Mit Banishers: Ghosts of New Eden liefern die Macher von Life-is-Strange-Macher eines ihrer besten Spiele ab, das uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
In ihrer Reinform sind die Gespenstergegner gegen weltliche Waffen empfindlich. Hier ist also Red am Zug. Er zieht mit Schwert und einer speziellen Geisterjäger-Fackel in den Kampf. Außerdem hat er noch eine Flinte für den Fernkampf. Mit jedem Treffer füllen wir außerdem eine Verbannungs-Leiste, mit der wir einen Spezialangriff auslösen können, der enormen Schaden verursacht.
Hallo, Dark Souls
Allerdings übernehmen die Erscheinungen auch gerne mal Kontotrolle über Leichen, Kadaver oder anderen Objekte. Hier kommt Antea ins Spiel. Mit ihr kloppen wir wortwörtlich die Seele aus den Besessenen raus, bevor ihnen Red den Rest gibt.
Außerdem gibt sie den Gespenstern mit ihren mächtigen Spezialfähigkeiten Saures. Anteas Angriffe verbrauchen allerdings Geisteressenz. Ist dieser Balken leer, müssen wir zu Red zurückwechseln und durch bezwungene Gegner wieder Essenz für sie zurückgewinnen.
Quelle: Don't Nod Entertainment
Antea kann also nicht sterben. Bei Red sieht das anders aus. Geht sein Lebensbalken zur Neige, heißt es: neu laden. Erwartet hier ein paar Soulselemente: Uns stehen nur drei Heiltränke zur Verfügung und wir finden immer wieder Lagerfeuer, an denen wir rasten können. Pennen wir dort eine Runde, füllen sich unsere Heilflaschen wieder auf, aber es spawnen auch wieder bereits besiegte Monster in der Spielwelt.
Wer beim Begriff Soulslikes schwitzt oder die Augen rollt, den können wir beruhigen. Die Elemente sind wirklich extrem simpel integriert. So spawnen beispielsweise nicht überall und nicht alle Monster neu und stellenweise füllen sich unsere Lebensleiste und unsere Heiltränke auch von allein wieder auf, etwa nach größeren Kämpfen. Zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad wurden wir zwar gefordert, fühlten uns allerdings nie überfordert.
Mit Geisterkraft betrieben
Banishers ist ein Action-Rollenspiel. Wir steigen also im Level auf, was uns höhere Attribute verleiht. Die wirken sich direkt auf unsere Angriffskraft oder unsere Lebenspunkte aus. Wer also wirklich jeden Erfahrungspunkt mitnimmt, wird am Ende etwas zu stark sein. Da empfiehlt es sich, von vornherein einen Gang höherzuschalten.
Quelle: Don't Nod Entertainment
Mit Leveaufstiegen und abgeschlossenen Nebenquests erhalten wir außerdem zwei verschiedene Arten von Skill-Punkten. Die verteilen wir in Skill-Bäumen, in denen wir Anteas neue Fähigkeiten freischalten.
Dabei müssen wir immer zwischen zwei Fertigkeiten wählen. Sehr cool ist, dass wir außerhalb von Kämpfen die Skill-Punkte frei neu verteilen können, wenn uns was nicht passt. Die Fähigkeiten bieten verschiedene Pros und Kontras und können den Spielstil maßgeblich beeinflussen. So können wir etwa Antea so aufputschen, dass wir fast ausschließlich mit ihr kämpfen können.
Wir setzten allerdings auf einen guten Mix, da man auch coole Kombo-Fähigkeiten mit beiden Charakteren freischaltet, die ebenfalls mehr Schaden verursachen.
Zu guter Letzt gibt es noch verschiedenste Ausrüstung, die wir von Händlern kaufen oder in der Spielwelt finden können. Die wirkt sich direkt auf unsere Attribute aus und bringt zusätzlich stets einen Zusatz-Buff mit sich. Rüstungen, Waffen und mehr sind allerdings recht rar gesät. Man findet zwar schon immer wieder mal was, ein Diablo-Klon ist Banishers aber nicht.
