CES 2018: AMD und Intel, Hardware von MSI

Special Antonio Funes
CES 2018: AMD und Intel, Hardware von MSI
Quelle: Asus

Am 12. Januar schloss die seit 1998 jedes Jahr in Las Vegas stattfindende Messe CES ihre Pforten. Auf der CES, der Consumer Electronics Show, gibt es zahlreiche Produkte rund um Heimelektronik und PCs zu sehen. Wir haben die Highlights aus dem Hardwarebereich für euch herausgepickt, natürlich mit einem Fokus auf Gamingprodukte.

AMD und Intel

Die beiden CPU-Hersteller hatten auf der CES keine besonderen Neuheiten zu bieten, die bereits zeigenswert waren. Schließlich haben beide Firmen ihre wichtigen CPU-Plattformen bereits auf den Markt gebracht und arbeiten nun an Ergänzungen für die bereits vorhandenen Sockel, vor allem für die Sockel AM4 (AMD) und 1151 (Intel).

Intel versorgte die Öffentlichkeit neben einigen Show-Einlagen eher mit Zukunftsvisionen, die die Wichtigkeit von Computerchips verdeutlichen sollten. Bei einer Präsentation erklärte Intel-CEO Brian Krzanich unter anderem, welche riesigen Datenmengen in der Zukunft durch den menschlichen Alltag anfallen: es wird immer mehr smarte Produkte geben, und auch mehr Automatisierungen in Fahrzeugen, Flugzeugen und Fabriken lassen große Datenmengen anfallen, die natürlich auch von Computerchips verwaltet und analysiert werden wollen.

AMDs CEO Lisa Su bei der Präsentation Quelle: AMD AMDs CEO Lisa Su bei der Präsentation AMD hatte dagegen auch etwas zu den geplanten künftigen Produkten mitzuteilen: in einem Video (siehe auch unten) vom AMD Techday, der kurz vor Beginn der CES stattfand, präsentiert der Chiphersteller unter anderem die Pläne für 2018, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Ryzen 2-CPUs lag. Im April erscheinen die ersten Ryzen 2-CPUs der Zen+ Familie, die in einem 12nm-Fertigungsverfahren produziert werden. Bis zum Jahr 2020 sollen noch die Generationen Zen 2 und Zen 3 folgen (jeweils 7nm-Fertigung). Zudem wird es schon bald neue mobile Ryzen-CPUs geben, die auf Vega als Grafikeinheit setzen.

AMD hat auf der CES auch mit unseren Kollegen der PC Games Hardware gesprochen. Bei dem Interview geht AMD zunächst auf die Neuerungen der AMD-Treiber ein, die im Rahmen ihrer Umbenennung in Adrenalin auch einige neue Features verpasst bekamen - hierzu hatten wir auch längeres Special veröffentlicht. im Interview war aber auch die mangelnde Verfügbarkeit der AMD RX Vega-Grafikkarten und auch der RX-Modelle der 500er-Familie ein wichtiges Thema - hier zeigt sich AMD optimistisch, dass sich vor allem durch Partnerhersteller, die an eigenen Varianten der AMD RX Vage 56 und 64 arbeiten, die Lage im Laufe des Jahres entspannen wird. Über eine neue Grafikartengeneration, die auch für Spieler interessant ist, konnte AMD noch nichts sagen, außer dass eine solche Generation in jedem Falle erst nach der Markteinführung des ersten 7nm-Vega-Chips erfolgen wird. Bei diesem Chip wird es sich allerdings um ein Produkt handeln, das nur für bestimmte Anwender gedacht ist, die mit professionellen Anwendungen rund um Maschinelles Lernen zu tun haben. Über einen CES-Innovationspreis konnte sich AMD auch freuen, denn AMDs Ryzen Threadripper 1950X darf sich mit einer solchen Auszeichnung schmücken.

MSI: neue Hardware

Schon im Dezember kündigte MSI an, auf der CES einige neue Produkte zu präsentieren, was der Hersteller auch einhielt. Auf der Messe stachen neue Monitore hervor: der Monitor MSI Optix MPG27CQ, der eine WQHD-Variante des bereits erhältlichen MSI Optix MPG27C sein könnte, sowie die neue Optix-MAG-Serie, der wir ebenfalls bereits eine News gewidmet hatten. Letztere Monitorreihe besteht aus den drei Curved-Modellen Optix MAG24C, MAG27C und MAG27CQ, die eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz bieten.

MSI Z370 Godlike Gaming Quelle: MSI MSI Z370 Godlike Gaming Die zwei C-Modelle arbeiten mit einer Full-HD-Auflösung, die CQ-Variante bietet WQHD (2.560 mal 1.440 Pixel). Für Fans von Grafikpower waren auf der CES unter anderem die beiden Top-Boliden von MSI zu sehen, die GTX 1080 Ti Lightning X sowie die GTX 1080 Ti Lightning Z. Letztere taktet die GPU in der Basis und beim Boost höher als die Lightning X und hat zudem auf der CES einen Innovations-Award eingeheimst - wo wir auch gleich bei nächsten MSI-Gaming-Highlights sind. Denn auch das High-End-Mainboard MSI Z370 Godlike Gaming (für Intel Coffee Lake-CPUs) sowie der Mini-PC Trident 3 Arctic bekam einen solchen Award. Letzterer erinnert mit seinen Maßen von etwa 36 mal 25 Zentimetern bei einer Gehäusedicke von knappen 10 Zentimetern an eine Konsole und bietet für derzeit etwa 1.750 Euro einen Intel Core i7-7700, 16 Gigabyte DDR4-RAM und eine Nvidia GTX 1070. Als Festspeicher sind eine SSD (256 Gigabyte) und eine Festplatte (ein Terabyte) vorhanden.

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