CES 2023: Die wichtigsten Neuheiten und Trends für Gamer von AMD, Intel, Nvidia und mehr
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Die CES 2022 hat ihre Pforten geschlossen. Über vier Tage hinweg haben Hersteller viele Produkte aus allen Bereichen des Alltags vorgestellt, die in irgendeine Weise elektronisch funktionieren. Wir haben uns dabei die für PC-Spieler interessanten Hardware-Themen wie CPUs und Grafikkarten herausgesucht. Neues gibt es von AMD, Intel. Nvidia und den Partnerherstellern.
Die CES findet seit 1998 in Las Vegas statt (zuvor New York) und ist stets die erste wichtige Elektronikmesse des jeweiligen Jahres. Zudem gilt sie ohnehin als eine der wichtigsten Messen, bei denen es um Artikel aus dem Bereich Computer geht, obgleich schon längst auch die Bereiche Haushalts- und Unterhaltungselektronik enorm wichtig geworden sind. Auch E-Mobilität und Mobilfunk sind relevante CES-Themen. Wir fassen zusammen, was es auf der CES 2023, die am 5. Januar startete und am Sonntag, dem 8. Januar endete, an interessanten Neuheiten und Ankündigungen rund um Hardware und Zubehör gab. Natürlich legen wir dabei den Fokus auf Produkte für Gamer. Und hier gab es schon vor dem offiziellen Beginn der Messe auf eine Keynote Neuigkeiten vom Team Green, also Nvidia.
Nvidia: RTX 4070 Ti und Notebook-Grafikkarten
Wie wir schon am Dienstagabend berichteten, hat Nvidia die neue GeForce RTX 4070 Ti vorgestellt, und zwar in einem eigenen Event im Rahmen der CES 2023. Ein Special mit einer Leistungsanalyse hatten wir am Freitag online gestellt. Der Release erfolgte bereits zwei Tage später, nämlich am Donnerstag, dem 5. Januar.
Zu der Grafikkarte gibt es eine Vorgeschichte, denn an sich handelt es sich offenbar um die Grafikkarte, die eigentlich zusammen mit der GeForce RTX 4080 vorgestellt werden und ebenfalls RTX 4080 heißen sollte, obwohl die GPU leicht beschnitten und somit langsamer ist. Die Unterscheidung der beiden Grafikkarten sollte für Kunden nur anhand der hinter der Modellnummer stehenden RAM-Menge möglich sein, die sich nämlich ebenfalls unterscheiden sollte.
Die reguläre RTX 4080 sollte GeForce RTX 4080 16GB heißen, die schwächere GeForce RTX 4080 12GB. Nvidia verzichtete dann aber auf den Release der abgespeckten RTX 4080 und brachte sie nun doch auf den Markt, aber mit einer für eine Unterscheidung deutlich angemesseneren Bezeichnung, und zwar eben GeForce RTX 4070 Ti.
Der verzögerte Release hat auch einen weiteren Vorteil, denn die Preisempfehlung von Nvidia liegt bei 899 Euro und somit 200 Euro unter der, die für die RTX 4080 12GB vorgesehen war. Mit derzeit etwa 900 Euro ist sie alles andere als billig, allerdings gemessen an den anderen Grafikkarten von AMD und Nvidia beim Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung.
Quelle: Asus
Asus ROG Strix GeForceRTX 4070 Ti
Neben der neuen Gamer-Grafikkarte für Desktop-PC hat Nvidia auch noch ein Line-up für Laptops präsentiert. In Notebooks wird man demnächst die mobilen Grafikkarten RTX 4050, 4060, 4070 und 4080 vorfinden können.
Die mobilen Versionen sind in der Regel ein wenig schwächer als die Desktop-Varianten, da sie wegen Wärmevermeidung und aus Stromspargründen nicht voll ausgereizt werden. Da es aber noch gar keine Desktop-Vorbilder für die neuen mobilen GPUs gibt, kann man natürlich an dieser Stelle noch nichts über die Leistung aussagen
Man darf aber davon ausgehen, dass die jeweiligen Notebook-Grafikkarten schneller als ihre Vorgänger mit der gleichen Modellnummer-Endung sind. Eventuell wird zum Beispiel eine Notebook-RTX-4060 sogar schneller als eine Desktop-RTX 3060 sein - dies wird sich zeigen, sobald es erste entsprechende Notebooks gibt.
Einige solcher Notebooks wurden im Rahmen der CES 2023 bereits angekündigt, wie ihr später noch sehen werdet. Eine weitere Neuigkeit hatte Nvidia ebenfalls zu vermelden: Der Cloudgamig-Dienst GeForce Now wird technisch aufgewertet.
Im Abo-Modell "Ultimate" für 19,99 Euro pro Monat werden die auf den Servern zur Verfügung gestellten GPUs für das Ultimate-Abo von GeForce RTX 3080 auf GeForce RTX 4080 umgestellt, so dass mehr Leistung sowie auch DLSS3 geboten werden. Es handelt sich dabei zwar nicht um normale GeForce RTX 3080- respektive 4080-Grafikkarten, sondern um auf für die Nvidia Server-Pods angepasste GPUs. Allerdings entsprechen die Features und die Leistung den jeweiligen RTX-Grafikkarten-Modellen.
