ihr bei Spielen, die das neue Feature unterstützen, einen Echtzeitfilter über das aktuelle Spielebild legen, der von den Nvidia-Treibern berechnet wird. Dabei bietet Freestyle zum einen Filter, die das Bild verbessern sollen, zum Beispiel durch veränderte Kontraste, zum anderen sind aber auch Filter mit an Bord, durch die ein aktuelles Spiel beispielsweise im Vintage-Stil mit blasseren Sepiafarben daherkommt. Derzeit sind bereits über 100 Spiele kompatibel zu Nvidia Freestyle - allerdings handelt es sich derzeit noch um ein Beta-Feature.

  1. Seite 1 CES 2018: Nvidia mit BFGDs und Treibernews
  2. Seite 2 CES 2018: AMD und Intel, Hardware von MSI
  3. Seite 3 CES 2018: Acer, Asus, ASRock, Gigabyte und HTC
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk