Warhammer 3: Immortal Empires - das Update im Check: Können Zehntausende irren? - Seite 4

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Warhammer 3: Immortal Empires - das Update im Check: Können Zehntausende irren? - Seite 4
Quelle: Sega

Erhebt euch, Gebrochene! Die langerwartete Riesen-Kampagne "Immortal Empires" für Total War Warhammer 3 ist da und soll den Fans endlich das geben, auf das sie monatelang gewartet haben. Wir haben uns die neue Sandbox einmal angesehen und erzählen euch, warum wir noch nicht ganz zufrieden sind.

Und das Beste: Anders als bei vergleichbaren Spielen, bei denen Entwickler gerne unglaubliche Abwechslung durch verschiedene Fraktionen versprechen, das aber nicht halten (können), liefert Immortal Empires in dieser Hinsicht ab! Die Hochelfen unterscheiden sich deutlich von den Dunkelelfen, Chaoskrieger sind wieder etwas ganz anderes und so weiter. Jede Fraktion hat eigene Mechaniken, Forschungsbäume, Einheiten und mehr, mit denen sie sich vom Rest abgrenzt. Das bietet nicht nur immensen Wiederspielwert, sondern auch immer wieder erfrischende Erfahrungen und neue Lernkurven, wenn man ein Volk zum ersten Mal spielt.

Detailverbesserungen

Eine große Kampagne gab es auch schon beim Vorgänger Warhammer 2. Damals hieß diese Mortal Empires. Mit der Mega-Sandbox für den Nachfolger halten glücklicherweise zahlreiche kleine und große Verbesserungen und neue Mechaniken aus dem Hauptspiel Einzug, die in der großen Sandbox des Vorgängers nicht enthalten waren. So verlangsamt sich die Zeit beim Wirken von Zaubern auf dem Schlachtfeld nun automatisch, einzelne Einheiten sind präziser ansteuerbar und die Inventarleiste im Charakterfenster ist aufgeräumter.

Einzug in die riesige Sandbox hält zudem die neue Außenposten-Mechanik. Die ist zwar, wie auch schon im Hauptspiel, wegen der mittelmäßigen KI nicht ideal umgesetzt, allerdings lassen sich Verbündete jetzt besser koordinieren. Gerade auf der großen Kampagnenkarte ist das enorm wichtig. Denn je größer das eigene Reich wird, desto schwieriger ist es, überall gleichzeitig zu sein.
Die neuen Diplomatie- und Allianzoptionen haben es vom Hauptspiel auch in die Sandbox geschafft, hier sind sie sogar noch nützlicher. Quelle: Sega Die neuen Diplomatie- und Allianzoptionen haben es vom Hauptspiel auch in die Sandbox geschafft, hier sind sie sogar noch nützlicher. Damit wird es aber auch komplizierter, einzelnen Kommandanten und Helden die richtigen Items in die Taschen zu legen. Wir können das natürlich manuell erledigen, doch dann brauchen wir eine gefühlte Ewigkeit. Wir entschieden uns irgendwann, Items nicht mehr einzeln zu verteilen, sondern das dem Zufall zu überlassen. Hier könnte Creative Assembly nachhelfen, indem sie eine Art Automatisierung liefern, die aber trotzdem noch genug Kontrolle zulässt.

Dafür ist die Level-Up-Mechanik für die Kommandanten und Helden ausgezeichnet gelungen und motiviert über den gesamten Spielverlauf. Wir können unsere Figuren individuell aufleveln, mit verschiedensten Zaubersprüchen und Power-Ups ausrüsten oder einfach nur bestimmte Werte erhöhen.

Noch nicht perfekt: Die kleinen Schwächen

Ist Immortal Empires also ein absolut perfekter Fan-Traum? Die Antwort lautet nein - zumindest im aktuellen Zustand. Dazu eine kleine Anekdote:
Beim Spielen schauten uns immer wieder Kollegen über die Schultern. Einer davon, der noch nie zuvor Total War gesehen, geschweige denn gespielt hat, echauffierte sich schon nach kurzer Zeit über die Framedrops und Ruckler am Ende jeder Runde sowie während der Echtzeit-Schlachten. Nun könnten wir behaupten, solche kleinen Performance-Probleme gehören eben zu Total War. Gerade in einer riesigen Kampagne, in der anfangs fast 300 Fraktionen die Welt bewohnen, kommt es nun einmal zu Lags, wenn am Ende einer Runde alles neu berechnet werden muss.

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