Vom ersten Blick über Hyrule in Breath of the Wild bis zu Zeldas schwerer Entscheidung in Tears of the Kingdom: zwei moderne Zelda-Momente, die unter die Haut gehen.
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Die entspannte Traumwelt erwacht und bedrohliche Wächter, die zuvor noch regungslos dastanden, nehmen die Verfolgung auf. Auch die Musik wird hektisch und aus ruhigem Sammeln wird eine panische Flucht, bis man erneut eine rettende Lichtträne erreicht und die Welt wieder einschläft. Die Sairen-Welt ist eine der intensivsten Erfahrungen der gesamten Zelda-Reihe und sorgt für einen Nervenkitzel, den man so eigentlich nicht erwarten würde.
Der Blick in die Freiheit
Nicht nur die klassischen Zelda-Titel besitzen denkwürdige Momente. Auch mit dem Bruch der bekannten Formel und einem neuen Ansatz in Breath of the Wild wurden wir mehr als nur einmal überrascht. Unvergesslich bleibt jedoch das Intro.
Gerade erst aus einem 100-jährigen Schlaf erwacht, verlassen wir als Link den Schrein des Lebens und laufen an den Rand einer Klippe, nur um dort einen der beeindruckendsten Ausblicke der Videospielgeschichte zu erhalten. Der Blick über das riesige Hyrule: Weite Ebenen, Gebirge, das Schloss in der Mitte und der rauchende Todesberg im Hintergrund.
Quelle: Nintendo
Der erste Blick über das weitläufige Hyrule in Breath of the Wild ist wahrlich ein ganz besonderer Moment.
Ein kleiner Teaser für all das, was in den kommenden Stunden auf uns wartet. Und das Entscheidende: Alles, was wir dort sehen, können wir auch jederzeit erreichen. Vorbei sind die Tage von linearen Abfolgen. Im Fokus steht ganz klar die Entdeckerlust. Und die wurde mit diesem ersten Blick über Hyrule in jedem Fall geweckt.
Zeldas Opfer
Selten fühlte sich ein Zelda-Moment so endgültig an wie dieser. Als Zelda in Tears of the Kingdom den Entschluss fasst, den Mysterienstein zu schlucken, um als Drache durch die Zeit zu reisen und Link das Master-Schwert zu bringen, mussten wir ebenfalls schlucken. Denn wie Mineru ausdrücklich sagt, ist die Verwandlung in einen Drachen unumkehrbar.
Quelle: PC Games
Zelda schluckt den Mysterienstein, um sich als unsterblicher Drache das Master-Schwert zu Link in die Gegenwart zu bringen.
Und dennoch entscheidet sich Zelda dafür und opfert ihre eigene Existenz. Als Spieler realisiert man in diesem Augenblick, was das wirklich bedeutet. Dieses Opfer ist endgültig. Es ist scheinbar eine der radikalsten Entscheidungen, die die Reihe je getroffen hat und emotional kaum zu überbieten.
Wäre da nicht das Ende gewesen, das eine Rückverwandlung doch möglich macht. Obwohl der Moment dadurch etwas an Gewicht verliert, ändert das nichts an dem Gefühl, das wir hatten, als Zelda sich für dieses Opfer entscheidet. Und genau dieses Gefühl machte Zeldas Drachenverwandlung zu einem der eindrucksvollsten Momente der modernen Zelda-Ära.
